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Der Orient · 1847-05-14 · 20 (14.5.1847) · p. Spalte 305-306

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
20 (14.5.1847)
Date
1847-05-14
Page
Spalte 305-306 (sequence 1)
Language
German
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des , Studien und Kritiken für Mische Geschichte und FiteraLur. ♦ M 30. Leipzig, bat 14. Mar 1847. In h alt. 2 öter a tur-V er i ch t e. L e i p z i g. Rigci. Erscheinungen der russischen Presse. Von W uv d e r ö a r. — Studi e n. Der Abend nach dem rabbinischen Judenthnme. Von Dr. B. Beer. — Literarische Dialekten. Hülsen fruchte. Meineid. Von D. — Kritiken. Kurze Anzeigen. Reggio's Einleitung in das Buch Ester. Veurtheilt von M. Mendelson in Hamburg. — Ankündigungen. , Literatur - Berichte. ' Leipzig, 4. Mai. 1) Von dem jungen Israeliten B. Zeitlin, dem Verfasser des polemischen Schriftchens ,n^p (Polemik in hebr. Sprache gegen ein Sendschreiben zweier Großrabbmcr in Frankreich), ist so eben erschienen: ry^On ^art^e de l’alliance au instruction religieuse ■ a'l’usage de la. jeunesse ' israelite. Es umfaßt eine Resume de la ductrine israelite, opuscule propre a l’initiation religieuse, ies enfants de deux sexes. In Fragen und Antworten: Metz, 1847, 8. Derselbe hat auch so eben einen Prospekt ausgegeben, betitelt: Les contes, mysteres et mythes des anciens hebreux. Diese Erzählungen , Geheimnisse und Sagen der alten Hebräer, in anziehendem Style vorgetragen und von Illustrationen begleitet, sind nach dem Verfasser aus den gcheimm'ßvollen Quellen der Kabbala, aus der phantastischen rabbinischen Literatur^des Mittelalters geschöpft, und im ganzen episch gehalten. Das'Werk soll 24 Lieferungen umfassen in Großoktav. In der Wat bietet die kabbalistische Literatur, von den effäischen gehkimsinnigen Vorträgen an, die sich in dm ältesten Bestandthkilen des Sohar finden; bis herab zu den bizarren Wundermährchen der chasidaischen Rabbi's, eine unerschöpfliche Fundgrube von phantastischen Sagen, geheimnißvollen Mährchen, grotesken Erzählungen, namentlich in Ausmalung der biblischen Helden ur.b de.r talmudischen Personen,! daj; eine geschmackvolle Bearbeitung gewiß von großem Interesse ist. Wie reich diese Quellen sind, hat der Verfasser praktisch erwiesen, indem er die Sagen über die ersten Menschen gesammelt, welche zusammengkfaßt, eine liebliche epische Dichtung bilden. — 2) Von M. E. Stern in Wien wird so eben folgende löterarische Ankündigung ausgegeben: ^nUTD D^iy. Betrachtungen über das Wcltleben von dem in der ersten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts als Dichter und Wohlredner ruhmvoll anerkannten Rabbi I e d a j a h P e n i n i Bedarschi, mit interpunktirtem hebräischem Texte und einer neuen metrisch-gereimten treuen Uebersetzung.' Nebst einer biographischen Einleitung von Joseph Weiße, R. in Gaya." Der Subskriptionspreis ist 40 kr. CM. Der Ankündigung ist auch eine Probe aus dem 9. Kap. beigegeben. .Riga, 15. Jan. (Fortsetzung.) 46) rranDiT HD nDD, kabbalistische Erklärungen zu rniDn miD , nmp hjw , Ntznn btto und ^pnD n^zpn, von Abraham ha-Kohen. Kopust, 1609. 4. 20 Bl. — 47) nrwnn yn n£D, eine theologisch phitosophischchAbhandlung in vier Abschnitten, und ist ein Auszug ans dem größer» Werke des Verfassers betitelt: *ü”nD nran, von Hirsch Mordcchai zu Ainsterdam: Amsterdam, 1805, 8. 30 Bl., im Selbstverläge. — 48) Hy ra ")DD, Kommenlar zu Jbn-Esra's.nHin.n by rai’D voll Salomo Kohen aus Lissa, Sch och ei zu Posen. Posen, 1802. 4. 39 Bl. — In di esem Ja hre lv u r d e a rl ch d i e D r u ck c r e i z n P o se n e r r i ch t e t von den Gebrüdern Mai. — Auch ist von den;selben. Verfasser bereits erschienen: Abhandlungen über n?DW mpHH.— 49) pn^ 09nDD, enthält zrvei T'heite. Erster Theil betitelt: giebt eine Abhandlung über lo.1 Wi unter dem Titel »rr’prnb r<rQD und eine Abhandümg über nu'bn -HD unter den- Titel nöND onnD; zweiter Theil betitelt: n&np hdw syo *np nD)&W i liesert mehre miwni rh^'W über die nfenn ’Nnow, i'lber ronpnri now, jo wre über rä nzw ’ooj; rc. — Der erste Theil ist verfaßt, voll Rabbi Jecheskia Mardechai Bassan, Rabbi,rer und ran joranD zu Verona; der zweite Theil hingegen ist von dessen Enkel, Menachem ben Jizchak Navarra, praktiei- 20

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