Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 41 (8.10.1846)
- Date
- 1846-10-08
- Page
- Spalte 641-642 (sequence 1)
- Language
- German
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Berichte, Studien und Kritiken für Mische Geschichte und Literatur. v «7VI 41« Leipzig, den 8. Oktober 184b« Inhalt. Literatur-Berichte. Padua (Grabschristen). Padua (Das Büchlein Schekel Ha-Kodcsch). Von Pros. Luzzatto. — Studien. Der Messrasglaube und dessen Begründung im Judenthume. Von Dr. Rothschild. — Literarische Analekten. Erklärung von Pirke Abot 3, 14. Von Dr. M. Dreifuß. — K u rz e Anzeigen. Oie neue Ausgabe der Chobot Ha-Lebabot von Benjakob und Jellinek. Neue Pentateuch-Ausgabe von R. Meklenburg und Dr. Coßmann. Angezeigt von Dr. I. Fürst. Peria, Sabbat und Doppelfeier. Von R. Duschak. Angezeigt von S. D. — Ankündigungen. * I' Literatur - Berichte. z Padua, im Aug. Mein Sohn Filosseno (geb. 10. Juli 1829., der sich seit 4-Jahren neben den Gymnasialstudien auch mit Alterthümern befaßt) hat sich einige Zeit dazu genommen, werthvolle Grabschriften des hiesigen israelitischen Friedhofs zu kopiren, und er besuchte auch zu diesem Zwecke Dörfer der Paduaner Umgegend, wo kn früherer Zeit Juden gewohnt, und kopirte manche Grabschristen daselbst. Ein Gleiches that er in seiner Vaterstadt Triest, so daß seine Sammlung bereits auf 100 Grabschriften angewachsen. Es wird vielleicht Allerthumsforschern genehm sei», wenn ich einige daraus mittheile; ich beginne mit folgender, die ihrer Kürze halber mir mittheilungswerth erscheint, sie ist aus dem Jahre 1568. Die Grabschrift der Esther bat Rafael, Frau des Abraham ha-Kohen, lautet: Dnax nt£/N bNan na nnDN NYU — na.x nitio pan Nin nb nabn -,na.x biaa pan bn Die hier folgende zweite möge wegen des darin erwähnten Grafen von Evreux (I« 6omte ck'Lrreux), der bekanntlich-einen jüdischen Arzt gehabt, hier einen Platz finden. Sie ist aus dem Jahre 1554 und lautet: j -nno p bä^naj na nwo ppp’nnno brun ntMfl p bi-fan bw ntt nnoio asm bar ’nana nbip Dy nb.tn naw imaN 'L"vn.n f\büb. nap mul nanaatt/ ntyyn bxi atra onbicp wp na. noya ’imni n’pDna dn b'bbn >anb D’bp D’a^bo tan° b’bnt ■ nwjipT nt’p tnm b’bjnpn. ibntbn ba bp npjw pna npna pba bavo niNam mnarn pjwid >!'a' Nin ruD'- ’iansf pan wjwpp irüw in naya n«’ .wb tbya nin bat pna nunp nibbinn tbanna 'n aym nnnb wjd nnD nDno bar ’patsr natca np'ma ntaaj r,D3 . wp ^bttb p"ab iw rüw Bei dieser Gelegenheit will ich noch eines Grabsteins gedenken, der zerbrochen und daher in seinem Anfänge mangelhaft ist; Seine Inschrift gilt einer Frau aus derselben Familie vom Jahre 1539. Das Erhaltene lautet.' - . n«N 'i ri Df b"t ’nana p'ab pan mp nnasj .naain nn’a’b Padua, im Aug. Das Büchlein L»npn bpty über die Metren. Am Schluffe des grammatischen Büchleins nynn ’b’attr pbnta von Mose Kimchi findet sich bcigedruckt ein la’n'Vn 'bpic/O bst nbdtQ. Manche glaubten, daß diese Abhandlung Mose Kimchi angehöre, da sie aber auch sich zu Ende des.ryn)üb von Ibn Jachja (Kstpl. 1506) findet, so glaubten nun wieder viele andere, daß sie Ibn Jachja zugehöre, wie ich in der LHat auch selbst geglaubt und es in meinem Oheb Ger (S.44) ausgesprochen. Als ich vor Kurzem sah, daß man diese Abhandlung auch Elija Bachur zugeschrieben, so führte es mich auf den Gedanken, die Sache näher zu untersuchen, und ich brachte wirklich heraus, daß 41 9 $ *