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Der Orient · 1846-05-07 · 19 (7.5.1846) · p. Spalte 303-304

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
19 (7.5.1846)
Date
1846-05-07
Page
Spalte 303-304 (sequence 8)
Language
German
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303 Ankündigungen. 304 Ankündigungen In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller- Art, besonders in so-.weit sie jüdische und orientalische Geschicht und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit- Zeile oder? deren Raum ausgenommen. [78] Durch C. L. Fritzsche in Leipzig zu beziehen: c&t Die Heiligung des gött- . licheu Namens. Ein Kanzelvortrag ' über Ezechiel 36, 17—26 von Dr. pl>. Salomon Marcus Schiller k. rc. Brosch. Preis 2 Ngr. od. 6 Kreuzer C.-M. Dieser Kanzetvortrag eines geachteten ungarischerr Kanzelrcdners erregte in - Ungarn großes Aufsehen und. verdient wegen der in demselber: herrschenden Freimuthigkeit und wannen Liebe zum Judenthum eine Verbreitung in den weitesten Kreisen. Bekanntmachung. . •, ^Nachdem die von dem seligen Konigl.Kommerzienrath Jonns Fränkel vermittelst Testaments errichteten 'Familienstiftungen die gesetzliche -Bestätgung erhalten haben , fordern wir dessen Verwandte, welche in' gerader Linie von den Geschwistern seines Vaters Joel David 'Frankel, wie seiner Mutter Edel Frankel, geb. 'Joseph Jonas Frankel, abstammen, hiermit auf," unter Beibringung, der durch Geburtszeugnisse gehörig begründeten Legitimation ihres Verwandtschaftsgrades sich bei uns schriftlich oder persönlich zu melden, um zum Genüsse der im Testamente §. 1 und §. S erwähnten Fanrilienstiftungen zu gelangen. Den sich legitimirendcn Verwandten werden wir den die Familienstiftungen betreffenden Extrakt ans dem Testamente, einhändigem - Breslau, im April 1846. . Die-Testaments-Exeknteren des Komrnerzienrath Frän k'el'schew Nachlasses. Samuel Jakob Levy. Loebel Milch. Joseph Prinz. Die hiesige Rabbinerstelle wird mit den 1. Septembers. I. vakant. Der Rabbiner hat auch als Prediger -zu fnngiren und den religiösere und den höheren .hebräischem Unterricht an der öffentlichen und Freischule zu erthcilen. -Befähigte mit dem Geist der Jetztzeit 'fortgeschrittene Subjekte, die sich demnach neben talinndischeu: Wissen über ihre akademische Bildung, rhetorische Fähigkeit- und pädagogische Tüchtigkeit anszuweisen haben, wollen sich an die Unterzeichneten wenden, die auf "portofreie Briefe die nähern Bedingungen mitzutheilen bereit siiid^ ' r * . . ‘ Strelitz, den 14. April 1846. ‘ Aeltesten und Vorsteher der hiesigen -jüdischen ^Gemeinde. Zn Johannis'-d. I. wird an der öffentlichen und Freischttte der hiesiger: jüdischen Gemeinde die Stelle eines Elementarlehrcrs vakant, der neben.gewöhnlichen Elementarunterricht auch! die hebräischen .-Stunden-in den untern Klaffen, den Gesangunterricht und die Leitung eines Chors übernehmend muß. Befähigte Subjekte, die sich über eine regelmäßige Seminarbildnng auszuweisen Haber:, erfahren die nähern Bedingungen auf portofreie Briefe von dein Vorstand der genannten Schule. Strelitz,. den 14. April 1846. Israelitische Erziehungsanstalt ' in - Parma» Giuseppe A... .Nandegger aus Triest, in Karlsruhe und Wien zum Pädagogen. gebildet-, hat seit l-§ Jahren eine Erziehungsanstalt für Israeliten in Parma eröffnet, die sich des besten Gedeihens erfreuet. In derselben werden , außer den religiösen und Elementar-Gegenständen, vorzüglich die italienische, französische und deutsche Sprache, nebst allen andern fürs Geschäfts- Leben nöthigm Kenntnisse gründlich gelehrt, und die Zöglinge sind - sowohl ln sittlich-religiöser als auch in physischer Beziehung sehr wohl versorgt. Auch erwachsene Jünglinge, welche die hiesige Akademie der schönen Künste, an welcher der berühmte To sehr, oder die medieinffche Fakultät, an welcher 'T o ma si n i und R o ssi lehren, besuchen wollen, finden bei dem -Unterzeichneten die erwünschteste Aufnahme und" Fürsorge. Ueber alles dieses.können deutsche Israeliten , tic ^tcranf rcf(cftircn! wollen, noch nähere Auskunft erhalten von den HH. Professor S. D. Lnzzatto in Padua, Dr. I. -I o h l s o n in Frankfurt .a. M. und Rabbiner Schot t in Randegg. An letzteren, oder an den Unterzeichneten selbst kann man sich wegen der pekuniären Verhältnisse wenden. G. A. Nkandegger, Maestro di lingue in Parma. Briefkasten. 1) Hon. L. W. in P.: Nnfrankirt kann ich Zusendungen 'nicht annehmen. Es wäre Verschwendung, da allwöchentlich sehr viele Buchhändler- und andere Gelegenheiten da sind. 2) Hon. L. in I—w: Ihren Aufsatz kann ich diesmal nicht ausnehmcn, da er keine positive Thatsache enthält. 3) Hr. —n in G—g: Die Belson-Korrespondenz hat t die Censur totalitär gestrichen. Das Uebrige können sie sich denken..— Verlag von C. L. Fritzsche 'Druck von % H. Nagels

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