Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 7 (12.2.1847)
- Date
- 1847-02-12
- Page
- Spalte 111-112 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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111 , Ankündigungen. 112 wird allein mit einer solchen gelehrt. Dieselbe dient eben zur faktischen Bewährung des Zudenthums und Geltendmachung seiner religiösen Ideen. Die Wiederanerkennung Gottes unter dem Bilde seiner Herrschaft und Negierrng (52, 7), seine andauernde Verehrung und die Einrichtung eines alsdann vollkommen gerechten und sittlichm Lebens, dies ist zu wiederholten Malen ausgesprochen durch die stets dürchblrckende Tendenz der Rückkehr Israels nach Palästina und der Äufbauung seines Tempels in Jerusalem unter dem beständigen Schutze und der Fürsorge Gottes. (Fortsetzung folgt.) Ankündigungen. Zn diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oher deren Liaum ausgenommen. ri7j So eben erschien bei uns, und ist durch alle Buchhandj lungen zu beziehen: Vsi ppjn nro '-b ' . oder" ...... Fragmente MI2 der, Punktations- und Accentlehre angeblich von R. Mos. PunctaLor u. s. w. Herausgegeben.von De. Sal. Frensborff. gr. 8. geh.' 16 Ngr. . ' Diese Ausgabe einer ältern hebr. grammall Schrift, die durch ihre neue Form, durch Verbesserungen und erläuternde Anmerkungen zugänglicher und verständlicher gemacht wird, liefert den Freunden und Kennern der hebräischen Sprache einen wichtigem Beitrag zur hebr. Grammatik und Masora, so wie sie auch allen, die sich für die Zeitgeschichte interessiren, ein schönes Denkzeichen aus derselben darbietet. Helwing'sche Hofbuchhandlung in Hannover. Die israelitische Lehr- und Erziehuttgs-Anstalt in Dresden E von M. Schwarzauer, (Th e ol o g und Pädagog) hat durch ihr mehrjähriges Bestehe«, durch das Vertäuen, welches, ihr von Nahe und Ferne fortwährend zu Thcil wird , den sprechendsten Beweis gegeben, wie sie in ihrer Zweckmäßigkeit und in ihren Leistungen einem längst gefühlten Bedürfnisse in dem, durch seine Lage und seine Institute so ausgezeichneten Elbflorcnz' abgcholsen. Ebein'o wird sie auch in dem sich porgesteckten Ziele fortfahren, nicht nur den der Kaufmanuschaft und der Kunst sich bestimmenden Jüngling, für seinen künftigen Beruf sittlich und wissenschaftlich zu bilden, sondern auch dem einstigen Fachgelehrten eine gründliche Vorschule für die höher» Klassen der Gyinnasien zu bieten. Neben diesem aber ist ihre sorgfältigste Thätigleit unablässig dahin gerichtet: dasi das große Gebiet des Wissens, ein Mittel werde denganzen Menschen zu veredeln und für sein Leben hindurch zu beglücken; daß die Erziehung und der Unterricht eine — Wahrheit werde. Die Aufnahme_ der Zöglinge kann zu jeder Zeit geschehen, und ans frankirte Briefe werden recht gern die Statuten und nähern Bedingungen der Anstalt mitgetheilt. M Schwarzauer, Vorsteher der Anstalt. Amalienstraße Nr. 20. Briefkasten. 1) Hrn. Ell in B.: Bitte mir über V. d. T. Aufsätze zuzusenden. — 2) Hrn. G. B. in P.: Ich ersuche Sie ergebenst, mit Beiträgen solcher Alterthümer, die.für die einstige Geschichte von Interesse sind, gef. fortzufahren. — 3) Hrn. F. in P. meinen Gruß-und ich bitte um Berichte über rabbinisch-hälachische Werke, welche in Ihrer Gegend seit 25 Zehren erschienen oder'bekannt geworden. — 4) Hrn. A—n in K—n : Ihre Uebersehung französischer Gedichte ins Hebräische kann ich leider, so vortrefflich sie auch ausgefallen, nicht aufnehmen. Der Orient ist seiner Anlage gar nicht dazu bestimmt und würde überdies große, typographische Schwierigkeiten darbieten. — Die typographische Schwierigkeit ist auch der Grund, warum selbst andere werthvolle hebräische Reste des Atterthums nicht gedruckt werden. —. - v.- ' Verlag von C. L. Fritz sch e. Redakteur: Dr. Jul. Fürst« Druck von Z. H. Nagel.