Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 52 (24.12.1845)
- Date
- 1845-12-24
- Page
- Spalte 831-832 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Ankündigungen. V 832 831ftn, sondern R.-Papa selbst Liese Erklänmg hinnimmt und. Untersuchungen anstellt über die Lage von pimD :unb; DJPDriK TO mit der Prämisse (ibicl. 19), von welcher' nrsn sagt nun R. Papa aus, daß sie wegen ihrer'Schwierigkeit erlernt werden müsse? Etwa vonder innern? Dann siele Elias Raisonnement zusammen,, das. da hiuauslänst, daß diese Schwierigkeit nicht wesentlich zu MDli gehört habe! Beziehet es sich aber auf die äußere, so hätten wir ja von R. Papa selbst die Annahme einer Schwierigkeit bei der äußern, was doch gerade nach Maimuni nicht der Fall sein sott!!! Ich bitte Hrn. Dr. Beer' diefts geharnischte wohl zu erwägen , wodurch sich-die Unhaltbarkeit der Elias'schen. Ausgleichung gering sam ergiebt.-Die Wahrheit aber ist, daß nur die innere. ri^on mit Schwierigkeiten verbunden war, wie es richtig der Vers, des 6'h anffaßt: p"En rrown' rm>ni f'D T]W)])W n^Dn uni inw DHD^'DW NDn (ad in-I, 7). Daß aber Maimuni seine willkürliche durchaus ohne Autorität ausgestellte Ansicht ün Mischnakommentar zurnckgenommcn hat, das geht auch deutlich aus einer andern' Stelle 8) hervor, woselbst aufgestellt wird, daß np^Q mit eine der schwierigen Funktionen im: Tempel sei mroj/D m, ganz nach dem Resultate der Gemara, daß M'ON und »Iwbp neben zu den schweren Vorrichtungen gehören (Joma 47, 49, Scbachim 64). Seltsam bleibt es allerdings , daß Maimuni den Passus ivdh; nD^im ausgelassen hat, allein dergleichen Ungenauigkeit dürfen bei solchen Traktaten nicht auffallcn, wo Mainnmi keine Vorarbeiten von ÄtseS und Megas Vorlagen, und wo er in der Regel etwas ’ lä.rer und ungenauer die Halachas aufstellt. — Uebrigens werde ich es Hm. Dr. Beer Dank wissen, wenn er mich auf Dunkelheiten und Unrichtigkeiten in meiner Recension aufmerksam wachen wird, da eS mir lediglich um reine Objektivität hierbei zu thun ist. ' Breslau- 9. Novbr. 1843. Dr. H. Gr atz. Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und LireraLur betreffen, gegen Sgr.-für die gespaltene Petit- Zeile oder deren Raum ausgenommen. Ein mit tüchtigerr pädagogischen Kenntnissen ansgerüsteter Mann, der in allenhebräischen Etementarfächern gründlichen Unterricht zu ertheiten vermag, kann, besonders wenn diese Fähigkelten mit einiger Fertigkeit in der Kalligraphie verbunden sind, Ailftngs März 1846 eine Anstellung an der hiesigen israelitischen Gem.emdeschule nnit einem nach Maßgabe -der Leistungen sich bis auf 250 Thäter steigerliden Gehalte finden. Die Herren Lehrer, welche sich um diese Stelle zu bewerben belieben, werden ersucht, die betreffenden amtlichen Zeugnisse über ihre Qualifikation znm Lehrfache und ihren religiösmoralischen Lebenswandel a:r den Unterzeichneten Vorstand in portofreien Briefen recht bald einznsendcn. Crefeld, den 1. Decemb'er 1845t Der Schulvorstand. L. Bodenheimer, ' Oberrabbiner. Der Unterzeichnete Vorstand beabsichtigt vom 1. Mai 1846 an, einen zeitgemäßen, musikalisch gebildeten, verheiratheten Kantor anzustellm , der nicht allein'ein-guter pN und ndM byi fein muf, sondern auch einen Choral-Gesang leiten und an der jüdischen Bürgerschule im Gesänge soll Unterricht ertheiten können. Auch muß derselbe hinreichende Kenntnisse' besitzen, um die Funktionen eines Corporations-Rendanten und Sekretärs übernehmen zu können. Verlag von C. L. Fritzsche. Die jährlichen Einkünfte würden sich auf elreu 500 Thlr. belaufen, die in der Folge erhöhet werden dürsten. Qualificenten wollen sich in portofreien Briefen, denen Zeugnisse der Befähigung, so wie des moralischreligiösen Wandels beizufügeu sind, melden. Gnesen, im December 1845. Der Vorstand der jüdischen Korporation. M. Russak. I. Heilbron. I. D. Lasker. Erklärung. Die schmähnngsvollen Ausstellungen des Hrn. Dr^ Geiger gegen meine Recension seines Mifchnahwerkes im ,,Israelitens^ mit der Ueberfchrist ,,wie man gelehrte Recensionen schreibt"- werde ich erst dann gebührend würdigen und die neuen Jrrthnmer derselben aufdecken, wenn er sich ganz, ausgesprochen haben wird. Ich mag mir nicht' die Eigenschaft des amignen, den Lauf der Rede durch voreiliges Gegenreden zu unterbrechen. . Breslau, l. Decbr. 1845. Dr. H. Gratz. f63i Bei Heinrich Hunger in Leipzig ist erschienen: Dr. S. M. Schiller, Rabbiner, Prediger rc. DerBund Gottes mit Israel! Gottesdienstlicher Vortrag zur ersten Consirmationsfeier im Tempel der Israeliten zu Eperies. Thlr. . , Druck von Z. H. Nagel.