Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 49 (3.12.1846)
- Date
- 1846-12-03
- Page
- Spalte 783-784 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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783 Ms Freiherr, und konnte sich-wie in seinem eigenem Vaterlande nach allen Seiten und 'in allen Fächern bewegen ('rb “?nj y,ü' pN onjono m b'y ■bh : na '-o D’'nD n"n Np’JN^ND Tj/n Dityo n!?U3 dhdijjh bN~i0^ nni1 .jnm jm1? onwyD n0pi njbp D’pün’ nniN Q’jdd Vi D’jptm CDIpDß). Von den hunderterlei Klauseln und Verwahrungsrechten, wie man die Juden bei der Anerkennung seiner Menschenrechte dennoch einzuengen und einzuzwängen,, wie man ihn ungeachtet des freien Wohnrechts, dennoch ganze Provinzen, einzelne Städte, ja sogar einzelne Gassen in einer und derselben Stadt zu versperren, wie man ihm endlich bei Ertheilung des Handels, als einzigen Nahrungszweiges Artikel vor Artikel zuzuzählen pflegt, davon wußte der Bekenner des Propheten nichts zu sagen, und besaß auch nicht so viel europäische Civilisirung, um es wissen zu können. Jndeß waren die großen und häufigen Steuern, die Lheils der asiatische Luxus bei den Großen, theils die damaligen kriegerischen Umstände nöthig machten, der schwere Alp, der alle türkischen Unterthanen vorzüglich die jüdischen, , bei denen man Pcru's 'Schatze verborgen glaubte, tief niederdrückte. Die Einforderung der Steuern , die die Gemeinde an die Obrigkeit zu erlegen hatte, war von doppelter Art. Entweder forderte sie die Regierung selbst von jedem Einzelnen ein, wobei zuweilen manche vom Sultan mittelst Patent befreiet wurden. Zu diesen gehörten stets die Rabbiner (iVi pipi ddudd QDn s'btf HD5 u'n on’m3 p : nn '’d 784 3"N DD"’i< pip0 f 0 ^3N* jri'si 1^) 5. oder es wurde der Gemeinde insgesammt eine Steuer aufgelegt, die sie dann unter sich selbst repartierte, wobei aber nicht selten Streitigkeiten in Betreff der Mitsteuerung der nach einem - andern Orte Ausgewanderten entstanden. / Die Verkeilung selbst aber geschah auf die gerechteste und unparteilichste Weise und zwar nach folgender Art:-[.Es-.warbest ^zuerst jährlich später auch auf mehrere Jahre gewählt, hie dann, wie auch jedes Mitglied des Vorstandesbei der heiligen Gesetzrolle einen Eid abletzen mußten, daß sie nach Recht und Gewissen verfahreMMnd sich in der Handhabung ihres Amtes von jeder Parteilichkeit ferne halten werden (ijs) 'n idds y'D&nb jnno A rw □’crai iotd .insnn^ oonjjDj d’DJ-is) tman hn nun DN ’D nNJpV. D3HN D’J'D D1b6 Np 1132 '3ia >3 bj> Wü/h)* Diese bestimmten dann für jedes Mitglied der Gemeinde, wie viel es von seinem Vermögen nach ihrem Dafürhalten zahlen soll. Beschwerte sich jedoch Jemand, daß er zu hoch angegeben worden und nicht so viel tm Besitze zu haben, als man ihn abgeschatzt, so ward er verpflichtet, dies mit einem Eide ebenfalls bei der Tora zu bekräftigen und selbst den Stand seines Vermögens anzugeben, rvornach die Steuer ermäßigt wurde (iDinynty -pyn nanu nw dni :o0 .(□’3nj/Dn i"jn p“pn “"yi nAn i'y n'b by yim ’Jn mix (Fortsetzung folgt). Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [210] Vorräthig bei C. L. Fritzsche in Leipzig: Den verehrten Silbscrihenten des PaLSMLLÄ LM 8. Ln AI Bänden diene Hiermit zur Nachricht, daß der Schluß dieses Werkes au dieselben versendet wurde., und es wird solchen Subseribenten, welche nur eine Anzahl der zuerst erschienenen Bände genommen, auch jetzt noch eine kurze Frist gestellt, um sich die fehlenden Bände noch zum Pränumerationspreis anzuschaffen. Mit Neujahr 1847 hört jedoch diese Begünstigung auf, und werden dann nur noch komplette Exemplare geliefert. Da nun die Unterzeichnete Verlagöhandlnng die erste ist, welche dieses große Nationalwerk in diesem bequemen Format und Ln so würdiger Ausstattung zur Vollendung gebracht, so darf sie wohl um so mehr auf eine lohnende Theitnahme des israelitischen Publikums Verlag von C. L. Fritzsche. hoffen, als es ihr bisher bei diesem Unternehmen mehr um die Ehre, es zur Vollendung zu bringen als um Gewinn zn thun war, wie wohl Jeder der den großen. Umfang des Werkes mit dem geringen Preise vergleicht, leicht einsehen wird. Prag, im November 1846. M. I. Landau'fche Bu«Hdruökerer. X‘211] Bei C. L. Fritzsche in Leipzig ist erschienen, und durch alle Buchhandlungen zu haben : Forschungen über die Ueberschriftelr der Psalmen. Dazu Erläuterungen der Gottesnamen , der poetischen Formen in dm Psalmen, Auslegungen schwieriger Stellen der althebräischen Poesie und ein er- ' gänzender Anhang. Von Hartwig Philipp ‘ 9lee in Aarhus. Mit einem Vorwort von Dr. Julius Fürst, brosch. Preis 2.4 Ngr. Peria, Sabbat uub So ppe(fei er, die hochwichtigsten Anträge der Breslauer Rabbiner-Versammlung, erläutert von Dr. M. Duschak, Rabbiner in Aussee. Wien 1846. brosch. Preis 10 Ngr. Druck von J. H. Nagel. / Redakteur: Dr. Jul. Fürst.