Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 36 (3.9.1845)
- Date
- 1845-09-03
- Page
- Spalte 571-572 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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571 572 Studien. Gesinnung Sarkasmen gegen die Talmudisten. - Den Vers: i?3 naninn pip dod .mp' *0 Ulto |N3n p IN psM erklärt der Verfasser also: D'in, das seien die wahren Menschen, nämlich die na Ql r6np nNQ nno; -lprsn p nqrnn'.-p, das seien die pmnp ^NQ, die immer in Kampf gegen einander liegen und einander stoßen^ wie Bocke und Ochsen (Q'NW - Q'"D Q^NülQ); p, da'S sei^das einfältige, gemeine Volk (ndj; im)* (im Man sage, die pirOHD nND seien NW \ftD, so sei eS auch; wie'Fische und Heuschrecken keine nöth.ig haben, so brauche man auch die Mischna-Herren nicht zu schlachten. Man nehme sie nur aus ihrem Elemente heraus, und sie werden absterben; denn in die Hohe schwingen können sie sich nicht Der Mensch hingegen, der über ihnen steht, herrschet über die Fische des Wassers und die Vögel der Luft: Dwn?|)p] ,^n nro mu . (Am Ende von viw). Vom Messias heißt es: y,nr\ by nsm Einmal erklärt nun unser Verfasser, ‘iiDn sei derjenige, der sich mit -»DFÜ bp abgiebt, und ein andermal sagt er, “nDn mact)e I' pii m« NhDiD ddh. aber heiße der Messias aus einem andern Grunde: p'DQ pn ^y feä j'wjnb “warnm rru pn];. Bitterer Sp o tt auf die Ccrem o nial gesctze. DniD^n noD psy -pno tmn pN. So geht es den Israeliten. Sie liegen in den Fesseln der mjmn P>DN^Z die Hände sind ihnen mit der T hw. nyiin, der Kopf mit der L7NU bw!nyi$n gebundetl. Sie selbst können sich nicht ans diesen Fesseln reißen; nur ein Anderer , nämlich Nrte'i N"0, der Messias, kann sie ans demselben erlösen2i). Nsjn *0 p. 119 3) der Sulzb. Ausgabe. Lernten wir aus diesen Sarkasmen die Gesinnung des Verfassers gegen Talmud, Talmudisten und Ceremomalgesetze kennen, so erfahren wir ans andern Stetten seinen unversöhnlichen Haß gegen die Reichen der Nation; ein Punkt, der in allen Schriften Abr^l'afia's wiederkehrt. Aber unter allen diesen bezeichnenden Grundsätzen und Gesinnungen ist die Meinung des Verfassers über seine Person und über sein Verhättniß zu Mose das Wichtigste. 21) Es ist in der Thal zu verwundern, daß spätere Radbinen aus solchen Stellen den Geist des njdviD to'yi nicht erkannt. Aber wie hätten sie von solche Stellen verstehen sollen? Auch war es ihnen von vorn herein ausgemacht, sie dürfen von den tiefen Geheimnissen nur wenig verstehen. 0 sancta siniplicitas J des „treuen Hirten". nm oder der L>QQ^Q ist in der ganzen Schrift der Sohn Gottes, der zunächst die Erlösung bewirkt; aber, oder der N^mp ist der Gesandte Gottes (dM^y tolül der dem Mose im Geschäfte der Erlösung beisteht. Die Erlösung nämlich geschieht mittelst der T), die ursprünglich Eigenihum Mosis sind. Mosis aber, heißt es in einer Stelle, sei zu viel Hy, als daß er mit derselben austrete , und darum hat ihm Gott den WHp an die Hand gegeben. Manchmal wird dieser N^Hp mit Mose ideniiffeirt. So lesen tvir in einer Stelle, Mose sprach: xbn m t&D) ra n nm *p -prfa njdmd wy-fl bb'D N1HD, Auch hält sich N^np selbst für Messias. So lesen wir-z. B. in einer Stelle: r?N£wa •hnq 'UD bzb etöd' 'rrpfieoi/mm' ndbo i?y n^b to 'DnN'i ttp prrttnöwi bwob , wjwddbbm Nim' woby $1 dn w nyin toßby fndi nh^ . njn .ot tfb) Nnm N^yn nwa-'^D pp^non rfnp '-nn .tq rw üb) mn tob), yni# tob inyah, DDynn Wer crkenllt mm hier nicht die ganze Denkweise des Abu'kasta? Moses hat ja ursprünglich die min mno von Gott empfangen. Werden nun die Israeliten mittelst der Offenbarung dieser min nno erlöst, wie Abull'afia und das Buch NQQniQ wyi behauptet, so ist diese Erlösung zunächst dem Mose zuzuschreiben. Moses ist also zuerst Sohn Gottes und Messias. Aber auch bcm KO'i?n NL/Np, der durch Verbreitung der mm nno dem Mose hilft, kommt ein solches Prädikat zu; denn im Gmnde ist nach dem System Abn'l'afia's N2"ip der von Mose empfangen, eben dadurch Eins mit Mose geworden. So sagt Almll'afia in der Erklärung seiner noo HNDJ, das Wort rWD bezeichne dreierlei: erstens den byion bsw, zweitens den wjnh der von jenem abhäugt, drittens das Individuum, das die Erlösung bewirkt; im Grunde aber seien diese drei Dinge Em§.; Ferner: wer vom b^VJ den mSv empfange, werde dadurch Eins mit demselben. Wir sehen aus diesen Stellen, daß erstens Abn'l'afia das Prädikat r?TO mehren Dingen beilegt, daß er diese zwar von einander unterscheidet, aber sie doch für Eins hält, und daß er glaubt, man werde Eins mit der Ouette, aus der man schöpft. Alles das ist nun im NJDFJD N'jn, wie man gesehen, wieder der Fall. Die Ausleger sagen daher richtig: ^-| fei ein mi nm bw Besonders merkwürdig ist über noch, daß r\m auf verschiedene Weise mit DTON in Verbindung gebracht wird, so daß sogar Werse, die bei D.TON stehen, z. B. "pnNft *]b *]hauf Mose bezogen worden. So z. B. wird angemerkt, bei Mose heißt es: HRIon yiW und das habe den Zahlenwerth von Dfi"Utt; es