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Der Orient · 1846-05-14 · 20 (14.5.1846) · p. Spalte 305-306

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
20 (14.5.1846)
Date
1846-05-14
Page
Spalte 305-306 (sequence 1)
Language
German
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des Orients. Berichte, Studien und Kritiken für Mische Geschichte und Literatur. M 20. Leipzig, den 14. Mai 184«. Inhalt. Studien. Anhang zu den Forschungen über die .Psalmüberschriften. Von H. PH. Ree. — Der Traum bei den alten Hebräern. Von E. W ei mann. (Schluß.) — Literarische Analekten. Das gnoftische Princip in der Kabbala. Von ß. Skreink a. — Kurze Anzeigen. D ukes.über die Mischnasprache. Ein Prager Anonymus gegen die Luden. — Ankündigungen- Anhang zu den Forschungen über die Ueberschrifteu der Psalmen re. Von Hartwig Philipp Nee, in Aarh us. XVI. Etymologie des fflSort'öDWa als zusammenhängend mit unsrer Erklärung des Worts: 'H&y. Gebilde, Götzen, welche jene zwei Principien vorstellten, hatte Laban. Diese hießen Terafim. Man sehe bei Gesenius dm Buchstaben v/'wo es erwiesen wird, daß dieser Buchstabe mit wechselt. Ein Symbol des guten Princips waren wahrscheinlich erwähnte Figuren. Zunächst ist zu denken an weibliche, mit Brüsten, wie es später auch heißt bei Segnungen : pj-fil □HB' nimD. Diese Figuren zeigten auf Nahrung hin, Speise. Als Symbol des bösen Princips waren wahrscheinlich Gebilde von HauAhicre zerreißenden wilden Thieren vgl. zerreißen. Diese Idole ^QiEnfl. mußten gefürchtet und versöhnt werden, wenn sie zornig waren, durch Opfer. — Rachel hatte sie — Plural— genommen: DEWPM 1 M. 31, 34. Laban schwur, bei Mehrern Göttern Abraham's und Nachors, Jizchak aber B. 53, bei den einen Gott, der von seinem Vater gefürchtet war, das ist Jehova, der auch Schaddai war. und rp&p sind demnach verwandte Begriffe. -- XVII. (Zur Anmerkung am Schluffe der Erklärung des Worts Nimmt man endlich das } in jvrjtjJ mit Wolfsohn — Jjob 19, 29 — für D, wie phK | und übersetzt den Vers: Scheuet euch vor sündhaften, glühenden Dolchstichen und erkennt dadurch den (Plural. Majest. von wie QvnK Plur» crcKcitc. uön p^);-fo haben wir hier einen Beleg füe unsere Behauptung, daß r* nicht Pluralis maj. ist, sondern eine euphonische Endung, wie in und vjfy und so wie diese Wörter von der Stammsylbe abgeleitet werden wüssen, so leiten wir von dee Stammsylbe des Worts ab, nämlich von *1$—' Strom, Ausfluß im guten Sinne; nicht von -p# welches immer im üblen Sinne vorkommt, und da d'ie Endung cv~ die natürliche Endilng ist sür den Plural — wie z. B. hier Plur. von )p — mithin ist das ursprüngliche Epitheton einsylbig: nämlich mit der Endung des Wohlklangs, daher >7^ : ps — Dasselbe ist der Fall mit Es ist so viel als mit jener euphonischen 'Endung, wie es auch öfters ohne diese Endung heißt: pNn DR3 pN. ■ton ]hn | mm pssi ^2 j mn\ Die Bedeutung des Wortes 'NV der Allgütige d. h. der Atlernährende, bestätigt sich in dem sonst ohne Sinn dastehenden Vers.: 2 M. 6, 3: ‘ ****** nini nn^ vijniJ uh mrr> 'üW) ''iw, ich zeigte mich dem Abraham , Isaak und Jakob als der allernährende, der alkgütige Gott — die Aeußerung meiner Kraft bedurften sie nicht —- mit meinem Wesen , als der Allmächtige, bin ich ihnen daher nicht kund geworden; —- dieses will ich jetzt zeigen. — Viel weniger kannten ihre Nachkommen als Sklaven in Egypten dieses Wesen, diese * 20

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