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Der Orient · 1845-08-06 · 32 (6.8.1845) · p. Spalte 509-510

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
32 (6.8.1845)
Date
1845-08-06
Page
Spalte 509-510 (sequence 7)
Language
German
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50.9 510 Studien. Der rachselhaste Simoo ben Jochai. habe ihn geweckt und zu trinken gegeben; und von der Stunde an sei Reeanati ein ganz anderer Mensch geworden, und habe angcfangen, seine Schriften zu schreiben. So die Sage. Nun finden wir merkwürdiger Weise unter den kleinen Aufsätzen Abn'l'afia's einen, welcher vorschreibt, wenn der kabbalistische Lehrer anfange, seinem Schüler die Geheimnisse des Namens Gottes zu lehren, so müsse er, es sei im nDJED HO ober im rro DTO/ ein Gesäß Wasser (1112 P)E D'D) bei der Hand haben; D'D.i by n*?n DttM plDiD pNE/ wie es heißt: OM by M kpl re. Haben wir nun nicht Grund, in jenen: Mann, der zu Necanati mit einem Gefäß Was-. scr gekommen, und der denselben in einen andern Menschen nmgewandelt, unfern Abu'l'afia zu sehen? Ja sogar das S ch l a fc n und S( n f w eck en ist ganz nach Ideen unb der Sprechweise dieses Biannes. Alle diejenigen, die noch nicht zu um nyn1 gekommen, die schlafen, das -sind die iDy deine pusen, itttb durch Ddm nyi' e r )v a ch e n sie zum Leben (D'HDn rmnn). Der Mann mit dem Gesäß Wasser mag sich, nach seiner Gewohnheit, Pli, genannt haben; Reeanati glaubte nun, das sei jener Engel tan, der pE/Nin DIN in Kabbala unterrichtete. Der Gunst dieses Engels hatte - er nun auch ohne Zweifel den Sohar 31t verdanken. Reeanati war in dem Gebrauche kabbalistischer Schrif-! ien nicht sehr vorsichtig und bedächtig. Ich habe schon oben gesagt^ daß er einigemal den E?D üw über poi ai: führt. Hören aut nun aber, was ein Zeitgenosse! (ein ‘■an iiPn des ny pi pnm V8), ilber diesen MO M sagt. Unter Minderem: dVi nEi1? Pn d^iee/i ind/ ny ni B/nten myto pi dkyo Ein joru ttb .iD'yvniE myiDitta DnEin iw oyi ddde EnE id\n S , mn ron Dn iPne oky bm ewee um DnEi d.id | Dmim Dn^oPino tun rhww miNE ehe 'nwn id\ne j n-ON inra ni.i^ , d in Tonm nPed.i mn ki.i b\u j ^y? jin;i dpi ni by anm , ninP Pp die n meie j yinssd crni hdep ym : kn nnn ^yw ys^iiT* 'i | ti'tzn e/'ei yw 'ip nyteb vPpp »idd ddetod *pn j P: Din nyi no deP imtde cm nnn ni | 'd iWilDE Nk P101DE n1?. An einem ändert: Ort: - OuyO nyDi^ poi nki-i royD nya eio de/ im bynrj j DDE DM p DHE 1D1EDD N‘ta lPpW WDN HD | uny ki.i Pipo Ton nd ddin Pp itan nied nEi | uw innb )b .111 ni nn ni iei Pp dm , P MüM I Pne dhd niiED idd dn ni by twiyn taw nE | 'd mn.in no n"y"i"o *>dd Dpp. | , v. Und mm muß ich noch zwei Geheimnisse offenbaren, die nnserm verkappten Si- 18) Dieser pny 'l war, wie aus seinem tyoy ni'ND I hervorgeht, weder ein -an Tobn roch ein TdP des piEi, wie die Bibliographen fälschlich cmgeben. meon ben Jochai die Larve vollends hernnterreiszern 1. Abu'l'afia giebt sich alle Namen in der Welt, die aber alle gleichen Zahlenwerth haben: z. B. ijtiei bmhw ]E , ^NIlpD |E bN\Nn , ^yo JE 11ME1E, ks’DD/EI p k\1111E, u. dgl., alle — kviDE/ fE D11EN. Zählen wir mm: ni3D MDykEN diien, m:d zählen dann: kl 'Ni? p ]iy?o^ m, so wissen wir, warum er seine Lehrer: dem Simon ben Jochai in den Mund legt. Die Anfangsbuchstaben Pe/1 sind aber auch die Anfangsbuchstaben von: 'tp ksiDty |E k\1l. Einen bessern Namen hätte er nicht wählen können. Auch hat die Lebensgeschichte Simon ben Jochai's viele Berührungspunkte mit der Abu'l'asia's. Hier wie. dort Verfolgungen, hier wie dort Entfernung vom Wohnorte, hier wie dort große Meinung von sich und seinen Schülern, Beschäftigung mit den .Geheimnissen der Tora re. Es existirte auch damals bereits eine kabbalistische Schrift, die man dem Simon bm Jochai zuschrieb, unter dem Namen \Nnn p pyD£> m NnkED, und da fiel es der Welt rucht sehr auf, wenn auf einmal noch ein Werk jenes Veteranei: zu Tage kam.19) 2. In: kyj }JI IDD nennt sich Abu'l'afia tilcht» Daß aber das Buch vor: ihm ist, unterliegt keinem Zweifel. Ir: den iD&y nDN sagt er, er habe es geschrieben; und wenn er cs auch nicht gesagt, so hatte ich eg gleich ans den Ideen, der Terrninologie und den biographischen Notizen gewußt, die er hier und anderSwo wieder giebt. Also er rwrutt sich darin nicht. Aber gleich beim Eingang des Buches sagt er: nymN , 'nn DE1? nynN nn DEHN nEi, und die letzten Worte DENN nEi sir:d groß geschrieben und pmcktirt. Ich wußte anfangs nicht warum , kan: aber bald darauf. DEIN nEi bat den Zahlenwerth von Pna/ p DIIEN. (Fortsetzung folgt.) Kurze Notizen und Miseellen. Der Name rfiNp. Mit richtigem Takte hatte Fürst die Aussprache dieses Namens mit ,/Nadschara^ (Nag ara) angegeben. Ir: Nr. 11 d. Bl. Jahrgang 1844 hatte ich gegen diese Anssprache Bedenken erho- 19) Es liegt eine Schrift, imi IM von Todros ha- Lewi aus Toledo, hier, die auf jeder Seite den mi, den HEI nn/NlE, und die \xrm p pyCD* kl NtikED citin. Auch )p£1 kennt schon diese Nnk>ED.

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