Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 3 (15.1.1846)
- Date
- 1846-01-15
- Page
- Spalte 33-34 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Meratnrblatt des Orients. Berichte, Studien und Kritiken für jüdische Geschichte und Meratur. m 9. Leipzig, den 15. Januar 184«. Inhalt. L it era tur - V er i ch t e. L e mb e r g. Leipzig. — Studien. Forschungen über die Aufschriften der Psalmen. Von H. PH. Ree in Aarhus. (Fortsetzung.) — Literarische Analekten. 'Äkeret Ha-Bajit. Familiennamen. Eine Redensart. „An^. — Literarhistorische Forschungen aus Landauer's Nachlaß. Der Dichter Mosche den Kleonymos. — Ankündigungen. Literatur - Berichte. Lemberg, im Novemb. 1845. Das dritte Heft der sich sehr schon gestaltenden Zeitschrift Ieruschelajim, der einzigen hebräischen, die gegenwärtig erscheint, ist bereits unter der Presse, und zwar wird sie in Prag gedruckt. Die Ursache ihrer Auswanderung ist der traurige, und vernachlässigle Zustand unserer jüdischen Druckereien in Galizien. Dieses Heft wird einige interessante Aufsätze über jüdische Literatur bringen, wie auch die Fortsetzung des I. Bodek'schen Kommentars zu dem Sendschreiben R. Scherira Gaon's, der schon im zweiten Hefte des Interessanten viel enthält (z. B. S. 62. 71. 75. 8t), wo sich-ein schöner kritischer Sinn offenbart. — Die schmähliche Unternehmung, Ihre Konkordanz nachzudrucken, wozu ein Stiefkind aus dem Gebiete der jüdischen Wissenschaft, das aus Mähren hergewandert, die Anregung gegeben, wird wohl ein pium desiderium bleiben, La auch die materiellen Mittel zur Ausführung fehlen. — Die hier bekannte Wittwe Chaja Madfis, Besitzerin einer hebräischen Buchdruckerei, hat sich entschlossen, einen Buchladen für hebräische Bücher zu öffnen, wo auch Bücher, die im Auslande gedruckt, zu haben sein sollen. Es ist gewiß, daß dies zur Förderung des literarischen Verkehrs von großem Nutzen wäre, da man hier durch die mannigfachen Censur- und Zoll-Vexationen, noch mehr aber durch die Feigheit der sogenannten Mochre- Sefarim, von dem Auslände ganz abgeschnitten ist. - Nächstens will ich Ihnen einen recht genauen Bericht eknsenden über die erschienenen hebräischtalmudischen Schriften in unserer Stadt seit 1830, gleichviel ob sie Original-Werke oder blos neue Auflagen von alten Sachen, ob sie irgend einen Werth haben oder ob sie ganz werthlos sind, da die Bibliographie eigentlich danach nicht zu fragen hat. Darum soll es aber auch kein trockenes Verzeichm'ß werden, ohne allen Werth, wie Sie einst ein solches aus Zolkiew erhalten, wo weder Druckjahr noch Format, weder Verfasser noch ürgend etwas über den Inhalt gegeben wurde. Leipzig, d. 7. Jan. So eben lese ich die Erklärung Jolowicz's in der A. Z. d. I. und ich beeile mich ihm auf diesem Wege Folgendes mitzutheilen: Den Brief Cassel's, wie er abgedruckt wurde, können Sie zu jeder Stunde erhalten, 'und Sie worden sehen, daß er nicht nur so geschrieben, sondern auch unterschriebe n. Da die Ausstellungen eben- - falls dort stehen, so fällt die Beschuldigung der leeren Geschwätzigkeit auf jenen Schreiber des Briefes. Forschungen über die Ueberschriften der Psalmen UNd Erkärung des Wortes Sela und einiger poetischen Wortformen. Von Hartwig Philipp Ree, in Aarhu s. (Fortsetzung.) II. Etymologie des Gottesnamens Wir schmeicheln uns damit, im vorhergehenden Aufsatz die Vokalsetzer zur'Genüge gerechtfertigt und die Entdeckung gemacht zu Haben, daß das Wort PllrP/ als aus entstanden, eine echthebräische Form hatt Wie sollten sie auch dem 3