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Der Orient · 1847-04-02 · 14 (2.4.1847) · p. Spalte 223-224

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
14 (2.4.1847)
Date
1847-04-02
Page
Spalte 223-224 (sequence 8)
Language
German
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223 rvM einfacher den Unterschied zwischen eigentlichen Mizwot und blosen „B'älpYV"' fldtenb macht. A. b. Esra zu Exod., 12, 10. — Der andere Grund beruht aber auf das ganz na-? lürliche Raisonnement, daß die Einführung allgemeiner Gebete unmöglich. lange unerfüllten bleiben konnte. So motivirt R. Jose Pesach. l17. HN bfrntörv’löW' Ifc'D’N nwrax nn dnw ny -orrcAk m iteji? Hingegegen fehlt es im Talmud arich niche an Stimmen, welche sich gegen die. Finrung allgemeiner Gebete erklären. Hierher scheint vor allem die Stelle in Sabbat 113 zu gehören:' rmnn lEmO -rrcro 'SriD. Möglich indeß ist dieser Ausspruch blos gegen die Uebergriffe unberufener Gebetschmiede gerichtet (vergl«. Berach. 33 -p£1 lDJnD^D); was um so wahrscheinlicher wird, wenn wir, dieser Stelle folgende gegenäberstellen DTO ))pm yiüQü rwpn bj ' r)2) rftTOD. Später wurde man gagen die Abfassung neuer Gebete jedenfalls toleranter. Berach. 29 b: nm? JJDp W3 -o1! rD Ennb ^ovw^'-bD irpTin nota ni. 224 II. Die Worte NQNdr.^2 Dif in dem bekannten RäthseL des Ä. b. Esra» A. b. Esra nennt R. I. Chajjug' bekanntlich t&W oder n'p*lplD»Y Ich glaube daher, daß die hDINm DN sich ebenfalls auf diesen „Vater der hebräischen Grammatik" beziehen. Die Buchstaben ,iO"rr>r,-!2 zählen nämlich 67. Dieser Kunstgriff ist in den A. b. Esraischen Rä'thseln bekanntlich nichts seltenes. Möglich findet sich diese Erklärung schon irgendwo, ich kann hier zu keinem Zbn Esra Kommentar gelangen. III.; . Die Idee des Hrn. Dreifuß, daß föbü'O — qpaUos überrascht , ist aber nicht neu, sondern findet sich schon bei Movers 595 u. f. weitläufig^ Dort werden auch die einschlagenden Bibelstellen allegirt, ^.unter denen die im Ezech. 16 wohl die schlagendste. < . Pillitz, Rabbiner. Ankündigungen. Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden.Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen 11 Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. ftIZ Im Verlag von C. L. Fri tz sch e in Leipzig ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Die Pefach - Hagaöa oder' - Erzählungen von Zsrael's Auszug aus ' Egypten. Zum Gebrauche der beiden erste« .Abende des Mazot-Festes. Bon Neuem wörtlich aus dem hebräischen Originale verdeutscht. 8. bc. Poiis 1\ Ngc. Vierte Ausgabe. ^. Wiederverköufer, welche sich an!die Werlagshandlung wenden, erhalte» bei Abnahm« von Partieen einen ansehnlichen Rabbat. nnw b'bi man oder die Pesaclt-llagada, travestirt fürs Purimfest, von Dp. H. Somerhausen, Berfasser der Lxigram. hebraica etc. Brüssel, 1842. 16 S. gr. 8. Netto 6 Ngr. [42] Bei C. k. Fritzsche m Leipzig ist erschienen, und durch alle Buchhandlungen zu haben: /; ' 2NP2V nKbzn oder Supplement und Erläuterungen zum Arnch. Bon R. Jesaja Pik. 1. B. 8. 85 Bl. brosch. 24 Ngr. Das vortreffliche und seltene Werk von dem berühmten Talmüdisten,-das ein unentbehrliches Supplement zum "Aruch von Nathan ben IechiLl bildet, ist erst jetzt in den Buchhandel gekommen« Der zweite und letzre Band (vom Buchstaben b bis h) wird Zum Drucke vorbereitet. Wir bemerken,'daß nur noch wenige Exemplare vorräthig sind. Forschungen über -die Überschriften der Psalmen. Dazu Erläuterungen der Gottesnamen, der poetischen Formen in den Psalmen, Auslegungen schwieriger Stellen der althebräischen Poesie und' ein ergänzender Anhang. Bon Hartwig Philipp Ree in Aarhus. Mit einem Vorwort von Dr.! Julius Fürst, brosch. Preis 24 Ngr. npVT : Saakat Kekeder. Dos %xanftt* lied des Salomo Jbrr G'ebirol über den im Nissan des Jahres 1039 gemordeten N. Jekuti öl. In einem besonderen Abdrucke von Js. Benjalob aus Wilna, brosch. 5 Ngr. Vertag von C. 2. Fritzsche. Druck von I. H. Nagel. Redakteur.: Dc. Jul. Fürst.

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