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Der Orient · 1844-10-22 · 43 (22.10.1844) · p. Spalte 687-688

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
43 (22.10.1844)
Date
1844-10-22
Page
Spalte 687-688 (sequence 8)
Language
German
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687 Literarische Ankündigungen. 688 Jbn-Esra's aus dem Machasor von Karpentras und Avignon mit, ohne dabei zu bemerken, daß diese Abeba in alfabetischer Form abgefaßt sei und darum hat er auch die fehlende Jod- Strophe und die fehlerhafte Tet-Strophe nicht bemerkt. Denn im Mitgetheilten heißt es: b)ll *0 Tljrp , 'NN N'NN >"i n ,;n ND : A In der ganzen Aboda ist die erste Strophe alfabetisch, und den Reim bildet ein Vers aus der Schrift; in der mitgetheilten ist die Tet- und Jod-Strophe ineinander gemengt, und auch der Reim von Tin und 13^3 paßt nichtsondern letzteres paßt offenbar zur Lamed-Strophe vyipD rann NNil) Es haben aber diese Sätze folgender Maaßen gelautet: mü ,NN rvnn “jmio bn.1 O 'nj/T, 'iWD mnö N3’ * was die geistliche Censur wahrscheinlich verstümmelt hat. — In Nr. 44 daselbst Col. 702 hat Hr. D. zu der mitgetheilten Techacha von Jehuda ben Netanel das Akrostich angemerkt, und das He von Jehuda, welches in btt nnyn vergessen. In Anm. 16 daselbst sagt er, daß eine Strophe fehle, weil das erste Nun von nicht bezeichnet ist, allein das Nun von p ist hinüberzunehmen, wie die Pajtanim es oft.machen. In Anm. 18 sagt D. daß die Strophe korrupt sei, worin er recht hat, denn es muß heißen chn ^3 WDJ, wodurch auch das Metrum hergestellt ist. — In Nr. 15 daselbst bei der Mittheilun^ über Dunasch hat Hr. D. in. der Vorrede des Abraham bar Chasdai zu dem nrnD'H 'D von Isaak Israeli korrigirt ,^3^ xb)t was aber unrichtig ist, da $b männlich ist. Es wird aber daselbst auf den Vers by dh TinDJ ttb) WN angespielt und der Satz heißt NIM by D1? DHD1 tth), und aus konnte leicht werden. Muhr. * . * * Berichtigung. In der literar. Anal. „Zur Geschichte der Judenverfolgungen" (vorige Nummer des Or.) muß Col. 653 für „schon 1668 (p^b n'bn)" erst 1686 (p'o1? rf'DH) gelesen werden. Uebrigens fingen die eigentlichen Siege der Deutschen gegen die Türken am 12. Aug. 1683 au, wodurch über die Ungarisch-Broder Grabschrist ein noch größeres Licht verbreitet wird. I. Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen l£ Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [116.] Von Prät0rius und Sohn in Leer ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: irp HD&y 1DD: Sephat Jether. Beleuchtung dunkler Bih eis teilen, insbesondere zur Yertheidigung R. Saadia’s gegen R. Adonim Leyita, genannt Dunasch ben Librat yon R. Abraham lbn-Esra. Kritisch bearbeitet und mit einem Commentar nebst Einleitung yersehen, yon Dr. G. H. Li pp mann, mit Vorwort yon Dr. I. M. Jost. 8. broch. Preis 20 Ngr. [117.] Von C. L. Fritzsche in Leipzig ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: I?frclie Zaphon 2c.Theil. Hebräische Zeitschrift kritischen und exegetischen Inhalts, herausgegeben von A. L. Hurowitz und S. I. Fin in Wilna. 8. broch. Preis 1 Thlr. 10 Ngr. Der erste Theil dieser Zeitschrift ist 1841 erschienen und kostet 10 Ngr. RÜiEspvache mit allen Gläubigen des rabbinischen Judenthums, über die jüngst erschienene Broschüre, betitelt: „Ansprache an meine Gemeinde von Dr. A. Geiger, Breslau 1842" von I. und D. Deutsch, Rabbiner. Breslau, 1842. brosch. Preis 5 Ngr. Inhalt des Sabbath-Blattes Nr. 43. Ermahnung von N. Bechaji ben Josef ben Bako da. Nach dem Hebräischen metrisch übertragen von Dr. Michael Sachs. (Schluß.) — Das jüdische Familienleben, l. Die Mütter. (Schluß.) — Die preußischen Gemeinden, Lehrer und Schulen. Von H. Gold stein, Oberlehrer in Gleiwitz. 6. Die jüd. Lehrer Preußens. — Lese-Aimmer. Recensionen der 1) „gottesdienstlichen Vorträge von Dr. E. Grünebaum, Rabbiner des Bezirks Landau in der Pfalz" und der 2) „galizisch-jüdischen Zustande". — Gutachten über die Eidesleistung der Juden. Von Hirsch CHajes, Kreisrabbiner in Zolkiew. — Vermischte Nachrichten. Frankfurt a. M. Dresden. Prag. Leipzig. Breslau. Briefkasten. 1. Hrn. Kand. P—r in M—g: Der Aufsatz „über Autorität und Erklärung der Bibel mit Rücksicht auf Spinoza und Maimonides" wird abgedruckt werden. Aber wozu das Beeilen und Drängen? 2. Hrn. I C—n in O.: Das Eingesandte kann ich nicht brauchen, dergleichen Phantastereien verlangt -Niemand zu lesen. Thatlachliches und nur Tb a t sachlich es, aber keine Jeremiaden. Verlag von C. L. Fritzsche. Druck von I. H. Nagel.

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