Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1846-01-08 · Außerordentliche Beilage (8.1.1846) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
7 (1846)
Issue
Außerordentliche Beilage (8.1.1846)
Date
1846-01-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/2360092-2360418-9897691--5276-3531907
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

jpnyD^N fy.rbNDNH nyn.TN) fyrrN nys jhypDWjn -y r»>« ■ _ D3^Vpn irr f y"nNny:i nNbp dm w'M nyi #'jyriy^DN jjjnny.!?pny NH; 'pyjNbb Djii^D JDTniTDDnN n^u TN' dni, p^r y^ynybND dnh M ivln Hym^D nynrm.ij^ynyin^N oyiyn , ■: .pr^sy: is yntynjn ^hnh *Dy.HDD2Hri . jwni - bbxD nyn D.iyii oypp> nyDN dpn ptrfr', HyppNHNDnN D'/N DJJHnj/ÄN ■ DNN nyiyD fyDDypp. pNi dt\n dd^dd jnnw p: oy dnh * ijoitdn wt d^noon: nh. 1^' yny-ND nt : fy.iNHDl^H MH Itf DDHl DNH, fiN—, fei) NV DNH DNHS IHN1 FpN' ]yDy3D'N yüDyvyi yybvby)) ynnw' y^N nh dnh ur&'i irnn JJttDiyt) uin p^s , lyny1? pysJNJ- VpN hi in NH DiNpyu pjn*N. dt\n ■7>Dio"jyE).~,?y^Ni fymyHyD pVcn idiid bw. nccryD vöi^^^n dun ]nhhnhd tih pnN rani, hhilh itidn. nnsiNi HnmiN nn^ hw by lD^oirn n.nsw ni> pnDN i-b im; von nm l.Dnb HDN — “HiDN.nHyiNl ^mvIDDO huNi DHDN p-ssi nosnpNO.npN hexm/ ribyn1? v,ai \ini hdP} im 'hhn HUI \)N1 niobity HHu!/ D'pDD 1TJ.1 HHN - ppL?3 □'DESTO >NTOD pDÖ DDDTO1 plH ■ PÖwVJK/ DD^ HH pNE^ Dip DD nnhu.! ^nv nrpD n^y -]w im ith HHN Ou6hy.Ö 'HD H "13ID H D'pHrrb NDN höNJW , nVTD rwäi nnLpx pnrii ''INI;tod nnsix nu hihn , 1^DN> pJXl DHriNb 111V HHN , »DDH DiK0J Dpi*?! HDNJt0 Dbiyb mr hhn , 'i.n npnännn . “£? “idn*^ htj.1;ni ppn^ ms1? “f?rn nDfrOfiy^ Nun ^nni ^Ni nrn ]}i pv^DN ' ly^nyn^D ^hnii d^ih ^ddh p\N — .>H ]>On\\ :D^: jnTli. NT , p^D'H “iJIN IwS'bp D^H DD^DM N'1! jyn -JH .nipp^Tp^. T^^T, p-iriN13 W^N npD'N^n- DHDN-, n')Tiy ^DD D\N DwV« ^D^NTl jynpTDNJ JHD-lNb' Dy^D N'-H Tl'D J^D.iNT N*-T — .Dl^N D.TNTp.l jyjiTN D/D in'-, nibccr.' tö ]yDnyn^DJ3N P'D;pD^n nm r\M f^ipN Dpi/ fy.iy.lNH p'N DNH, fy^pD^y.l fyDDN "iyDN fyDNH.T jy^N ^d p-T ih poD fjDNJO fyp^i oy.i'LDy> iri\N bin y^NT - EPP >‘3 pvr NH fy^Nll DHNN. yD°)N.1 NID!^ y^l'N D°?N 1'T "l'D ^"NllNl N'T. NH? fyDy?.DN' D^D."1 kfyDNH D.HNTy.lD''lN 71H D^yD y^DND 13TN “iy^p tb.'ND ^nh^d nnN ^D3 b^Dn , lyj^yD p: nh jypjy^yD DHiD4Dv^yDr 'nwnn nnN .-1M.HD'H31N I^D DHy D'P tr\'p'hv nnN ny^ ND'I nhh dSiyn ^n bo mn obiyD ii3 yDNn ^n — ,NHn D^y ^n ^dd ndh nbiyD nn -HyT DDy-> fT3 N'T yDDH N31N , D^'D^y DD^DD y3"Q ~y3D£Npy?ND d^d y^nNrnyp uin pnD yjnn^N yn ny3H ")yDDJiy.ny “irrN njiDDNDNn nJiDD.n. pn^> p myDt^n .in; nnyD pntBO '■^nmn fnp di^ Bernh.Behrend sen. .p^ nnn . '■ jVI. A n me ine G t a u b e n s b r ü d e r in der Nähe und Ferne. Aus den vovstchend vorgelegten Unterhandlungen ersebeL JHr mein Vorhaben. Eine Reihe von Jahren ist verflossen Wildem ich . täglich die Bitte zum Himmel richtete, -pv nb& rhm, indem ich glaubewenn ein solches Unternehmen von einem Koryphäen unserer Glaubens- Brüderwelcher berühmt, entweder durch Intelligenz oder Reicht hum, vorgeschlagen werden möchtesolches besseren Fortgang haben würde. Da nun weder durch meine Anregung^ noch aus sonstige Weise mein Wunsch in Erfüllung gegangen ist, so entschließe ich mich in Gottes Namen zur ersten Leitung dieses Unternehmens. Ich fordere nun alle meine Glaubensbrüder zur Lheilnahme. auf.^— In Bezug auf den vorläufigen Vorschlag in den vorstehenden Briefen, ersuche ich Jeden welcher sich hierbei betheiligen will, mir in portofreien Briefen zu melden, wie viel Aktien ee Zeichne. Es sind zur Ausführung viele Geldmittel nötbig, deshalb mögen die Neichen, sogleich die höchstmöglichste Summe hierzu bestimmen. Damit aber auch ein Jeder nicht sehr be mit teile an diesem göttlichen Unternehmen Lheil nehmen könne, so wird gewiß die Bestimmung Anerkennung finden, daß auch vier Personen zu einer Aktie zeichnen können. Ich ersuche daher diejenigen, welche sich auf diese Weise betheiligenl wollen, in der Zusicherung, hierüber je vier sich zu unterzeichnen, und dabei diejenigen der Lheilnehmer zu bezeichnen, welchen demnächst die Aktien - Urkunde einzuhändigen sei. In derjenigen Gegend, wo die größte Anzahl Aktien - Zeichner sich' befinden wird, werde ich alsdann einen Zuiammenkunfts-Ort Vorschlägen, um die Statuten der Gesellschaft zu errichten. — Freie Ausübung unserer Religion und freie bürgerliche Rechte ist das Ziel unseres Strebens, und diese Freiheit sei zum' Wohl eines jeden denkenden Menschen erforderlich z deshalb schlage ich zur Bezeichnung unserer zu errichtenden Gesellschaft den aller Welt verständlichen Namen, die Gesellschaft Orr» et labura, vor, welches dem Hebräischen |hn \T*n Dy ilHfl DD' ' entspricht. Da ich durchaus rucht daran zweifle, daß meine Aufforderung Anklang finden und guten Fortgang haben wird, so fordere ich^Alle, welche zur Ueberstedelung zuerst bereit sein möchten, auf, sich darauf vorzubereitenum das beste Gelingen der Kolonisation zu erzielen. Demnach ist mein Rath, die männliche Jugend möge sich sofort und vorzüglich dem Ackerbau, sodann allen nützlichen Handwerken widmen. Männliche und weibliche Jugend aber mögen wo möglich die englische Sprache lernenwelches die dortige Staatssprache ist. Hierbei kann ich die Bemerkung -nicht unterdrücken, daß Ihr. auch Unsere Religionssprachewelche die Hebräische ist, nicht unberücksichtigt lassen wöget, denn vbwohl ich alle Literaten, welche beb der jetzigen lebhaften Diskussion in unfern religiösen Angelegenheiten arbenen, hiermit bitte dieselbe für jetzt gänzlich ruhen zu lassen und Ihre Feder zur Beförderung meines Vorschlags benutzen zu wollen, so soll dort die Diskussion mit der göttlichen Hülfe demnächst mit demselben Eifer wieder ausgenommen und fortgesetzt werden, dazu ist aber Kenntniß der hebräischen.Sprache nothwendig. Ich schließe mit dem Psalmisten: dh])^ 6-nin, ^y ’Dnn noi Hnnn^n no' Hiw vis nyiEn ijhn my n B. Wehrend sen. in Rodenberg, d. 30. November 1845. VII. Am 23. November 1845 übersandte ich diese Aufforderung an den Redakteur der Zeituug des Judenthums mit folgendem Schreiben. .; Hochehrwürdiger Rabbiner! Hochgeehrtester Herr! Einliegende Verhandlungen und Aufforderung bitte ich in Ihrem Blatte aufzunehmen. Mein Wunsch ist-'daß Alles in ein und derselben Nr. ausgenommen würde. Sodann bitte ich Ew. Hochwürden recht sehr diese Sache mit; Ihrem gewöhnlichen Eifer liebevoll zu unterstützen. Sollten Sie.jedoch/wider mein Erwarten nicht geneigt sein, dieses in Ihrem Blatte aufzunehmenso ersuche ich Sie, mir die Akten mit umgehender' Post gefälligst zurückzuschicken. ' B. B. Worauf mir folgendes zur Antwort wurde: Ge ehrte ste r Herr! So sehr ich den Eifer zu.schätzen weißaus welchem Ihre Entwürfe hervorgehenso hat mich eine lange Erfahrung mit den israelitischen Zuständen doch zu sehr bekannt gemacht, um ein Resultat aus Ihrer Aufforderung zu hoffen. Ich kann mich daher nur dem anfchließen, was die Meinung des Dr. Rießer hierüber ist. Aus diesem Grunde kann ich diese Verhandlungen in den Text der Allgem. Zeit, des Judenthums ni ch t aufnehmen.— Sollten Sie aber demungeachtet die Veröffentlichung wünschen, so könnt' ich Sie nur darauf Hinweisen, daß sie als Beilagen der Allgem. Zeit. d. Ith. gegeben werden könnten, wo Sie aber alsdann die Druckkosten Zu tragen hätten. Hochachtungsvoll (.mUerz.) Philippson, Dr. Magdeburg, 27» Novbr. 1845.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.