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Der Orient · 1846-04-09 · Heft 15 (9.4.1846) · p. Seite 109

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Journal
Der Orient
Volume
7 (1846)
Issue
Heft 15 (9.4.1846)
Date
1846-04-09
Page
Seite 109 (sequence 1)
Language
German
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Das Abonnement auf ein Jahr.ist. 5 Lhlr. Man abonnirt.bei allen löbl. Postämtern und allen solid. Buchhandlungen auf ein Iahx. t, Gtudien ««- Mtltiken für und! Heraus ge geben Dr. von Vom dieser SeiLschrist erscheinen wöchentlich das Literaturblatt mitgerechnet-. zwei Bogen - - und zwar an -jedem Dienstag regelmäßig. Leipzig, den-9 April u ' Inh a lt. Gr o'ßbritan nien.. London. Aufruf her Dest-Lonhon-Synagogei .(Fortsetzung.)' >— D e ut s'chl an d. Hamburg. Daß RussenkomNo. Orthodoxe Polizei. Verein. Prediger. Br e 8 l a ul Die Luden in der Krakauer Revolution. B r e s I a u.^ G e i g e r <rmd F-r e u nd. D-r e s d e n. Verhandlungen der 2. Kammer. — O e sterr e ich. W i en. 'Der Fasching. . Kultuswesen... StadLhäuptmann Mut h. Jüdische Literatur 'in Wien. Prag. Wesse ly's Vorlesungen. Epe ri e s. Die',, Pesther Leitung. ^"'— 'P ol en ü'n d' R ü ß l 'ästdi M i e t a u. Näheres' über die ' Lichtsteuer.- Steuer von: den jüd. Druckereien., Vermischtes.- — LB. - d. > Öt;; ‘-v - l ■: Großbritannien. London.6.^ DWz?(HörMmg.) ... . Was nun den.ersten-Well dieses Paragrap hö begrifft, - welcher, versichertdaß/pie unter den ..Jnderr üblichen Gebete und Segcu'ösprü.che wären angeordnet und gestimmt von den Weisen der großen Synode, so ist es jedem Gelehrten bekannt, daß demselben die Thatsache .geradezu .widerspricht-; in Betreff, .des letzten. Theils ^welcher behauptet , daß das. gesammte Haus Israel stets dieselben GebetforuM. festgehalten), so kann Jederauannclv Gelehrter oder^ nicht , der mir lesen kann, dessen, äußersteUnrichtigtigkeit einsehen, wenn er . nur die üblichen, Gebetbücher prüft - der deutschen, und,.der portugiestscheu Jilden (deren, geistliche Häupter vereinigt das Ln Rede stehende ..Papier, unterschrieben), und. ihre vielfacheu .Verschiedeuhesten. wahrnimmt. . ,? Will.nun der Ob.errabbmer das als wahr behaupten, .was so offenbar, von Falschheiten voll ist? Will er das,^ wie -thut er defstn Wahrheit dar? Will er da§ nicht, wie. rechtfertigt.er eö , daß er..eine Urkunde, die. sich auf den gröbsten Jrrthum gründet und stützt, W nachdrücklich .geltend macht, und dies noch sogar über die Absicht ihrer -ersten Urheber .hinaus? Wie. kaun.-wsederu.w Dr. Adler.sein Verfahren, nutzer Thatsach e ver einig cn, daß pnter dem Rabbinate-des.Dr. Hirsche! eine Vermählung ganz desselben Charakters wie. die, welche neulich wer-, boten wurde, wenn nicht die betreffende Braut derWest- Lpndon-Synagoge.entsagte, daß ein solches Ehebündniß ohne Einwand gestattet wurde? Wenn anstatt Dr.'Adler .zu.wählen, den. seine Beförderer als einen Mann ausgaben.. von - vorzüglich .versöhnender' Natur - d'ie,'jüdischen Gemeinden irgend .einen Rabbiner gewählt hätte!:, der sich unter seinen Amtsgenoffenanszcichnete durch das Ungestüm seiner Bigotterie, von einem solchen Männe könnte'man etwa dm Ausspruch erwarten : Wo mein Vorgänger ercomunieirte,. will ich sein Ansehen achten, wo-er blindlings für seinen Glauben eiferte, will ich seinen Schritten folgen; ich will aber nicht länger ihn als Autorität beLrachten, ich will sein Verfahren behandeln als das Ergebnis) von Schwachheit und Jrrthum) wenn ich finde daß er irgend ein Zeichen der Duldung, verrieth, daß er cs unterließ seine, eigne Bannverkündigung anSznübcn mit derselbenenLschlosstnen Bitterkeit,, derselben unabweichmdeu Standhastigkeit' in der Verfolgung, die ich mich rühme zuerst, einzuführen rrnter die Juden Britanniens." Allein Grundsätze wie diese, wird der. gegenwärtige Obcrrabbiuer gewiß .nie eingestehen;, undwir sind daher in.Verlegenheit,zu.'begreifen.,, wie er das Verfahren rechtfertigen will, daser begonnen hat.. ' ‘ ' ' ' (Fortsetzung folgt.) . ... Deutschland..;■ Hamburg, Ende Marz. Schon früher habc ich Ihnen die Mittheisimg gemacht'/ daß sich hier ein Kolb

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