Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 40 (1.10.1846)
- Date
- 1846-10-01
- Page
- Spalte 625-626 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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T-, ...... .. ««fl** © ^55»« Berichte, Studien «n- Kritiken für Wische Geschichte und Literatur. jH 40t; : Leipzig, den 1. Oktober 184E-« Ln halt. Kurze Anzeigen. S. Naümbourg in Paris. Seine religiösen Melodien. H. PH. Ree. Ben ja? ob. Heitrage zur Kulturgeschichte von Rabb. Ehrma.nn. — Studien. Urkunden über die alte Zudengeschichte zu Eger in Böhmen. —- Biographische Skizzen.- R. Hillel Aschkenasi. Borr Rabb. Dr. Frankel. — Literarische Analekten. Ueber das W^rt Asasel und diesen eigenthümlichen Opferritus. Von M. Dreifuß. — Ankündigungen. , Kurze Anzeigen. 41) hyDU Charits religieux ‘des; Jsräelites,' contenant la Liturgie complet de la Synagogue, pu- : blies par S. N a u m b o u r g.(Ministre officiant pres le Temple consistoiial de Paris). Paris 1846, f. Immer in weitern Kreisen erwacht das Bedürfniß, die Synagogenandacht durch eine zeitgemäße religiöse Synagogenmuftf zu verherrlichen und zu verschönen, immer 'größer wird die Zahl der für Veredlung und ästhetische Ausbildung der öffentlichen Gottesverehrung unverdrossen Thärigen, und diesen würdigen Männern wird die Geschichte der Synagoge auch Hrn. S. Naumbourg, den Kultbeamten in der Konsistorialsynagoge zu Paris , anreihen. Der Unterschied der N'schen Anleitung von denen das Schic Zion, welche der gefeierte Professor.Sulzur zu Wien , komponirt, wie auch von dem ausgezeichneten Werke der Synagogenmusik zu München, soll dem Prospekt gemäß darin bestehen, daß sie vorzüglich den großen und unerschöpflichen Schatz von überlieferten Melodien , deren Ursprung sich im Dunkel der Zeiten verliert , als den hauptsächlichsten Stoff ansieht, während jene Musikwerke,. wiewohl gewichtig und meisterhaft in ihrer Art, diesen sogenannten überlieferten Nationalmelodien nur eine geringe Aufmerksamkeit schenkten. Und in der That ist es höchste Zeit, jene Fülle von Melodien und Reeitativen, welche, die Synagogen aller israelitischen Gemeinden, gleichsam als ein heiliges Erbe, dis jetzt bewahrt, in Formen des'regelmäßigen Tonsatzes zu gießen, da einestheils die mächtige und rasche Bewegung der Geister in der Neuzeit jene alten ehrwürdigen Reminiscenzen wegzuspülen droht, anderntheils die modernen Meister der israelitisch - religiösen Musik fremde, profane oft sehr triviale Tonstücke in die Synagoge schmuggeln, welche durch ihre profane Grundlage die Hörer eher abstsßen als anziehen. Das Nssche Musikwerk soll alle alten liturgischen Melodiken (num) in sich vereinigenden deutschen wie den portugiesischen Ritus berücksichtigen und für Solo's und Chor angeordnet sein. Für große Synagogen, welche bedeutende Mittel zur Ausführung umfänglicher Lonstücke bieten, giebt Hr. N. große und imposante Kompositionen, und für kleinere Synagogen, welche nur geringe tonkünstlerische Mittel auftreiben können, bietet er Kompositionen für eine, zwei u. drei Stimmen in leichtem undangenehmen Styl geschrieben. Mehrere Hymnen und Psalmen liefern die berühmtesten Komponisten der Weltstadt. Diese Mittheilung möge hinreichen, um das Ganze zu empfehlen. Das Ganze erscheirut in 25 monatlichen Lieferungen in Folio, und wird im Ganzen circa 200 Lonstücke enthalten; jede Lieferung kostet LZ Fr. Beim Eintreffen der Lieferungen ein Mehreres. 42) Forschungen über die Üeberschristen der Psalmen. Dazu Erläuterungen der Gottesnamen, der poetischen Formen in den Psalmen, Auslegungen schwieriger Stellen der althebräischen Poesie und ein ergänzender Anhang. Bon Hartwig Philipp Ree in Aarhus. Mit einem Vorworte von Dr. Julius Fürst. Leipzig, 1846, 8. C. L. Frihsche. Diese Forschungen, welche mit Ausnahme des Anhanges im L. Bl. d. Or. bereits stückweise abgedruckt waren, erscheinen hier in einem besondern Abdrucke als Broschüre von 12 Bogen und sie bedarf wohl blos der Anzeige', da der Gegenstands den Lesern des Literaturblattes bekannt ist. 43) npjtf. Das Trauerlied des Salomo Ibn G'ebirol über den in Nisan des Jahres 1039 gemordeten R. Jekuel. In einem besondern Abdrucke von Is. Benjakob aus Wilna. Leipzig, 1846, 8. Das im L. Bl. unlängst mitgetheilte Lied hat Hr. B. mit meiner Bewilligung besonders abziehen laßen und dazu 40 "j j