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Der Orient · 1846-07-02 · 27 (2.7.1846) · p. Spalte 431-432

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
27 (2.7.1846)
Date
1846-07-02
Page
Spalte 431-432 (sequence 8)
Language
German
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4SI Ankünvigungen. 432 WWW In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte uick Literatur betreffen, gegen 14 Sgr. für die gespaltene Petit-Aeile oder deren Raum ausgenommen. [115] In. meinem Verlage ist erschienen und durch alle Buch- , Handlungen,zu beziehen: Fünf Sen-fchreiben der großen Mehrzahl der Mitglieder der Breslauer Israeliten- Gemeinde an Herrn Rabbiner Dr. Geiger ' und an Sich selbst gr. 8. Preis geheftet 5 Sgr. Diese Sendschreiben, welche die Stellung eines bekannten jüdischen. Theologen zum positiven Iuventhum, einer scharfen Kritik unterwerfen, dürften auch in weitern Kreisen.dasselbe Interesse erregen, das sie bei ihrem Erscheinen in der Nähe des Beurteilten erregt haben. 'Breslau, im Juni 1846. Fr. Aderholz. Ein geprüfter, musikalisch, gebildeter isract. Elementarlehrer, welcher zugleich als Kantor fungiren, einen Chor einnben und leiten kann , sindet bei hiesiger Kor>. por. .zu Michaeli e. mit 220 Thlr. Gehalt, exel. Wohnung, Beheitzuug und Emolumente, eine Anstellung. Hieraus Reftektirende wollen daher ihre Oualifikatious- und Fnhrnngs-Atteste recht bald portofrei bei uns eiusenden. Strzelno im Poserrscheri, den 14. Juni 1846/ ' Das Drrwaltttugs - Amt. Dfferte. Ein junger Mann, der bereits mehre Jahre in zwei bedeutenden Gemeinden als Kantor fungirt hat wünscht als Kantor und Kerker eines Chores in einer Gemeinde angestellt zu werden. Er ist ein Schüler des berühmten Sulz er in SBieu, hat eine sehr fouoic Baritonstimme und besitzt' das Verständnis' der hebräischen Gebete, die er klar und deutlich vorträgt. Mit den besten Zeugnissen über seine Leistungen versehen, können noch Erkundigungen beiln Hm. Rabbinats-Assessor Dr. Sachs in Berlin und bei der Redaktion des ,,Orientcingezogenwerden. Adresse in ,portofreien Briefen: an die Redaktion des Orient.- Ich kann den Herrn Offerenten al§ einen in seinein Fache ausgezeichneten Mann, der ein angenehmes Aeußere mit einer sehr klangvollen Stimme verbindet und eine vieljährige Praxis' hat, allen Gemeinden empfehlen. Leipzig, 22. Juni 1846. Dr. I. Fürst. Verlag von C. L. Fritz sche Jedem das Seine und Wahrheit über Alles. Das Sabbathblatt d. I. Nr. 23 berichtet über die von Dr. Land s b er g e r edirten aramäischen Fabeln. Diese Fabeln sind aus einem bei mir befindlichen Mamlskripte von einem'dem.Hrn. K. wohlbekannten Manne, ohne mein Wissen e.rcerpirt und bereits anderweit gedruckt worden. . Seitdem habe ich alte handschriftliche Notizen über den Verfasser , wichtige Berichtigungen und eine hebräische'Erklärung erhalten. Dr. I. Heinemann in Berlin. Kundmachung. An dem neuen israel., Bethause in Prag wird ein zweiter Kantor angestellt, es wird ein sittlich-religiöser Lebenswandel, gründliche Kenntniß der hebräischen Sprache und der Musik angcsprochen. Hierauf Reflektirende wollen sich, die näheren Bedingnisse zu erfahren, in portofreien Briefen wendenan 'den Verstand des neuen Israel. Bet- Hauses in Prag. Prag, am '11. Mai 1848. Briefkasten. 1. Hrn. Stin C : Gewöynlich^ können Sie mir schreiben — und zwar recht viel — durch die K.'iche Buchhandlung, die fast wöchentlich hierdcr sendet. In ganz nöthigen Fällen, schreiben Sie mir gef. durch die Post, aber nicht unfrankirt, ich erstatte Ihnen dann daß Porto. Diese Maaßregel ist deshalb nothwendig, weil ich mik unfrankirten Briefen von ganz Unberufenen behelligt werde. — 2. Hrn. H. F. in P.: Ja. 3. P. A.: Ihre Mittheilungen werden mir lieb sein, doch kann ich durchaus kein versprechen, da dies nicht einmal bei j-jTO min wehr gehalten wird. Hr. Chw. hat nicht aus M.'s Schrift seinen ganzen Stoff entnommen, wenigstens, so viel ich mich besinne —'da ich gegenwärtig es nicht besitze — und L.'s F. sind keineswegs ein so „nichtswürdiges Machwerk", folglich muß es anderweitig vergeben werden. 4. Hrn. L. Landau in Qstrowo: Ich'ersuche Sie , mich mit Ihren k o st b a r e n — unfrankirten Literaturmittheilungen zu verschonen. Sie würden mir einen Gefallen thun, wenn Sie mir das Lesen solcher Erzeugnisse ersparten. Redakteur: Dr. Jul. Fürst. . Druck von J.,H. Nagel. \

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