Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1845
- Issue
- 3 (15.1.1845)
- Date
- 1845-01-15
- Page
- Spalte 47-48 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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47 Literarische Ankündigungen. 48 damals führte man von dort aus die vier und zwanzig Bücher" rc. Dieser unscheinbare Übersetzungsfehler war die Ursache des zweiten wichtigern, da später p^rn “iqn 'NllpNI rpn srainrw -oin )yob piDDn pnpin deutsch gegeben wird mit: „Kimchi sagt in seiner Grammatik (Michlul), daß dieses Buch in Loledo war", anstatt „daß der Pentateuch in Toledo war"; denn der Sinn der Stelle ist der, R. Hillel schrieb die vier und zwanzig Bücher höchst korrekt ab, so daß sie zum Vorbild aller andern wurden, einen Theil hatte er (Juchasm) in Afrika gesehen, über den Pentateuch aber berichtete Kimchi, daß er zu Toledo sich befand. — Ebend. S. 70 übersetzt Herr Dukes die Stelle aus den „Emunot" von R. Saadja Gaon riD nDlN bbo 'ly) cHiron bnp um** unrnm onDDri nsdw mit: „Im Allgemeinen sei bemerkt, alle Redensarten, welche sich in den Büchern und in den Worten unsrer Brüder, die an einen einzigen Gott glauben, finden"; hier muß man das d'HDD mit „heilige Bücher" wiedergeben, in welchem Sinn es sehr häufig in „Emunot" und „More Nebuchim" vorkommt, überhaupt bei allen denen Schriftstellern, welche arabisch schrieben. Im Arabischen heißt oUS'* (DKfp) vorzüglich der Koran, weil nach der Meinung der Araber nur dieses Buch genannt zu werden verdient, also das Buch v.av s£o%r}v, das im wahren und eigentlichen Sinne gemeinte Buch, das heilige Buch; auf dieselbe Weise gebrauchen auch die arabisch schreibenden jüdischen Autoren das ^(jSiro) D'HÖD vorzüglich für die heiligen Bücher. Auf manches dergleichen habe ich bereits in meiner Vorrede zu dem ns&nn ~)DD aufmerksam gemacht. G—l. Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen l£ Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [3] Nachstehende Verlagsartikel des Herrn H. Prausnitz in Glogau: Arnheim- Pentateuch. Bb. 1—5. — Sabbathgebete. Bd. 6. 7. — Präparationen. Heft 1. Miro, Gebetbuch. 5. Aust, sind mit allen daran Anstehenden Verlagsrechten in meinen Vertag käuflich ubergegangen, und werde ich gedachte Artikel für meine alleinige Rechnung debitiren. Wöllstein, 6. Jan. 1845. A. Alexander. £4} So eben ist bei uns erschienen und bei Eduard Kummer in Leipzig zu haben: &n>ö p yw\' r>Eon Die Sprüche des Josua ben Sirach in einer neuen metrisch-gereimteil Uebersetzung, von M. E. Stern. gr. 12. Preis 9 gGr. — 11| Ngr. 30 kr. C-M. Franz Edl. v. S ch m id und Busch. [5] Bei C. L. Fritz sch e in Leipzig ist erschienen: , j i k m 31 w n .-wy ntthitr DND .] X *D Preis 10 Sgr. Gesuch. Für Buchhalter, in der doppelten Buchführung und italienischen Sprache tüchtig, auch für Handlungs-Kommis, welche in Specerei - Handlungen das Detailgesthäft besorgen, sind Plätze offen. Näheres Portofrei zu erfragen bei Abraham Hirsch Söhne, irr A n s ch a in B ö h m e n. Inhalt des Sabbath-Blattes 3. Hebräische Volkslieder in metrischen Nebersetzungen. l. Bemozae jom memlcha, metrisch übertragen von Dr. —u. —- Rückblicke auf die letzten fünfzig Jahre. Von Dr. Anton Ree in Hamburg. (Schluß.) — Probe aus dem dritten Hefte des „Schuschan Eduth" von M. M endelson in Hamburg. -Lese-Zimmer. Die preußischen Freimaurerlogen und der christliche Staat. Von Ink. — Vermischte Nachrichten. Hamburg. Frankfurt a. M. Jerusalem. Jerusalem. Paris. Karlsbad. Prag. Olmütz. Frankfurt cu M. Briefkasten. 1) Hrn. W. L—r in B—s in Baiern r Das Eingesandte habe ich richtig erhalten und wird recensirt werden. Zu der Bearbeitung der Tre 'Äser wünsche ich Ihnen, nicht nur die 12 kl. Propheten von Hitzig, sondern auch die neuesten Schriften über hebr. Philologie, benutzen zu können. 2) Won Hrn. I. B-r in Berlin richtig erhalten. 3) Hrn. S. D—h in W.: Sie werden mein Nichtschreiben entschuldigen. Ihre Arbeiten sind mir stets willkommen. Ein Verbindungsweg kann nur von dort aus, adressirt an den Verleger, gesucht werden. 4) Es ist mir lieb, daß Sie mich verstanden. Ich wollte schon besonders schreiben, weil mein Verleger mir sagte, daß er dahin nichts expedirt. Ich bitte Sie, wissenschaftlich, scharf und nicht persönlich zu sein. Die Reihenfolge sei F. K. K. M., L. das Uebrige ist dann gleichgiltig. 5) Hrn. E. in WB.: Litte mir das zuzusendep. Verlag von C. L. Fritzsch e. Druck von I. H. N a g e l.