Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 24 (11.6.1847)
- Date
- 1847-06-11
- Page
- Spalte 383-384 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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383 Ankündigungen. 384 theilichkett, mit der cr seine Ansichten gegen R. Icbi ungeachtet dieser Berschwägerung verfochtspricht er selbst in folgender Stelle au§. ID drill 's dt : ja ''D l''n DS mnx D’JSI ’DJnD npfc’ 1MD pDld.) Aus diesem Gutachten geht ferner hervor,, daß Zcdi noch vor der Herausgabe DV’rw .'ino p dw^ 'ino iw jwair'p Ä ■i’WE' ViP 7njn |w.in p ■ dntij/dddn pnino bn irc p /’n idx “iüdi h"\ Wyn 'ins '22 DD“ nbun D1ND )W.in). Von diesem R. Saul wurde mir im Namen des seligen Sofer nachfolgende Anekdote erzählt, die es deutlich.zeigt, wie anch Zebi das: ijs nnpn nn1? ddn tn"p “PVD yrb, in seinen letzten Lebensjahren ikrfahren. Zebi zog sich nämlich bald nach seinem Kommen nach Amsterdam viele Feinde vorzüglich von ' Seiten der Portugiesen zu, so daß er sich zuletztzu Schiffe flüchten mußte. Seine Feinde davon Kunde erhaltend erwarteten ihn am Bord und ein Portugiese schoß auf ihn aus ihrer Mitte los. Der Verfolgte entging jedoch glücklich ihren mörderischen Anschlägen?und schiffte sich nach ob London oder Hamburg, konnte man mir nicht mit Gewißheit mittheilen, ein. Als in später» Jahren sein obbenannter Enkel das Rabbinat zu Amsterdam erhielt und man ihm gleich bei der Ausnahme viel Geschenke machte, die er auch mit freundlicher Miene und Selbstzufriedenheit annahm, wurde scherzhaft ihm die Bemerkung gemacht, daß in" diesem Punkte sein Großvater ganz anderer Natur gewesen und er alle dergleichen Schenkungen von sich wies. R. Saul gab hierauf nachfolgende Antwort: Jeder Rabblseiner Gutachtensammlung, die zuerst in Amsterdam im Jahre i'yn erschien, ein Kuntnß iu Berlin herausgegeben/ wovon er selbst jedoch nirgends Erwähnung macht. (Fortsetzung folgt.) ' ' . so lange diese noch nicht Gemeingut der ganzen Menschheit geworden, sich Feinde verschaffen, die sich auch an ihrem Antagonisten, als welchen sie den Verthcidiger der Wahrheit vermeinen, auf diese oder jene Weise zu rächen suchen. Bei meinem Großvater fanden sie jedoch keinen andern Weg dazu, als ihm an das Leben zu gehen, von welcher Gefahr ihn. eine besondere göttliche Vorsehung erst retten mußte. Ich hingegegen, befürchtend, einer solchen göttlichen Hilfe nicht würdig zu sein, muß daher trachten, meinen etwa in der Folge zu entstehenden Feinden andere Mittel zur Kühlung ihres Müthchens zu verschaffen; sie sollen mir bann ihre Geschenke vorenthalten. — Uebrigens hatte ich selbst die Absicht eine Lebensbeschreibung auch dieses ungarischen Talmud-Gelehrten mitzutheilen, wollte jedoch der früher gemachten Ankündigung des geehrten Hrn. Dr. Kränke! nicht zuvorgreifen,der auch diese Aufgabe mit einem bewundernswerthen Fleiße gelöst. Nur bedaure ich, daß dieser würdige Gelehrte bei dieser Biographie Zebi's nicht auch die Schriften des durch-seine Polemik in Angelegenheit des Jonat-an Eybenschütz berühmt gewordenen Jakob Emden zu benutzen gesucht, indem letzterer so manche interessante Notiz über seinen Vater Zebi , z. B. in dem nynjp) ilD - liefert. Ferner existirt eine gegen Zebi selbst, Betreff des •nt* 'MV, geführte Polemik, unter dem Namen ner muß als Vertreter und Verkünder der Wahrheit, pn /'PNJ ' Ankündigungen. Iu diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in. so weit sie. jüdische und oriencaUscht Geschichte und Literatur betreffen, gegen 1^ Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [71] So eben erschien bei mir: , Mein Derhältniß zur Nesormgenostenschast und mein Abgang von Berlin. Zur Charakteristik der neuesten Bestrebungen von Dr. Salomon Frirdlnnder. 1847.' 3 Oktavbogcu. Gehcstct. Preis li Rgr. teij) jig, im Sani 1847. Wilhelm Jurany. ben Maimon hebräisch von R. Jsarrk ben Ntrtmr. Zum, ersten Mal herausgegebm, nebst sachlichen und sprachlichen Erläuterungen und einer dentschen Inhaltsüberstcht von M» Steinfchneidev» Nebst einem Sendschreiben an dert Herausgeber von Sr. Ehrw. Hrn. Nabb. S. K. Rapaport. ' Brosch. Pr. 10 Ngr. Den Freunden der mittelalterlichen Philosophie, den Verehrern des großen Maimuni übergeben wir eine bis jetzt unbekannt gewesene Schrift des Cordovaischen Aristoteles mit interessanten Erläuterungen versehen. [73] .Bei L. Fernbach jun. in Berlin ist so ebenerschienen und in allen Buchhandlungen vorrathig: Wsrhandlungerr der zweiten Ständekammer in Baden über die EmUNcipaLkon der Juden im Jahre 1846. Preis drosch. 3’ Sgr. [72] Durch C. .% Fritzsche in Leipzig zu beziehen: dft nzüirh^nrp'nAbhirndluug über dse Einheit.- Au§ dem Lftabischeu des R. Moses Verlag von C. L. Frrtzsche. Redakteur: Dr. Jul. Fürst. Druck von I. H. Nagel.