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Der Orient · 1847-04-30 · 18 (30.4.1847) · p. Spalte 287-288

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
18 (30.4.1847)
Date
1847-04-30
Page
Spalte 287-288 (sequence 8)
Language
German
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Z87 Ankündigungen. 288 für die Pupillen geliehen habe, welches aber der Vormund in Abrede stellt, so brauch: er nicht zu schwören, weil er als Zeuge zu betrachten ist (vergl. 37, 8), er begreife also nicht warum hier der Vormund' schwören müsse. Sollte aber eingewendet werden, weil hier der Vormund fordert, also aus der Possesston eines Andern etwas reisten will; hiegegm citirt der Tumim die Worte eines Autoren: „Wenn der Vormund aus dem Vermögen der Pupillen Geld verleihet gegen einen Schuldschein, und der Schuldner behauptet, er habe den Vormund bereits bezahlt, den Schuldschein aber nicht zurück erhalten, so müßte der Vormund, wenn er Partei wäre, den Eid der Mischna ablegen, da er aber Zeuge ist, braucht er nicht zu schwören". (Beschluß folgt.) Ankündigungen. Zn diesen Ankündigungen'werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Lireratur betreffen, gegen 14 Sgr. für die,gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. Vakanz. Die Kantor- und Schächterstelle in hiesiger Gemeinde ist-vakant. Individuen, welche zu beiden Aemtern hinlänglich befähigt und auch musikalisch gebildet sind, um den Gottesdienst mit Chorgcsang nach einer würdigen Weise leiten zu können, wollen sich unter Beibringung von Besähignngszeugnissen bewährter Autoritäten zur Uebernahme des qu. Amtes persönlich zur Probeleistung ungesäumt bei uns melden, und können sie zugleich etwa gewünschte nähere Ausknnst über diese Stelle erhalten., — Reisekosten werden n i ch L vergütet. . Birnba it m , den 6.: April 1847. Die Verwaltungs-Beamten der israel. Gemeinde. Levy. Leviuthal. Rothe. Freiwillige Erklärung. Erst jetzt erfahre ich , daß man mich'— aus mir unbekannten Gründen — für den Abfasser oder Einsender eines im Orient 1845 , Nr. 52 pseudonym mit ,,S. Schrauer" gezeichneten, gegen den Rittergutsbesitzer Hrn. Ber liner gerichteten ^lrtikels gehalten. Das veranlaßt mich, zu der Erklärung: daß ich weder Verfasser noch Absender des gedachten Artikels gewesen. Wenn ich auch die Reformbestrebungen des Hrn. B., nach meiner Überzeugung, nicht gut heißen, überhaupt nicht angemessen finden konnte, daß man sich ohne die nöthigen theologischen Kenntnisse in theologische Fragen mimische, so habe ich doch die sonstige Ehrenhaftigkeit des Hrn. B. keinesweges in Frage stellen wollen. Beuthen (ÖS), den 9. April 1847. I. Deutsch. Verlag von C.. L. F r itz sch e. Zur gefälligen Beachtung. . Lehr- und Erziehungs-Anstalt für israelitische Knaben (Handels-Institut) von Louis Simon in Hamburg. — Der erste Jahresbericht wird aus Verlangen frei zugesandt. [55] Bei C. L. Fritzs ch e in Leipzig ist soeben erschienen: Nachträge zu meinem §efat €haeliamim. Inhalt: 1) Lexikalisches. 2) Sitten der Perser, Meder und Araber. 3) LeAvi ben Sisi. 4) Statistische Uebersicbt. Von Ad. Jdlinek. I. geh. Preis 5. Ngr.! rvnm b ruüi Kanzel-Vorträge in der Leipzig - Berliner Synagoge gehalten von ■ Ad. Jellinek, Prediger. Erste Lieferung. Preis 6 Ngr. Forschungen über die Ueberschriften det Psalmen. Dazu Erläuterungen der Gottesnamm, der poetischen Formen in den Psalmen, Auslegungen schwieriger Stellen der .althcbräischen Poesie und ein ergänzender Anhang. Von Hartwig Philipp Ree in Aarhus. Mit einen: Vorwort von Dr. Julius Fürst, brosch. Preis 24 Ngr. Redakteur: Dr. Jul. Fürst. Druck von 2. H. Nagel.

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