Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 17 (23.4.1847)
- Date
- 1847-04-23
- Page
- Spalte 259-260 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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259 Studien. Die Berszahl des Pentateuchs. 26V pna ’hin maptc* *iy a-p b)|?m di 1VM DZ •am vsm rraa 'jmn 'm imnt< '-vwa p by mw namn )n/‘mano jrw ntapn ba 'ma^i b"\ naw 'i mx Oninp iP h |na iPui. jnrTOat avpn n"^i p>onn piN nsva 1'm. p DmtMita onnaN 'ia xnou djj; stnip ’ana nwa p d.! mapP nt ba cp nnaty -»to t2*is,Q"nD ]tn oma« 'nonan p 'nnnaa 'ntopJ mt3D .’Tisn Dl’Dl )DNJ p IT Pj? DJ .Tlin ’fWOW inupb pnpiO w'k wan .na^ana tno ih vm uaa rwshi mm na'na aina1? ^bw pP’Dnn na'naa nm1? hjh pn» mpaa npian nnroi amtnoa paniat!/ m-^iDD ~>twi p t/a-"L/ p.in Npa dj) npont mna , NJiunD; am mai b"i ^anpa ps wan 'Pit .ntstan Paa mP’ptw nmn nPso pipna .vwi ab DnPtt Angchängt ist daselbst noch 1) a.mar< ’~b p^an maPn DmtMltD, und 2.) Kommentar zum Buche niVflWl ntnan vom 'Verfasser des Buches Patten nach Erklärungen der Kabbala.— (Fortsetzung folgt.) Die Verszahl des Pentateuchs. In Dr. Frankels Zeitschrift v. I. 1846, S. 312 wird von Dr. I. C o ß in a n n die Stelle in Kidduschm 30 erwähnt und um deren Deutung gebeten. Allerdings stimmt dort die Verszahl der fünf Bücher Mosts nicht mit der von der Masora angegebenen Zahl überein; da dieselbe dort auf 5888 angegeben ist, wahrend die Masora nur 5845 annimmt. Noch rätselhafter aber erscheint daselbst die Behauptung des Talmuds, daß das tr6nn “idd gar 8 Verse m e h r, ODn 'Hin aber 8 Verse weniger als der Pentateuch enthalte; und ist dieses auch schon den mDcnn DW ausgefallen, indem es daselbst heißt: Dyl NEnn wVto o^nn *piöD w on nh , ir\)^ w t£>Dim ’p'Vp WDlhD tW'^lDD. DD WN , 12^2 ITOh. Ebenso aber und viel mehr uoch läßt diese wwp des möDin sich auch aus D^mn nm anwenden, da dieses Buch viel weniger Verse als D’bnn hat, uub doch soll dasselbe nach dem Talmud nur 8 Verse weniger als der Pentateuch enthalten. Ueberdies muß auch eine willkürliche Parallele zwischen D^nn uud nwf\ nm auffallen und sind ohne Zweifel diese beiden Bücher nicht ohne Absicht zusammen mit dem Pentateuche parallelisirt werden. — So sonderbar nun die Behauptung des Talmuds hier auf den erstell Blick auch erscheinen mag, so gegründet ist dieselbe aber, wenn wir einerseits annehmen, daß'auch der Talmud gleich der Masora (die aus talmudischem Standpunkte ja WDD' nmh rpbn ijt), im Pentateuch nicht mehr als 5845 Verse ffndet; andererseits aber, daß derselbe hier kemesweges die Verszahl des Pentateuch s, noch weniger die des n^nn oder o^n crnzugeben beabsichtiget, sondern hier lediglich von der Zahl der p eu tateuchi sche n V erste (sie mögen übrigens wirklich im Pentateuch oder anders wo stehen) spricht. Der Sinn dieser Tatmudstelle dürfte demnach wie folgend sein: \nxm O'zbtt rwDir Yn min v1DD ö'p1DD niDcyi d^idp mw, (m manchen Talmud-Ausgaben stehen bloö die Anfangsbuchsta- N welches aber fehlerhaft ist, und muß es anstatt NO—HD heilen.) ,,Die Rabbiucn lehrten, es giebt 5888 peutatenchische Berste^ (d. h.Verse die ursprünglich im Pentateuch stehen, die aber auch noch anderswo vorhanden sind). Da aber der Pentateuch selbst-.nur 5845 Verse hat, nlithin ein Ucbcrschuß von 43 Versen sich irgend anderswo befinden muß, so fährt der Talmud fort: ,,NN' rtflD&y D^nn vby‘\ Was mehr an der gewöhnlichen Zahl ist /(5845 nämlich) hat O^NN acht" (pentateuchische Verse nämlich); „rtfotP D'D'n nm Yibd NON", ,,welche acht wiederum.in NN fehlen, (da n"l 35 solcher pentateuchischcr Verse hat). — Daß D^nn wirklich 8 und Yn 35 also zusammen 43 solcher buchstäblicher, peniateuchischer Verse (wenn auch manche nur aus drei Wörtern bestehen, die nichts destoweuiger ater O^O.n Dy wie die Verse O^IN jN ^2) (1 M. 46, 23), 'n mp (ib.49,18), 'noifiob n^nn n1? (2 M. 22, 17), fn stONO'» (4 M. 6, 24) u. dgl. m. als vottkommem O^pDO gelten, können), enthalten, ist aus nachsolgmder Tabelle ersichtlich. Warum aber der Talmud gerade die peutateuchischm Verse, die in diesen beiden Büchern, O ^NN und O'v'N 'NON, enthalten sind, erwähnt , und sie zu den gewöhnlichen 5545 O-PDO des Pentateuchs zählt, mag folgenden Grund haben. 4 Bekanntlich wurden die Bücher der O^NO, als nicht unmittelbar von den Propheten herrührend, geringer als die Bücher des Pentateuchs und der Nebiim gehalten, und weist der Talmnd selbst ihnen eine geringere Stellung als den an. (Vergl. Trakt. Megitta und Baba Batra. Auch heißt es in writt 'ii mrtaw (Par. Wajakhel) doidd n^np n^npo). — Damit aber die O^OO nicht etwa vom Wolke gering geschätzt und gänzlich herabgewürdigt werden möchten, will der Talmud zeigen, daß sich in O^NO und Yi eine Anzahl pentateuchischer O-plO2 befinden, weshalb allem (aus Ehrfurcht für den Pentateuch nämlich) sie schon als heilig geachtet und hochverehrt zu werden verdienen. Deshalb lehrten die Rabbinen auch eine zweite Maser a, daß es.uämlich 5888 pentateuchische Verste gebe, von denen sich 43 in OÄn und rfi, afö in den Büchern der OMO, befinden. — Ich gestehe, daß Rabbi Salomo Paschtau in sei-