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Der Orient · 1847-02-12 · 7 (12.2.1847) · p. Spalte 107-108

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
7 (12.2.1847)
Date
1847-02-12
Page
Spalte 107-108 (sequence 6)
Language
German
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107 Studien. Literarische Analekten. ein Schüler von ihm war's, der ihm um 292 folgte *"- nachdem er früher bereits als sein Kollege betrachtet wurde 2as/: wie auch ein Schüler ihm eine Leichenrede gehalten — ' (Fortsetzung folgt). Jochanan b. Moldo; 40) Jona aus Bozra; 41) Josef; 42): Isaak b, Aschjan; 43) Isaak b. Chaninaz 44) Lewi b.Bota; 45) Kahana; 46) Menasche b. Sebid z 47) Menaschja b. Gada; 48) Maremar z 49) Nachman b. Jakob; 5V) Niwli; 51) Raba b. Natan (den Jüchasin unter Raba b. Jonatan als Schüler Rab's anführt); - 52) Rabba b. Chakola; 53) Rabba b.Nachmani; 54) Rabina; 55) Rafrem (R.vEfrem) b. Papa; 56) Name K Chama; 57) Name b. Samuel; 58) Sabda; 59) Sabdi; 60) Samuel b. Schabba; 6!) Sechora; 62) Se^ira oder Sei a; 63) Se^iri; 64) Serika; 65) Schescht (der auch als 'Schüler Rab's erscheint); 66) Mar Sütra; 67) Tanchüma. Bon diesen 67 Schülern Hüna's, die Halachisches und.Haggadifches in Talmud und Midrasch mittheilen, sind Einige, die vielleicht nach einer geringen Variation des Namens schon als Rab's Schüler sigurirten, jedoch sind-sie im Ganzen streng geschieden lworden. Es ist noch beiläufig zu bemerken, daß fast alle in dein erwähnten Scheerit Josef und Juchasin erwähnten Schüler Nab's, von welchen der Vers, des Sed ha - Dor. beifügt nyD , vV* 1 2 3 4?, u. s. w. als Schüler Hüna's sich finden und hier auch aufgeführt wurden. Das Aufsuchen der Namen beim Nachfolger ist also ebenfalls nn Kriterium. — 224) In der Chronologie des Scherira, in der Schulem'- schen wie in der Goldberg'schen Ausgabe, herrscht gerade-in dieser Partie die größte Verwirrung, gemischt mit Widersprüchen aller Art, und sie sind dem neuesten Herausgeber um so weniger zu verzeihen , als die ganze Verwirrung nur von einem einzigen scheinbar unbedeutenden Fehler ausgegarigen. Von Rad heitzt es, daß er n/pn (243) gestorben, was richtig ist, wenn er (^) b"pn (218—19) sein Rektorat an- - getreten und 24 Jahre lang n'^D) dasselbe verwaltet. Nun ist aber aus nfpn leicht verzeihliche Fehler geworden, was man nach den jvjty- “o von (^) Vpn leicht korrigiren konnte. Aber man ließ diesen Fehler stehen, und dieses n für n korrumpirce nicht nur alle Zahlen, sondern setzte den unschuldigen Chronisten. Scherira in .beständigen Widerspruch mit sich selbst. Nach Rab, heißt es, lebte Samuel noch 7 Jahre, und Samuel starb folglich nopn (250) z aber, dem obigen Fehler konsequent folgend, steht nbpn (von tupn bis ,-rv pul sind 7 Jahre).' Nun fängt der Fehler sich zu steigern an, da hier wieder n ist, das in n verschrieben werden kann. Aus np pn. wie es in der That noch steht, hat man bei der nächsten Zahlen - Angabe schon geleseu. Nach Samuel, heißt es, lebte tzüna er starb demnach bSn (290), oder nach dem ersten Fehler n^n. Aber hier wird schon dem .Fehler des Fehlers gefolgt und es steht nSn. Aus unrichtigen 3 Jahren sind schon 6 geworden. — Und ebenso korrumpirt ist der Satz (ib.): -n"n iws m ob Nion;t\ no:' njih rn, da dcch bekanntlich zuerst Hüna starb (b'"ln), dann kam Iehuda, der Rektor zu Pum-Badita, welcher die soranische Hochschule 2 Jabre verwaltete, wie Scherira selbst sagt: pmn rcnrp rrnrpirpn*: NHOZlOob TOp1? irw 'IWr* und dann kam erst R. Chasda daran im Jahre VSn, in welchem Jahre er das Rab'sche Gebäude, das bereits von 2)9—292 gestanden, restaurirte. Die Stelle muß demnach heißen: rynrQ p) -nn ruso :n toon dt ma njp :nv Dieses Epitaphien von H. Brecher. 108 Literarische Aualekten. Drei Epitaphien, mitgethcilt von Dr. Gid. Brecher'!. 'Ich nehme mir die Freiheit Ihnen Hi dieser Gelegenheit folgende drei Epitaphien, , welche unlängst bei Abgrabung eines uralten Walles in Wiener - Neustadt (bekanntlich wohnt jetzt, außer in Wien, kein Jude im Erzherzogtum Oesterreich, Steiermark, rc.) mehrere Klafter unter der Oberfläche, gefunden. Die Steine sind zum Thcil verwittert, die Inschriften sind von einem, des Hebräischen gänzlich Unkundigen kopirt. i. krsJ , , ' p'2? (Vnrwn pw 13 pns’ Yn ' Yar npj)’. , Ys*?]DNJ ..io i’vj? .; biz> Q3mb (-^nP ri'j nasjn 'ww ■ " . . . , .. II. In dieser sind die Buchstaben ohne Wortabtheilung an einander gereihet, einige wenige Fehler auch. ' ' , DD HlDy .■noibi. iDdh (-i)riDi Din pj?^’T Psn . np?3) P’DD IDn DiTOD DJ? 'TI BDD DJC'Nn i'Sd nj?’!.D 13*1 CHip pmb wp3nw pnü> rutä? '3 dp dnP .lnp^) , (+(n)kvn3^ N’n 'idP in . Die Aelteste, auch von schlechtester Skulptur und Brichstabenforn^ ohne Abbreviationszeichen, und wahrscheinlich, auch deshalb schlecht kopirt. Datum wäre demnach richtig. Der Fehler bei. Scherira geht aber, mit Ausnahme dieser .Einschiebung, weiter; die Zahl ist immer um 6 voraus, weil zweimal aus n ein geworden. -— 225) lieber seinen Tod, vgl. Mo^ed Katan 25 a. — 226) Mo'ed Kat. 1. c. — *) Aus einem Privatschreiben entnommen. Red. 1) Diese Leseart ist meine Konjektur, da vermüthlich aus Unkenntm'ß des Abschreibers, beide Worte korrumpirt sind. 2) 1268 d. g. Zeitrechnung. " 3) Ich vermuthe NV1N ->'j?3, groß? (Wien.) Neustadt. " 4) D. i. 1349. ,

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