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Der Orient · 1846-01-15 · 3 (15.1.1846) · p. Spalte 45-46

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
3 (15.1.1846)
Date
1846-01-15
Page
Spalte 45-46 (sequence 7)
Language
German
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46 Studien. Paitan Mosche ben Kleonym os. 4L Forschurrgen :i ber verschiedene Gegenstände der füdischen Literatur mit Bezug ans die kritischen Mittheilungen Napa^ort's in seinen vcrdsfentlichtcn-Biographien. Bruchstückliche Notizen aus dem Nachlasse von - M. Landaber. (Fortsetzung.) 'V. Die-Lebenszeit^ anderer Durch unfern Fund bei Kalir kam: nun auch ein anderer p"D seine rechtmäßige, von frühen: Zeugen ihm eingcräumte Zeit wieder einnehmen, nachdem er von Rapaport zu Gunsten . seiner Hypothesen gewaltsamer Weise aus derselben verdrängt worden. 1) diep^p p ]prn rm. — hpi rrnd berichten ausdrücklich, daß der Verfasser des Pijjnt pniNlU nD1N (zum letzten Tag 102), jener lpl.l ni^D -1. fei, beit Kaiser Kart von Lücea nach Mainz versetzt. Aber das kann Rapaport nicht gelten lassen, weil dieser G' voralso auch voo der dichterischen Thätigkeit des Kalir, geblüht, und dieser Pijjut 1 Nachahmung der Kalir'scheu Arbeiten verrätst Er muß j daher dem Urenkel dieses nro. '2 , DiD'Oilp genannt,! einen Sohr: ,UNO geboren werden lassen, damit wir einen spätem .■ DiB^p ■ p-: nsra haben, muß diesen: 'i auch einen Bruder, der G heißt, beigeben (was wir bei dein alten 'l ebenfalls thun können), rnuß die Angabe des np ititb iVl als Irrt hum bezeichnen, so wenig auch bei einem so seltene!! Merkmal —- das Versetzen von Italien nach den: Rheine ein Jrr- LhUM ruöglich ist. Sei ruhigalter Mose! Die' Arbeit/ diedir gestohlen, und dem aus der Lust gegriffenen Sohne deines Urenkels gegeben worden, ist nun wieder dein! Daß du den Fehler begangen, schon im Jahr nyin (876), oder gar, was freilich ein bischen arg ist, tVut. (912)1 zu leben-, und dennoch bei deiner: Arbeiten die Manier Kalir S nachzuahrnen, da§ soll deinem Rechte keinen Eintrag thun. — 2) Der Vers, des ruiNN "NS berichtet beim Jahr 8'pnn xi, daß 7]WD 2"2 hx^'p' 'i einen üid für die auf den ersten Tag des Neujahrfestes verfaßt.; Unter den der Deutschen finden wir nun keinen solche!: ONO, rv'ohl aber unter denen des piD 3iTift. Dort ist ein m&n; bein: erster: Tag des Neujahrsfestes (anfangend : IW \li^D3 -nNl1), der das Akrostichon : pirtTTO bisMp hat. Da nun der Vers, desd"d nicht einmal wußte, ob die Deutschen oder die Polen den OlS besitzen, so ist'ihm auch bei Angabe der Jahreszahl kein Glaube zu schenken. Wir haben uns nur, unbekürnrnert um die Jahreszahl, umzusehen, wer dieser wo 2 2 bwnip' p sei. Nehmen wir den Npl, oder nehmen wir den Vm zur Hand, so sinder: wir, daß ein Sohn des )pin nm \ eben jenes n^O '-y |p?nf der von Jtalier: nach Mainz versetzt worden, geheißen, und was ist nun wahrscheirrlicher, als daß der Sohn eines jö”D in den Arbeiten seines Vaters kortfahrt? Wir Haber: also nicht der: geringsten Grund zn zweifeln, daß der Verfasser jenes rwi dieser ^npfei, und daß sich nnn»1 Ti'D wie im Orte des DrD, also auch ir: der Zeit desselben geirrt. — Doch ganz, anders argumeutirt Rapaport. Dieser ^llp hatte' rrUgdfähr Urn t/rT, oder noch etwas' stukstss gelebt; nun hat er den- 'augenscheinlich für die DWD des ip gemacht. Wie wäre aber das möglich, da ja ip erst um bton gearbeitet? Es n:uß also ein anderer st^nip'» geschaffen werden. Dem Urenkel des PTO 'i hat eber: Rapaport einen Sohn Namens nra;i gegeben; was ist' nun natürlicher, als diesem MO *2, der nun einmal da ist,-einer: Sohn ^rnp*> /I geboren werden lassen, da wir ja alsdann einen nttfD 22 ^mp1 f2 haben, der nach l^p gelebt? Nicht als ob es hierbei Rapaport um die.Jahrzahl des nnnn HD zu thur: gewesen denn auch dieser ^Nlip hätte über 100 Jahr vor ‘ppnn, närnlich zu Ende des Jahrhunderts von w"nf gelebt, und das Einzige, was er unt seinem Hypothesengebäude gewinnen will, ist: über daS fatale Jahr vor: b"wn, wohin er Kalir setzt, hinauszrlkomrnen. Haben wir nur dieses hinter uns, so mag es dann weiter draußen aussehen, wie es W~ rvill. Ob' wir da;::: auf festem Grund und Boderr, oder ans lustigen Spinngeweben wandeln — die ärgste Gefahr ist vorüber. VI. Die Genealogie des ]pt.1 n^D G. Da wir also weder einen andern I^O % noch einer andern WD 13 f2 -nothig haben, als die, welche in: hpi und b>'w2 gegeben; so sind hiermit dem ganzen genealogischen Gebäude, das Rapaport eben so kühn als künstlich aufgeführt, die ersten Grundpfeiler genommen, und da die übrigen Stützen sehr schwächlicher Natur sind, so fürchte ich für die Haltbarkeit desselben. Wir müssen doch die übrigen Stützen, ich ineine die Punkte, die nach Rapaport seine Kombination Hervorrufen und nothwendig rnacher: sollen, etwas näher untersuchen, geschähe e§ auch nur deswegen, urn die Rapaport'schen Argumentationen kennen zu lernen. (Fortsetzung folgt.)

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