Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1845-01-01 · Heft 1 (1.1.1845) · p. Seite 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
6 (1845)
Issue
Heft 1 (1.1.1845)
Date
1845-01-01
Page
Seite 1 (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2360092-2360364-2360366--4775-3530918
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Berichte, Studien und Kritiken für Das Abonnement für ein Jahr ist 5 Thlr. Man abonnict bei allen löbl. Postämtern 'und allen solid. Buchhandlungen auf ein Jahr. Geschichte und Literatur. Herausgegeben von »iv Irr!irrs Fürst. Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich das Literaturblatt mitgerechnet, zwei Bogen, und zwar an jedem Dienstag regelmäßig. Jl® 1» Leipzig, den 1. Januar 1845» Inhalt. Erledigung der Predigerstelle zu Prag. — Erklärung, das Rabbinat in Br es lau betreffend. — Deutschland. Frankfurt a. M. Abschaffung der Fasttage. Vom Rhein. Ueber die Ertheilung des Religionsunterrichts in der hebräischen Schule. Hamburg. Kurzer Rückblick auf das verflossene Jahr. — Oesterreich. Von der galjzjschen Grenze. Der unstate Uebersetzer des Talmuds. Lemberg. Statistisches. — P o l en und R ußland. Petersburg. Seitliche Vorschriften über das hebräische Schulwesen. Die russischen Artikel. — BL. d. Or. — Literarische Beilage. Erledigung der Predigerftelle an dem neuen israelitischen Bethause zu Prag. Durch die Berufung des Herrn Dr. Michael Sachs zum Rabbinatsassessor nach Berlin ist die Predigerstelle an dem hiesigen israelitischen Beihause für den geregelten Gottesdienst erledigt. Befähigte Bewerber um diese Stelle haben sich an den Vorstand dieses Bethauses brieflich zu wenden, um sich über die Bedingnisse gegenseitig zu verständigen.' Prag, im November 1844. Vom Vorstände des hiesigen neuen israel. Bethauses. Erklärung. Es har das Vorsteherkollegium der hiesigen Gemeinde eine Konkurrenz zur Besetzung einer Rabbinerstelle in hiesiger Gemeinde in mehrcrn Blättern ausgeschrieben. -Es ist hier der Ort nicht, die Befugniß desselben zu einem solchen Schritte streitig zu machen, aber.zu einer ernsten Erklärung fühlen wir uns um so mehr veranlaßt, als es uns am Herzen liegt, neuen Mishelligkeiten vorzubeugen. Es ist nämlich Herr G. Tikrln von einem sehr großen Lheil stimmberechtigter Mitglieder hiesiger Gemeinde gewählt worden, die Srelle seines als Opfer gefallenen Varers einzunchmen, und sind wir einverstanden, diese Wahl mit aller Energie zu behaupten. Wir warnen daher alle etwaigen Kandidaten in ihrem eignen wie in dem Interesse der hiesigen Gemeinde, Rücksicht auf diese angebliche Vakanz zu nehmen, indem dieses ein unmittelbarer Eingriff in die wohlerworbenen Rechte eines andern, eine n.Utfn, sein würde. Außerdem würde es nur beitragen, die bedauernswerthen Wirren und Zerwürfnisse in der hiesigen sonst so friedlichen Gemeinde auf eine unheilbare Weise zu vergrößern, weil wir nie und nimmer einem Rabbiner unsre Anerkennung gewähren werden, welcher mit dem Dr. Geiger eine rabbinische Funktion in kollegialischem Zusammenwirken vornehmen wird. Zur Berichtigung des in der Zeitung des Judenthums abgedruckten Ministerialreskripts über die Breslauer Gemeindewirren, möge noch folgende in der hiesigen Zeitung abgedruckte Bemerkung dienen, um vielfachen Misverständnissen vorzubeugen: „Das Obervorfleher - Kollegium der hiesigen Israeliten-Gemeinde macht unter dem 20. November c. (Nr. 276 der Schlesischen und Breslauer Zeitung) bekannt, daß ein zweiter Rabbiner gewählt werden solle/ Dabei liegt die Voraussetzung zu Grunde, daß ein erster Rabbiner bei der Gemeinde fungire. Oder sollte der Dr. Geiger ohne 1

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.