Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1844
- Issue
- 46 (12.11.1844)
- Date
- 1844-11-12
- Page
- Spalte 733-734 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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733 734 Studien. Hebr.-provenyal. Volkslieder. — Liter. Nachr. und Miscellen. fi di£Q QMS '*■), an '.letzterer für die folgende des und Rawicz. S. Brann, Rabbiner. * * * Hebräisch-provenValische Volkslieder. Die von „2t. Ink" im LB. Nr. 42 d. I. ausgespronen Idee, betreffend hebräische Volkslieder, verdient so sehr der Unterstützung und Ausführung, daß die Redaktion des Orients eine Aufforderung an alle Freunde dieser Literatur ergehen lassen und die gewiß nicht spärlich einlaufenden Beiträge in ihrem Blatte veröffentlichen, sollte. Es scheint nicht bekannt zu sein, daß die Volkspoesien und Volksmelodien in den s’fardischm Gemeinden Südfrankreichs synagogal sind, und daß z.B. U'n&ND s'tt derb französisch gesungen, wird; es lautet: 11 n’y a que notre Dien 11 n’y a que ootre Roi 11 n’y a que notre Sauveur!! UMl^S© pN Sn dm pD'J'l Tino3t£'ni^'.ip ()/31N) (Avignon, Carpentras, Lille und Cavaillon, was. dem Berichterstatter aus Frankfurt im Orient Nr. 42 nicht bekannt zu sein scheint) wurden mehrere proven?alischhebräische Gedichte bei feierlichen Gelegenheiten gesungen und ich theile Shnen heute eins derselben mit; wenn die Sdee anspricht, sollen mehrere folgen. n>'0 nn3> or© OI'EU * ’NJ lipb P'IN ''P jnd -?n bJ? pwo “iitt'jji ^©j by .nna pj pt? ppVN'3 : mijo ♦ iw in1? 'n pan in1? hpn’ 0 pn p^D ©"i pN * D©y >y am Dl bipn pioj * NJ'1 ’N .IDNtP 0"'1ON :©'i3 unu hn öi’j© ppm) ns >jn .nin1? NUONp * an wn 113TJ i?NH 'ION * rrDtm 10N3'1 pt3N> : ©31 (2np p3H. ©NU '© 31p' tib ' pJUl U3 N' © * DÜD NipJ nt D13 n/DJ IHN D13 3N13 3N pi '1 EU’ID : 3iyi "b ab )N1© ’© 'N .30303 ' (3 p’DJN NO "p per IN * ipTH -]13’ D'3iDon >30 {* NO’ot^N mbv inV NI» : no'joi p3p '1 nb’nP-d pN (Die französischen Worte sind im provenmlischen Dialekt auszusprechen. 1) Un verre plein de vin. 2) Soit grace de bon coeur. 3) Ou on qui moi ancien*) 4) Sera lui plus es time. ’) Richtiger: ou un qui muy (hat sich noch im Span, und Portug. erhalten) aneien „oder Einer, der sehr alt in Gelehrsamkeit (riEDrn ]pT)". — Uebrigms wird das ganze Gedicht nächstens umschrieben und übersetzt werden. Red. .UlOo6 '* (5©)ipi© ’N ’p J3JN> * ©NI }JD 'N >N noi’i nb'b nj ,tjn© 3© ©ip i© .©'13 * JND N^N 'l’l ab Eigenthümlicherweise ist eine schöne Hymne anfangend: '©nn >ip ym ' n^n 'n ©u -p^N nach der Melodie: les ülies de i'araseon gedichtet/ doch war dieser Gebrauch auch in Deutschland, namentlich im Zeitalter der Reformation in der christlichen Hymnologie gebräuchlich und eine große Menge geistlicher Lieder sind nach den Melodien der ärgsten Gassenhauer gedichtet, wahrscheinlich in' der Absicht, die Letzteren zu verdrängen. Berlin. A. Asher. Literarische Nachrichten und Miseellen. In der Einleitung zur deutschen Uebersetzung des Bui ches Ikkarim von Dr. Schlesinger S. 4, Anm. 2, wird bei ^.Gelegenheit der Aufzählung der Mitglieder der Familie Kres- 's kas ohne weitere Motivirung gesagt: „Noch früher erscheint! R. Abraham b. Chisdai, Uebersetzer des Sefer haj Tapp nach und Ben Ha-Melch we ha-Nasir. u. s. w." R. - Abr. b. Chisdai soll demnach der Familie Kreskas angehören, was aber durchaus nicht anzunehmen ist, da die Familie Kreskas sich niemals Ha-Levi schreibt, eben sowie der Uebersetzer 1 des Sefer Ha-Tappuach nirgends den Beinamen Kreskas führt. Noch irriger aber ist die S. 657 in der Anmerkung aufgestellte Konjektur, daß der Uebersetzer des Buches Tappuach Vater des R. Chisdai Kreskas, Verfassers des Or Adonai, gewesen sein sollte; ein Zeitraum von 150 Jahren liegt zwischen Beiden; derErstere lebte am Anfänge des dreizehnten Jahrhunderts, Letzterer hingegen erst 1380 . starb. Auch nennt sich der Verfasser des Or Adanai in der Vorrede Chasdai b. Abraham b. Chasdai b. Iehuda, während der Uebersetzer des Ta pp u ach Abraham b. Samuel Ha-Lewi b. Chasdai sich schreibt. — Ebend. S. 4 in der angef. Anm. heißt es ferner: „Ein Abr. b. Chisdai Kreskas kommentirte den More N e b u ch i m", womit gewiß der in der Sabioneter Ausgabe des More abgedruckte Kommentar gemrint ist; der Verfasser desselben nennt sich jedoch nur Asch er b. Abr. genannt Bonan Kreskas. — Ebend. S. 681. „Weil das Gesetz nämlich in 3 Abtheilungen zerfällt, in Rechte, Erkenntnisse und Satzungen rc. Iw allen Ausgaben steht hier cypinr nnyi Offenbar ist aber nyij? aus nijn korrumpirt." Herr Schlesinger hat wahrscheinlich übersehen, daß die Eintheilung Albo's auf den Vers Deut. 6, 20wQMQNl Q'pNN? m sich stützt. Bei einer 5) L'enfant qui est circoncis.,