Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1844
- Issue
- 20 (14.5.1844)
- Date
- 1844-05-14
- Page
- Spalte 307-308 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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308 301 Kritiken. Hirsch's Religionsphilosophie beurtheilt von Dr. Steinheim. LM MN3I ^3 NN221 N112P.1 '2W '3QD N2OM3 ilWin, 3 $*♦ — 2) mwy "Di by , iw nrw rsop nm ]va maoo isdnj , ttnpn tj/ ii’KDi d^etpd on:u “iew , caaipn 'Dl "NT. 5 Fr. -7- 3) Eldad et Medad, ou le joueur converti, traduit de Leon de Modene et precede d’une notice sur la vie de l’auteur. 2 Fr. — 4) Tour du Monde de Petachia de Ratisbonne, traduit en fran^ais et accompagne de texte et de notes. 6 Fr. — 5) inb'J oi'I cn-mn t,D jWNin dis^’d D\xib nrcfr inD^D “ifD, avec. la traduetion fran^aise en regard. 2 Fr. — 6) Relation d’Eldad le Danite, voyageur du IXe siede, traduite en frangais, suivie du texte. 3 Fr. — 7) Memoire sur un niedaillon en riionneur de Louis-le-Debonnaire, presente a l’Academie de Bruxelles. 1 Fr. 50 c. — Aus diesem Verzeichnisse, wozu noch einige hier nicht angeführte Bücher und die zwei Jahrgänge der Revue Orientale gehören, ersieht man, wie fleißig dieser Gelehrte für den Anbau der jüdischen Literatur tha'tig ist, und es wundert uns nicht wenig, daß die jüdische Journalistik von diesen Erscheinungen eine so geringe Notiz nimmt *). Bei dieser Gelegenheit erwähne ich einer neuen Erscheinung, die in unserm Nachbarstaate, in Amsterdam, aufgetaucht und die, wenn sie, wie aus dem Titel zu schließen, alljährlich wiederkehrt, sehr zur Belebung der jüdischen Wissenschaft beitragen kann. Ich meine nämlich das von Gabriel Pollak erschienene: , *nnn uDtfiM nDD vnp nDBn minn pp onr6 mstei ddddd onw bbv nDlGCW »ID^DN* : Drayn runDD. Auch u. d. T. Nederlandsch israelitisch Muzen-Almanak voor het Iaar der Schepping 5605. Eerste Iaargang (Amst. 1843—44. 8. M.Coster). Unter den Briefen sind die von Rapaport und Reggio, welche als Beantwortungen auf gewisse Anfragen erscheinen, die wichtigsten. Der eig. Kalender ist nur Nebensache. Preßburg, 5. Mai. Vollständig gedruckt ist nun und wird bereits ausgegeben: p pnpn DDnrfc inyü rrariD ran. dd ]i.nx hid^dd jims '] ymi orroN -o nnb& pwb Md bbu * nr&b sopnn n r\W2 mbo Tyaddij;d wpnpnnpbn ptwn n'pbn w nray by nou' Drpjrra Dy p'b onwyi yrnaa dwsjddh nwD w pi 2m pnpTro dwjoh orao ntsw dpddd nraw ras bn dph ly nw hm — 5i nnyn Dy juwi oyo didid nys ioim /coton nnra pW1 HDD aip DDD *\ p ]übl V1ND ')mi2. ffiNDn may jrpji — .ran nnoa yiwayn *) Der Grund der nur geringen Berücksichtigung liegt in dem Umstande, daß diese Werke entweder gar nid)t Herkommen, oder daß deren Anschaffung mit so vielen Kosten verknüpft ist, daß der jüdische Gelehrte in Deutschland sie sich nur selten zu eigen machen kann. Der Unterzeichnete z. B. hat bei aller Bemühung nur die Revue Orientale und die Nrn. 3. 4. und 7 erhalten können; die übrigen aber wie die bx~\w ^ra nr&n konnte er bis heute nicht auftreiben. R. , rniob nwannei prft pnpn ^no nnipo *jnN -iond b“' r\obw 'niD pwn ain nwimp tnn D^n ddivid ..Tl’3^ vn rut» JN1D pp 13''nT '\J DUDSNT ),1D Possonii 1843. Typis Antonii Nobilis de Schmid. 4. 25 Bogen. Sie erhalten das so sehnlich gewünschte Exemplar — wie ich Ihnen schon in meinem früheren Briefe versprochen — baldmöglichst, und da Sie gewiß das Werk einer ausführlichen Besprechung würdigen , will ich mich jedes Urtheils hier enthalten. Denn, „wo der Meister sprechen will, da muß der Schüler nur — schweigen und horchen", und erlaube mir nur auf die Verdienste des Herausgebers Hrn. S. Srern aufmerksam zu machen, der das Werk bestmöglichst edirte und mit interessanten Noten bereicherte, und zwar so, daß jeder Einsichtsvolle eingestehen wird, Herr Stern i'ei nicht in eine Kategorie mit den gewöhnlichen ungarischen und polnischen Herausgebern zu stellen und darf sich als Editor kühn einem Lipmannn u. A. an die Seite stellen. — Wie Herr Reggio aus Görtz in einem Privatschrciben angiebt, besitzt er auch von unserem Parchon einen handschriftlichen Kommentar, von den früheren der Könige angefangen bis zur Chronik, der sehr interressant sein soll. — Hr. S. Stern hat de-Roffi'ß historisches Wörterbuch ins Hebräische übersetzt, reichlich mit Noten versehen, um es auf den heutigen Standpunkt der jüdischen Bibliographie zu bringen, und denkt es bald zu veröffentlichen; möge eine gute Aufnahme seiner gegenwärtigen Arbeit (des P.sschen Lexikon's) und die verdiente Anerkennung der gelehrten Welt ihn zur Veröffentlichung seiner sonstigen Arbeiten anspornen und ihm die Mittel dazu verschaffen!— Daß die Bikkure-Jttim unter der Aegide des Hrn. Max Stern, des bekannten Tischbidichters, neu erscheinen, werden Sie bereits vernommen haben; die Nachricht ist für jeden Freund hebräischer Literatur sehr erfreulich, nur wünschen wir dem Redakteur praktischen Sinn, daß er seine 2lufgabe begreife, wie cs für unsere Zeit paßt, und nicht sklavisch die alten Bikkure-Jttim nachahme und nicht heute noch in einer hebräischen Broschüre „Nachrichten" geben wolle, wo wir der Wochenblätter hiezu so viele haben! — Religionsphilosophie. Die Religionsphilosophie der Juden, oder das Prinzip der jüdischen religiösen Anschauung und sein Verhaltniß zum Heidenthum, Christenthum und zur absoluten Philosophie, dargestellt rc. von Dr. Sam. Hirsch, Rabbiner. Leipzig, 1843. bei H. Hunger. Von Dr. Steinheim. 'H itiatiq ov (iovov anl xrjg alad'rjGscog uldcc %al inl rov loyov. (Aristol. physicor. Ac. lib. VIII. cap. 8.) Nicht ohne eine gewisse Beklommenheit habe ich diesmal die Feder ergriffen, eine kritische Analyse des in der Ueberschrift genannten Werkes abzufaffen. Nicht etwa deshalb,