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Der Orient · 1846-05-07 · 19 (7.5.1846) · p. Spalte 289-290

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
19 (7.5.1846)
Date
1846-05-07
Page
Spalte 289-290 (sequence 1)
Language
German
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Berichte, Studien und Kritiken für Jüdische Geschichte und Literatur. M 10. Leipzig, den 7. Mai 184«. Inhalt. Literatur-Berichte. Leipzig. Riga. — Die.Reformverwirrung in der israelitischen Gemeinde zu Breslau. :Herbeigeführt durch den Widerspruch des Dr. Geiger mit sich selbst. Zwei Aktenstücke. —.Studien. Literarische Analekten. ..Ehasdai ben Isaak, oder Isaak den Chasdai? Von F. Le brecht. — Der Traum bei den alten Hebräern. Von E. W ei mann. (Fortsetzung ) — Ankündigungen. Literatur-Berichte. Leipzig, 20. April. 1) Theologische Quartalschrist, 1845, Zweites Heft: Einheitlicher Charakter der Bücher Samuels. Von Dr. Welte, Professor der katholischtheologischen Fakultät an der Universität zu Bonn. Im Verlaufe der Abhandlung werden auch R a sch i, der noch immer '//Jarchi" heißt, und Abravanel citirt. — 2) Th olu ck's Literarischer Anzeiger, Nr. 19 ff.: neueste Psalmliteratur. Recensionen der Werke von Dursch, Tholuck, Hengstenberg: — 3) B r e s l a u e r Zeitung vom 12. April: tadelnde' Besprechung einer in Breslau erschienenen Schrift: Sendschreiben der Breslauer Israeliten - Gemeinde an Hrn. Rabbiner Dr. Geiger. — 4) Beilage zur Allgemeinen Zeitung: Anzeige der von Schöll (Weimar, 1846) herausgegebenen Briefe und Aufsätze von Göthe aus den Jahren 1766 bis 1786. Unter den Briefen findet sich einer an Jacobs gerichtet, betreffend dessen Schrift „Wider Mendelssohns Beschuldigungen in dessen Schreiben andre Freunde Lessings". Mendelssohn wird von dem Referenten (Dr. Kühne) der „Berliner Sokrates" genannt. — 5) Von M. E. Stern's „Cochbe Jizchak" ist das 2. und 3. Heft erschienen; das 4. befindet sich unter der Presse.. Die gedruckten Hefte enthalten manche treffliche Lesarten in mehren Pijutim von Rabbiner Josef Weiße. — 6) The Jewish Chronicle, Vol. II, Nr. 13 enthält einen der Jewish Intelligence entlehnten Bericht über die Juden in Teheran. Es leben dort ungefähr 100 Familien, die ein mit Persisch untermischtes Hebräisch'und Persisch mit eigenthümlichem Accent sprechen. Einige aus Urumia in Teheran lebende Juden sprechen einen dem Neusyrischen -nahekommenden Dialekt des Chaldäischen, welchen die Juden in Teheran G'e ba l i (von nennen, während das Hebräische bei ihnen „Amrani" heißt. — Dasselbe Blatt übersetzt den Aufruf den Dr. S. M. Schiller in Betreff der russischen Juden. — 7) Unter den Ankündigungen desselben Blattes finden wir: DO Monthly Jewish orthodox Magazine. Herausgegeben von D. M. Isaaks und M. Samuel in Liverpol. Die erste Nummer ist bereits erschienen. — 8) ifa b"j im p^> onron mioon D“)Djip dj/ . i?"i d’dj p npy '~b m'a' 'd uti’eid nipnyn nt’N oypn nJDon nun’ yoo nnyn , ncnpn JPiDDIDD Tübingen/ 1846. Die Einleitung giebt. ein bibliographisches Verzeichniß von den Autoren, welche über die Accente geschrieben haben. Hr. Dukes stellt eine „Geschichte der Hebräischen Sprachforschung" in Aussicht. Auch verspricht Hr. Dukes folgende Schriften zu ediren: iOpDn von Jbn - Bala'am; Gedicht über die Accente von Mei'r den Jakob Nordhausen; Tub-Ta'am von Elija Bachur. Hoffentlich wird das Publikum dem unermüdlichen Dukes unterstützend entgegenkommen. Wir bedauern, daß der Herausgeber keinen Verleger oder Kommissionär aus dem Titel angiebt. Viele wissen nicht, wohin sie sich wenden sollen. — 9) Von einer Hamburger Dame erscheinen „Briefe zwischen einer Jüdin und einer Adligen". Es ist ein gutes Zeichen, daß auch Damen in die Bewegungen der Zeit eingr/ifen. Die Stellung der Israelitinnen in unsrer Zeit kann nur durch eine Dolmetscherin in das gehörige Licht gesetzt werden. — 10) Von einem Rigaer Gelehrten erscheint eine praktische Schrift über Aas jüdische Kalenderwesen. — 11) Von Berthold Auerbach erscheint bald eine theoretische Schrift über Volksliteratur. Es ist charakteristisch,- daß ein Jude sich die Bildung des deutschen Volkes zum Ziele gemacht. Was wird Hr. Menzel, der in Kuranda — wahrscheinlich nach einem Aderlaß — keinen Tropfen germanisches Blut finden konnte und in Meyerbeer nur einen jüdischen Komponisten erblickt' — was wird er zu dem jüdischen Schriftsteller des . 19

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