Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 47 (19.11.1845)
- Date
- 1845-11-19
- Page
- Spalte 749-750 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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7L9 750 Studien. Der Prophet von Avila. der Name N-M Noy^DN arroa hat den Zahlenwerih von 'änv p pyo&y on. Mit der Zeit aber hat sich die Kunde von dem Lehen und dem Treiben unseres Abu'l'afia verloren, so daß nbpn nbwhw , porm imfc rmrp eop kein Wort rnehr von ihm wissen. Es war nun die Ausgabe, mit den Merkmalen dieser Sage den Vers. des Sohar zu finden, wie man mit den gegebenen Gliedern einer Proportion das unbekannte % sucht. Der Ausdruck KOJ, von welchem man nicht mehr wußte, woher er kam und was er bedeutet, erinnerte an die Stadt Avila in Spanien; und wirklich fand man dort zur Zeit des einen Kabbalisten Namens so daß auch das Wort KOJ auf ihn zu passen schien (DO’DD ny NDJ Dp N1?). Es kam nun nur darauf au, ob bei diesem nttfD. auch die anderen Merkmale eintreffen. - Und siehe das Spiel des Zufalls! Für nDOn und ”il fand man bei ihm HDDn für nnyn idd—nnyn pm, ein ->dd DL7N schrieb er eben falls, nmn ONO, nämlich kabbalistische oyo, enthält fehl ]ychn ")DD. Und nun blieb noch das einzige Merkmal: die Zahl des Namens, in der das Geheimniß zu finden sei. Man zählte: p nt£/D yx'b'l mo UW — und richtig l man fand p pyw DD y? wnp uild die Jahrzahl .O darin. Nun war das unbekannte T gefunden. Horte man nun auch etwas von dem Namen Mafia ober Abu'l'afia, so bestärkte dies noch die Meinung, Ulan habe den rechten gefunden. Man leitete nämlich das Alasia von der Stadt Avila ab, was man um so eher konnte, als die Neapolitanische Stadt Ave lla zugleich auch Avia hieß (s. Dittenberger's Geogr.), was mau nun auch auf das ssanische Avila übertragen konnte. Ganz besonders aber mußte man in der Meinung bestärkt worden sein, OM D&7 p WD sei das unbekannte Z, als man hörte oder las, vy pi pm' habe in seinem D^y iTTND über einen WO osy geschimpft, und gesagt, jener habe das Meiste in seinen minn HH1D selbst erdacht, ungeachtet er cs im Namen großer Lehrer vorgctragen. Wen konnte wohl Dy;oi pnw 'i hier anders meirren, als nnfern wo VL7 — den man auch (s. oben) schlechtweg WO OI7 nannte — und sein onun DDD? Ja man hörte oder las sogar, daß sich Dy |DD pmp '“) ans ein Schreiben berief, in welchem noch Näheres darüber mitgetheilt werde, daßwOOL7 Dinge im Namen Anderer geschrieben, die er auögedacht *). Daß freilich dieses Schreiben, oder derBries(ND^), nirgends mehr zu lesen war, müßte von denjenigen, die die Sache interessirte, sehr bedauert werden, denn in dem Brief stand vielleicht deutlicher, was für ein wo OV, und was für ein "DO desselben gemeint sei. Was ist nun hierbei natürlicher, als daß es einem Schüler einfiel, in Spaß oder in Ernst einen solchen Brief zu schreiben, ihn für alt und Wiederaufgefunden auszugebcn, und seine Lehrer damit zu erfreuen? Einen solchen fingirten Brief, hervorgerufen durch jene Stelle im D\3y n*TND des Dy pl prD1 haben wir nun im Juchasin vor uns. Anmerkung, pp “in 'd — DUJ pyD DDD von Abu'l'afia, daß man dem znschreibt. — In. der Schreibart mit den: i unb hinten mit dem N, sehen wir, daß cs ans das ttOJ abgesehen war. Sonst wird Avila nboN oder geschrieben. S. tyjon nmti/n und die Einleitung zu den Briefen über den DDDJ nm *) Die Worte des ^y p-\ pnw CnrDH wn b) sind folgende: ibn mn jdcü 'u ))nj D"ttn nmb bnN DNl 11DD3 DfD nlt'N D’!t,'Dti'n nNV DJ? HD »Dtöl on» onm onn nsyjn mn injra nlSN nnmn nNt” mro in\si ntyND , nnn nm.Dn ib’ND nbiy bty uikod mn bin.) bw D’junn D'T'DbnnD. mN nbtt'ü' imm enn -o vnmn nmn tqid nw , tf'an -ranm jotinn Dyity jmn1 'n bj»;inj avn ni by nnm, rnanb bnp DDDHDD pn^DNSD O'IDI HDDty -p ]l~l 1! V'üT NDN nnDi vid Uten ty'bi pMn' DD’lsb 'nbDpw,1120 bDtyinn Nb b"r mn npn V'NV no DDbo L-IIDD Q'rn .'a cy-inDD Nb) Dieser hier getadelte ^112 VN ist der amDN |D DD D$? ])NJ, der die s'amn NNO im Namen seiner Lehrer hdüT] und p'y>~) erklärte. Er nannte seine Schrift zuerst nnD DmD, dann am LV nm. Sie liegt hier mehreremal in Mskt. Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Rnzeitzen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen 1\ Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. Diejenigen Personen oder Gemeinden, die gesonnen sind, sich für kommenden NOD Maschirwu zunr machen anzuschaffen, wollte ich hierdurch ersuchen, mir ihre Bestellungen baldigst zukomm.en zu lassen, da ich dieselben , wenn sie zu kurz vor NOO eingehen, nicht mehr zeitig erledigen kann. Briefe, nähere Erkundigungen bezweckend, werden franco erbeten. Cassel, im Oktbr. 1845. I. B. Pickard, Maschinenbauer.