Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 5 (1844)
- Issue
- Heft 51 (17.12.1844)
- Date
- 1844-12-17
- Page
- Seite 393 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2360092-2360310-2360362--4747-3530872- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
fünfter Jahrgang Berichte, Studien und Kritiken ■ , iS«? Abonnement für [ ein Jahr ist 5 Lhlr. ' Mnabonnirtbei allen i ,jbl. Postämtern und! M, solid. Buchhandd lingen auf ein Jahr» | für jüdische Geschichte und Literatur. Herausgegeben von »ff. Julius Fürst. Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich das Literaturblart mitgerechnet, zwei Bogen, und zwar an jedem Dienstag regelmäßig. Leipzig, den 17. December 1844. * Inhalt. Zur Nachricht. — Deutschland. Hamburg. Die Gleichstellung der Juden in dem Bürgerkonvent. Dr. § Anion Ne 6 's Schrift über die Sprachverhältnisse der Juden. Altenmuhr. Jüdische Volksschriften. Hr. Krämer. Ham- \ lurg. Das Londoner Rabbinat. Dr. Adler. Dr. Hirsch. Hamburg. Leichenbegängniß bei Dr. G. H. Gerson. Verdienste j* urst Anerkennung. Dem Verdienste fehlt die Bürgerkrone. — Polen und Rußland. Petersburg. Ein neuer Ukas, die Volks- Mmig durch Errichtung..von Schulen betreffend. — Offenes Antwortschreiben an Hrn. M. A. Stern, von Dr. M. Gutmann, / Dißriktsrabbiner. (Fortsetzung). — Personalchronik und Miscellen. — BL. d. Or. \ Zue Nachricht. I Diese Zeitschrift wird mit 1845 ihren sechsten Jahrgang beginnen und mit derselben \ Unparteilichkeit und Offenheit, mit derselben Umsicht und Ueberschaulichkeit die geschichtlichen und? literarischen Erscheinungen der Israeliten bringen. Die geehrten Leser werden ergebenst ersucht, l diesem Blatte jene Aufmerksamkeit schenken zu wollen, die solche Blätter zu ihrer Existenz haben l träfen und sie dürfen sich versichert halten, daß von Seiten der Redaktion gewiß nichts wird? »ersäumt werden, um dem Blatte diejenige Stellung zu erhalten, die es in der jüdischen Journalistik \ angenommen. Man bittet die geehrten Abonnenten zugleich, ihr Abonnement bei Zeiten zu erneuern, - sinb entweder an irgend einer paffenden Buchhandlung oder an einem Postamte es thun zu wollen. Der Verleger. t Deutschland. Hamburg, 27. Novbr. Was die Erwartungen i Grifft, welche man von einem der nächsten Bürgerkon- | vmte in Betreff eines bedeutenden Fortschrittes zur bür-? Michen Gleichstellung der hiesigen Juden hegt, so wird? nach alle dem, was die Deutsche und die Augsb. Zeitung über den Inhalt der darauf bezüglichen; ^»Position und über das Maaß der den Hamburger ■ ^uden einzuräumenden Rechte mitgetheilr haben, keiner näheren Erörterung an diesem Orte bedürfen. Wir wollen Un^ von ganzer Seele freuen, wenn die Angelegen- - -"l erst so weit gediehen ist, daß sie nicht blos vor dem Konvent gebracht, sondern auch von demselben angenommen sein wird. An dem Letzteren eben zweifelt man aber hier allgemein und wir würden nichts lieber sehen, als wenn uns die Bürgerschaft diesmal einen Streich spielte und die Zweifler beschämte. Wir möchten einmal so recht aus dem Grunde Lügen gestraft werden und unser concedo so ganz con ainore rufen können. Bis dahm hat es indessen, fürchten wir, noch gute Wege. — Dagegen kann ich nicht umhin, Sie schon diesmal mit einer Schrift bekannt zu machen, die vor etwa 14 Tagen die Presse verlassen hat und eine lange Reihe von Erörterungen und Besprechungen voraussehen läßt. Sie heißt: Die Sprachverhckltniffe 51