Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 28 (9.7.1847)
- Date
- 1847-07-09
- Page
- Spalte 445-446 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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445 446 Studien. Skizzen über die Lebensvechä'ltnijse des R.Meir Eisenstadt. frühere Anstellung daselbst C>->72pN.'N "!J> : TID“IprP 25? □n. jifc’Nino innsn O1ON .brui ’sin'tw 'pp^ r\w rjDü/bn nonno ns© ibo3 dpo dt ip'tnn). Mag wohlsein, wie es auch aus den Worten des.dreiundvierzigsten GA. hervorzugehen scheint (nJHDD TP'H H1JJ21 ly, wy ]'V dib£ n™n nra jrpj ]pt. m ub pnnyo - ppV ’pbip rünp1? prtaprw; D^onn) , daß ihn derselbe Grund, der ihn seinen frühern Ort verlaffen hieß, wieder dahingeführt habe. Nun gab er seine erste,Gurachtensammlung -,'n ßlro wie auch cprDT hy rf'n, das er schon längst verfertigt, in Amsterdam im Jahre 1715 heraus. Jedoch finde ich hier eine chronologische Irrung. Nach Titelblatt und niDDDn R. Meir zu dieser Zeit noch Rabbiner in Schidlovzi zu sein und muß daher erst später das eisenstädter Rabbincit erhalten haben und doch heißt es in einer von seinem Sohne mitgetheilten Vorrede zu 1)X, daß R. Meir in Eisenstadt nw n'W'hü/n mv verweilte und im Jahre 1744 daselbst verschied. Diesem wäre nun dann abzuhelfen, wenn wir das -)nr> in 3Dp verwandeln wollen. , Ferner erfahren wir aus. Nr. 29 dieser Gutachrensammlung, daß im Jahr 1709 bei einer in Brody ausgebrochenen Verschwörung gegen die Kaiserliche I Regierung die Wuth der Empörer sich nicht minder gegen die Juden gewendet, weil diese ihrem rechtmäßigen Oberherrn treu geblieben wown nnn Wirt ba pr>l. Einer der Rädelsführer^ wollte zwar manche dieser Unglücklichen retten und übergab sie einem seiner Diener zur Veschützung, allein kaum entfernte er sich einige Schritte von diesen Cchlachtopfern, so wurden sie auch" grausam' niedergmietzelt. Eine/dort angeführte Aengenaussage beginnt mir folgenden Worten: Wie ich bin gewesen' ist/ ein gekommen 'bet und hat gesagt, ist rechtgeschehen den Juden, weil sie mit den Deutschen gehen. Ans Nr. 38 geht wieder hervor, daß die Juden in Polen zu damaliger An't sich mit Bergbau befaßten, den sie von der Grundherrschaft in Pacht nahmen, und auch andere Zweige der Industrie, wie zB.Glässahviken, fleißig betrieben ('iq in DD ptMup ' jrujrw 'PMW YtWj pp"P'NtDD:!2k> N’aob) □'Hin “tisrfc dt3 rwin p. d'-owe; nW>i dp und iDyrtps-im -oya!?ron D’anya' iDj?n niDlDT D’COJJ fll M1DL" d.k>). Bo» seiner Ausnahme n Eiscnstadt findet sich nichts Genaueres angegeben. Wahrscheinlich geschah auch düse auf Verwendung seines edle» Gönners, dessen Gunst ihn auch nach diesem Lande begleitete, wie überhauxt der edle Wertheim auch das Ansehen, dessen er sich am wiener Hofe erfreute, stets zum Heile seiner Glaubensgenossen verwendete■(d'iDDI .'iq DN {£>"« DDHD DDiiscn ]iN.tn 1' utyj rpin \T pr miior pjnr> une» •th iTDi .tp nuten “y nsipnm te ywm'mo te by rnn.vsvo 'vnyrb: td). . (Beschluß folgt.) Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literarur betreffen, gegen I^ Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [86] Durch alle Buchhandlungen des ln- und Auslandes ist zu beziehen: LvitsvUrrri der deutschen morgenländischen Gesellschaft, herum gegeben von den Geschäftsführern. Erster Jahrgang*. Erstes und zweites Heft* 1Jreis des Jahrgangs tun 4 Heften in gr 8; für Nicht« Mitglieder der Gesellschaft 2 Thlr. 20 Ngr. Die deutsche morgenluudische Gesellschaft hat sich in dieser Zeitschrift ein Organ regelmässiger Mittheilungen für jeden Gebildeten geschalten , durch dessen allgemeinere Verbreitung sie zugleich den Kreis ihrer Mitglieder zu erweitern hofft. Gegründet im J. 1*45 zu dem Zwecke, dev Theilnume an dem Orient unter uns eine 'grossere Ausdehnung und einen nationalen Mittelpunkt zu verschaffen, ladet sie in einem Nachworte ihrer S t a t ti t e n , welche stets gratis von uns zu beziehen sind , j e <1 e n F r e u n d d e s M n r g e ulandes ein, sieh ihr anzusehliessen Die Geschäfts führer, die Herren Prof. Rüdiger und Pott in Halle, Fleischer uml Brockheics in Leipzig, empfangen die Beitrittserklärungen und stellen dir Diplome aus. Das Eintrittsgeld von 2 Thlr. und der jährliche BeitraL' von 4 Thlr.,' wogegen ein Exemplar des J a h r e s b e r i eh t s gewährt wird, sind; "" möglich, durch den Leipziger Gummissiunnair einer Buchhandlung, an den Gassi rer der Gesellschaft zu bezahlen; ebenso, wo die Zeitschrift gellalten wird, der für die Mitglieder auf 2 Thlr. festgestellte Subscriptionsbetrag. So weit die Auflage reicht, erhalten die Beitretenden den ersten Jahre s b e r i eh t mit der urkundlichen Entstehung«» und Gründungsgc.sohichte der Gesellschaft auf ihrenWunsch gratis nachgeliefert. Für Nichtmitglieder der Gesellschaft ist der Preis des Jahresberichts 20 Ngr. Eeilizig, ihi Juni il847. Mroctehaus fy Avenarius. Ein verheiratheter/ geprüfter Lehrer, der nicht nur in Schul- und wiffensthasttichen Gegenständen, sondern auch in den hebräischen, talmndischcn und rabbinischen Studien und in den Anfangsgründen der französischen, lateinischen und griechischm Sprache unterrichten kann, wünscht seine jetzige Stelle zu Michaelis d. I. mit einer anderweiten zu vertauschen. Derselbe ist zugleich befähigt, das Kantor- und Schächteramt zu verwalten und deutsche Vorträge zu halteil. Nähere Ankunft hierüber erfährt man in ftan-! kirren-Briefen bei dem Lehrer Fovdon ln Conitz.