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Der Orient · 1845-03-26 · 13 (26.3.1845) · p. Spalte 193-194

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Journal
Der Orient
Volume
1845
Issue
13 (26.3.1845)
Date
1845-03-26
Page
Spalte 193-194 (sequence 1)
Language
German
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Literaturblatt des Orients. Berichte, Studien und Kritiken für Msche Geschichte mfr Literatur. Leipzig, den 26. März 184Ä, Inhalt. Literatur-Berichte. Posen. — Studien. Vorläufiger Bericht über mein Studium der Münchner hebr. Handschriften. Von M. H. Landauer. 5. Der Jalkut. 6. Zwei verschiedene Sohar. 7. Das Wort Kabbala. 8. Der Kabbalist Rabbi Ascher. — Der Eid nach dem rabbinischen Iudenthume. Eine Erwiderung von Dr. Holdheim. (Forts.) — Kurze Notizen und Miscellen. Berichtigungen zu zwei Artikeln in Pierer's Universallexikon von H. H irschfe l d. — Die Formel ,,Jakke Jose ben Jose". — Litexarhistor. Notizen aus I. Aboab's ,,^oluolo^ia^. Von Ink. — Literarische Ankündigungen. A? 13. Literatur - Berichte. 'Posen, März. Hier cirkulirt eine Einladung zur Subskription auf eine neue Bearbeitung des Jesaja in der Weise der alten Biurim. Das Werk, enthaltend Text, Kommentar in doppelter Weise als nten ’UvO und ni^, und noch außerdem nnyn und Uebersetzung, soll in fünf Lieferungen ausgegeben werden. Die Kommentare besorgt M. L. Malb i m, Rabbiner in Kempen, und die Uebersetzung soll der Ankündigung nach, von einem jungen Manne herrühren. Nach der Probe zu urtheilen, scheint dem Bearbeiter des Kommentars hebräische Grammatik und Lexikographie ganz fremd zu sein und der Thesaurus von Gesenius wie Ihre Comordanz .mögen ihm vielleicht nicht einmal dem Namen nach bekannt -sein. Die exegetischen Arbeiten von Gesenius, Ewald, Hitzig wnd Luzzatro sind ihm wahrscheinlich auch fremd. Der Aufforderer zur Subskription heißt Joseph Spitz. — Der bekannte Jugendschriftsteller Hr. Jakobson, aus seinem Abtatton bekannt und der vor Kurzem von der philos. Fakultät zu Jena zum Dr. promovirt wurde, beginnt nun die Herausgabe seiner Jugendbibliothek. Das 1. Bdchen. soll schon zur Ostermesse erscheinen. — Ferner ist erschienen: Eng. Bore: de la Tie religieuse chez les Chaldeens suivi de I’histoire du convent du Rhahan Orniuzd. (8. Franc.) — Die Heidelberger Jahrbücher für Literatur (Jan.- und Febr.- Heft.1845) enthalten außer einer (sehr günstigen) Recenston über L. Dukes rabb. Blumenlese auch kurze Anzeige über Ewalds hebr. Sprachlehre für Anfänger und über desselben ausführliches Lehrbuch der hebr. Sprache. Vielleicht entschließen Sie sich, Einiges daraus den Lesern dieses Literaturblattes mitzutheilen. Vorläufiger Bericht über Mein Studium der Münchner hebräischen Handschriften. Von M. H. Lcrndnuer. (Aus dein Nachlasse mitgetheilt.) (Fortsetzung.) 5. Der Jalkut. Die ältesten Spuren vom Dasein des Jalkut setzt Zunz in das 13. Sa'cnlum (a. a. O. S. 300), und zwar: weil im Vatikan ein tfrnDSn Dt# L7ND liegt, in welchem ein Ml2 citirt wird. Dieser D&y t£nT0 liegt auch zweimal (Cod. Nr. 54 und 215) in der Münchner Sammlung; aber der darin vorkommende pjjQip i;n ist ein ganz anderer, als der Verfasser des Dip^\ Die Uebeberschrist lautet: DD .TOil Dt#n E'TTD Jimno mn mv pnsn pyot# h rr-ron iidn nsnDP 'VI nm t#npD} llnd der selbst fängt an: Schon in seinem "M VN'2 kennt diesen pnsri pyDt# mb *). *) So unausstehlich die markdschreier'sche Großsprecherei des nt#D ist,, so kann ich dennoch die von Rapaport so apodiktisch ausgesprochenene Anschuldigung, derselbe habe gar viele Namen von ^Schriften, die nie existirt, erdichtet, nicht billigen. Haben wir ja noch falsche Schriften, die IltWOD CTIN (das "SD), TON DiTON (rm'-SD> 13

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