Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 14 (2.4.1847)
- Date
- 1847-04-02
- Page
- Spalte 209-210 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Meraturblatt des Orients. Berichte, Studien und Kritiken für Mische Geschichte «n- Literatur. . M 14. Leipzig, den 2. 184?. Inhalt. L iteratu-r-Berich te. Leipzig. —- Studien. Geschichte der jüdischen Literatur in Babylonien. Eine Skizze von Dr. Julius Fürst. (Fortsetzung.) Achtes Kapitel. — Kritiken. Kurze kritische Anzeigen. „Die magyarische Synagoge". Periodische Schrift von L. Löw. — Dr. Frankel. Beurtheilt von Fasset. (Fortsetzung.) — Literarische Miscellen.. -Von Rabb. Pillitz. — Ankündigungen. Literatur - Berichte. Leipzig, 23. März. 1) Sch ml dl's „österreichische Blätter" Nr. 21 ff: Die medicinischen handschriftlichen Werke auf der k. k. Bibliothek zu Wien. Beschrieben von S. Deutsch. Hrn. D. ist mehr Sorgfalt und Genauigkeit zu empfehlen. — 2) £)er 3,Uniyers israelite“ von Bloch giebt in seiner Februar-Nummer eine Ueberstcht der im Lause des vorigen Jahres in Frankreich erschienenen jüdischen Werke. Da mehre derselben in diesen Blättern bereits genannt wurden, so tragen wir hier die nachfolgenden nach. aj Nouyelle grammaire hebraique raisonne« et coniparee. Par 8. Klein , Rabbin a Darmenäch. Mühlhausen, 1846, 8. b)1.a pure Verite, petiie feuille consacree aux interets des Israeli tes, par M. G. Z. Blum, c) Erwiederung auf die Schrift 5,^57. Von Rabbiner Klein, d) Sarah l’Isiaelite, par M. Ferbus. — e) Dasselbe Blatt bringt ein Schreiben von Ad. Jellinek, worin derselbe das Haus Rothschild zum Ankäufe der Michael'schen Bibliothek auffordert. — 3) Von Dr. Beer in Dresden erscheint: Uriel Acosta und sein Verhältnis) zum Judenthum. Wir bemerken das zur Vermeidung von Kollisionen. — 4) Von den in diesen Blättern bereits erwähnten Gelehrten Dozy ist die erste Lieferung des „Commentaire historique d’lbn-Badroun sur le po«eme d’lbn-Abdoun“ erschienen. Da das Werk auf dem Wege der Subskription erscheint, so mögen es jüdische Orientalisten fördern helfen. — 5) Von Frey tag erscheint eine lateinische Bearbeitung der „Hamssa", ebenfalls auf dem Wege der Subskription. 6) Von El. Carmoly sind einige Schriften erschieneu, die wir nächstens anzeigen werden. — 7) In dem neuesten Drama von Halm erscheint Jbn-Esra aus der Bühne als Giftmischer!! — 8) Eine satyrische Wochenschrift „Kasperl in Frack" bringt , in Nr. 11 eine treffliche Schilderung des Purim in Prag. Geschichte der Mischen Literatur in Babylonien. Eine Skizze von ' Dr. Julius Fürst. (Fortsetzung.) . Achtes Kapitel. 2. Mit dem.Ln der Medicin, Astronomie und Kalenderkunde 282 , wie nicht minder in den traditionalen Lehren, gelehrten und allgemein anerkannten Mar Samuel, welcher nach dem Hinscheiden Schsla's (219) das freigewordene Rektorat-übernommen, nachdem sein Freund Abba Areka sich nach Sora zur Gründung einer neuen Hochschule begeben, begann erst die eigentliche Wirksamkeit und Blüthe der Hochschule zu Neharde'a, die man von da ab (2L9—250J Be-Samuel, d.h. Bet Samuel, nannte^. Sieben Jahre nach dem Antritte seines Rektorats (226) verlor der letzte Partherkönig Artabalk" in der Ebene von Horm uz Leben und Krone; 282) Siche oben Kap. 5. §> 1-5, wo seine Schriften und seine Thätigkeit in diesen Fächern aufgezählt sind; hier gilt es nur, ihn in seiner Eigenschaft als Rektor der. Hochschule darzustellen. — 283) .'Erubin 86 a; Beza 29 a Raschi. - 284) Von diesem letzten Artaban erzählt uns der Talmud, daß er ei« Gönner des Rab war, wie Antonin der des Jehuda Ha-Nasi sAboda Sara 10 b), was also vor 14