Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 11 (12.3.1846)
- Date
- 1846-03-12
- Page
- Spalte 163-164 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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11,1 163 Studien. Szalmon den Jerocham's polemisch-dogmatisches Gedicht. Szalinvn ben Jerochams ) polemisch - dogmatisches Gedicht ■ gegen den' Gaon Saadja Fajjumi. (Fortsetzung von Nr. 2.) Erstes Kapitel. 3) -p -L x n p *12 '• Vvfü g) KbpN 1 : : D^nn' diiö^xa ’^ööj vn'W \ “ "»iassnb'x Mbnx «ji-n ^2N 2. r 5) 12Lr'2 Tp'ra NAÄ-, - * wnyw -«snb torAs,'; bprib rrjbbj ywo *i * 3 * * 6 7 8ri"|“>n 3 r 6)' N^LY NA?, sSbvn D1H ' ftjbijrn ,*p5 il&ntf; * nwto,.^ *, nia*n. nir,DV . 4.. tmto ^.3snj xirä .nÄ htjsna.'nfcini rffib - nn^> ms' ">r)XÄ .patni - wibni ■'nirpirT 5.;• 8) nwm bsribv?) ■»bü dä;nw . ® . 1) Ueber diesen karäischen Schriftsteller ist noch, zu bemerken, daß in dem Ermnerungsgebete für die Todten, bei den Karäern NM3! genannt, unser ON)b) j2 - gleich hinter B i n j a min N a h a w e n d i erwähnt wird, mit dem Beisatze pbN»b , und nach ihm kommt 'erst' Josef '^ben Jakob) el- Kirkisani/ mit dem Beinamen nN|b,b. (S. kar. Siddur, Band I S. 137 b.). ' Ueberyaupt sind'jene N11N3! für die Literärgeschichte merkwürdig, indem wir dadurch nicht blos auf den Bericht des Simcha Luzki in seinem Örach Zaddikim beschränkt sind. Zuerst wird dort gedacht des M Mb, von welchem es.heißt: rrn'ybi 'jiya M crcni NbpD bitfy b\xnrrrnnn -pi nx nnD :mwx rfon wttb D^n^vn wn »bb&ypTD UDnbm. Nach ihm kommen die py ^3 O^^brrn N^L7, nämlich R. Efrajim, R. Elisch'a und R. Chanocha (N3^N) oder Chanicha (npon), welche der Verfasser des erwähnten Orach Zaddikim (Mes. 2) die Genossen 'Anan's s^b^N) nennt; dann der Sohn 'Anan's, der Nasi Saul den 'An an den David, dann Bi nj a mrn^Naha w end i und dann Szalmon den Jerocham. Weil aber nur eine Auswahl von karäischen Lehrern in jenen Sichronot Vorkommen,' nur solche die bei Karäern in hohem Ansehen gestanden, so scheint 'es, daß Szalmon sehr berühmt bei den Genössen seiner Sekte war. F. * 2} In diesem ersten Kapitel des polemisch-dogmatischen Gedichts stellt der Verfasser dar, daß das schriftliche Gesetz allgegemein anerkannt sei, und fordert von Saadja den Beweis, daß dies auch vom mündlichen gesagt werden können Sodann stellt er die Frage, warum Moses, wenn es ein mündliches Gesetz gäbe, es nicht gleichfalls niedergeschrieben hätte .und, da er solches zur Niederschreibung nicht für geeignet hielt,,wie durften nun die Rabbaniten seinem Willen entgegen handeln? Vgl. Keter Lora von Ahron den, Elia, im Orient 1840 LB. 534. K — m. Zum leichteren Vcrständniß habe ich den Lert punktirt. F. 3) Daß diese Dichtung in D'pbD getheilt war, oder besser daß man die Abtheilungen dieser Dichtung so benannte, sieht man schon aus der Ueberschrift' zu Kapitel Xi, welche, auf das Akrostichon sich^bezichend, in der Handschrift pE&D httt pbD ^31 ONN' fl lautet. Eben so heißt das Schlußkapitel pN'' fl bDttDDVD (bDND) pbD, woraus übrigens noch erhellt, daß diese versisicirte Dogmatik noch den'Litel omp fl .])ohü bDND führte, wonach oben Anm. 1 zu ergänzen. .Im Gedichte selbst (1, 6) nennt er es auf die (l, 4) des Saadja, oder auch Nb.1^ (1, 10). F. "4> So ist für das in der Händschr! stehende KbpN» tPKW des Reimes wegen zu lesen. F. - 5) In der Hcmdschr. steht hier noch, wahrscheinlich aus der darüber stehender, Linie herübergenommen - das Wörtchen rnw, 'was aber hier überflüssig. F. , v; 6) Der Vers, scheint Egypten im Sinne zu haben, wo er als bä hinkam und das ihm rpb33 ptt war. In Egypten war es, wo Saadja, noch jung, seine antikaräischen Schriften verbreitete. In seinem Alter von 35 Jahren verfaßte er be- - kenntlich, gegen die Karäer sein Hauptwerk 3>rb3, und seine antikaräischen Schriften, wie py bbi?N 3NH3 und HbpW fl bb^N 3Nn3 sind ebenfalls dort verfaßt worden. Diese und ähnliche arabisch geschriebene Werke nennt unseV'Verf. flü&n, gegen welche seine Widerlegung geriöhtet ist. Darum wahrscheinlich spricht er nur von 'Q)NO.b ,b'bl)v (1, 16) , nie ihn p^'4 nennend, und in einem so wegwerfendem Tone, den die Jugend Saadja's erklärt. In Egypten scheint Szalmon einer karäischen Gemeinde vorgestanden zu haben (l, 2. 7. 10. 11.), und die karäische Lradition mag recht haben, daß er ein älterer Zeitgenosse des Saadja.gewesen, und wenn er auch sich (2, 5) ein b^J nennt , so sieht man doch dort aus dem Zusammenhänge leicht, daß er es nur in Rücksicht auf die altern Genossen im Karäerthume sagt. F. 7) Nach dem Worte 'bL7 hat noch , tin Schreiber das Wörtchen Kn3^ Öingugcfii'öt/ ’ bp* "jnb/ wie bei den Rab- Tbanitcit" oder ,b'3 d. h. ^b3NV oder-;n3. F. ' '/ 8) Umschreibung für heilige Schrift oder des alttest. Kanons. F.