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Der Orient · 1844-05-07 · 19 (7.5.1844) · p. Spalte 301-302

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
19 (7.5.1844)
Date
1844-05-07
Page
Spalte 301-302 (sequence 7)
Language
German
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BOI Kritiken. Kurze Anzeigen. Zinnat Dawid. Dibre Josef. 302 (im Gegensatz zu Genesis 41, *52) hier auch den zweiten \ Sohn als “iHNn den Einen, weil ihn Moses als seinen l ersten betrachtete, nachdem er den älteren nicht nach Pflicht I und Wunsch erziehen konnte." — So weir Caro. — Hini zufügen möchte ich noch, daß vielleicht ein Beleg hierzu in f jener Meinung des Talmuds zu finden ist, wonach jener s Priesterlevite der Daniten zu Lais ein Enkel Mosis war (s. B. Batra 109, 2 und Ialkut Sim. zu Richter 18, 30);!'! diese Annahme des Talmuds aber findet hinwiederum eine | Stütze in bcn LXX, welche Richter 18, 30 mit Moses übersetzen (s. auch Minchat Schaj v. Norzi z. St.) und | das gewöhnliche Erstaunen darüber, daß ein Enkel Mosis I Götzenpriester gewesen sei, dürfte sich sehr mindern, wenn, nach Obigem, dieser Enkels nach midjanitischem Götterkultus § erzogen worden ist. I Leop. Schott, Rabbiner. K Berichtigung. In dem Gedicht, welchesHr.A. Ink im 8 LB.d. Or. 1844 S. 167 veröffentlicht, ist das S. 169 (?) I üb2) zu lesen. Das nDDI nin DP, welches Luzzatto im B 1QN Q"D Vil. (welches ich aber nicht gesehen habe bis jetzt) ■1 mitgetheilt hat, befindet sich im Cod..Ms. Bib. Hamburg A Nr. 42. Auf derselben Bibliothek befindet sich auch Cod. ji heb. Nr. 41 a ein Gedicht mit den Anfangsbuchstaben spy*» ( mit den Worten beginnend ^"00 LNyI Ebendas. Nr. j 239 ein Gedicht anfangend rD :w». Ebendas, j Nr. 205 anfangend Dpy) vnyüD yon D'lt- '“7. Ein § Ipy '1 findet sich in Machasor von Avignon. 2 \ Gedicht desselben finden sich daftlbst:! .rrfcj hni (1 | D'nu b ranpnn (2 I Im gedruckten portugiesischen Machasor für iy£i# sin- I det sich ein Gedicht mit ^py, anfangend Q'-vQl^ | Dukes. i Kurze Anzeigen. men, genannt Zinnat Dawid, eingeleitet wird, enthält eigentlich nur den Text der Psalmen, mit einleitenden Scholien über Anordnung und Zeit der Abfassung, und zwar so, daß diese nur als Ausfluß der vorgehenden Abhandlung anzusehen sind, und wenn eine kritische Besprechung über dieses Buch denn gegeben werden sollte, so könnte sie sich nur über die Einleitung erstrecken. Indessen kann die Kritik dieser Abhandlung nichts anhaben, da der Verfasser, auf dem orthodox-gläubigen Standpunkte stehend, auf einer Höhe (oder in einer Tiefe) sich befindet, wo man der logischen Beweise spottet; ich erlaube mir daher, mur den umfänglichen Inhalt ^dieser Einleitung den Lesern dieser Blätter anzuzeigen, damit sie wissen, was sie darin zu suchen haben. — Nach einer machtlosen Verhöhnung der biblischen Kritik in der extravagantesten Form, wie es nur in hebräischer Sprache möglich ist, wobei den modernen Juden der Vorwurf gemacht wird, daß sie den christlichen Kritikern nachzuahmen suchen, erzählt der Vers., daß er diese Abhandlung dem Herausgeber des Kerem Chemed zur Einrückung zugesandt, der aber, in höflicher Form sie zurückgewiesen, was in der That nicht Wunder nimmt, da jenes Jahrbuch nur dem Fortschritt gewidmet ist. Dann folgt ein Brief, worin gegen Joel Löwe (^7"d), bw den Psalter als aus verschiedenen Sammlungen entstanden ansieht, eine Polemik geführt, worauf dann in zwei nißlpn das Gegentheil bewiesen wird. Hierauf folgt ein zweites Schreiben an den Herausgeber des Kerem Chemed, worin der Beweis geführt wird, daß wirklich Daviden Psalter gesammelt, wobei manches Treffende über Einzelnes geboten wird. Die Noten zu den einzelnen Psalmen sind nur Ergänzungen, um diese Ansicht durchzuführen. Die Schlußabhandlung über die äußere Oekonomie mancher Lieder hat mehr einen ritualen als wissenschaftlichen Werth. Wenn wir aber das Ergebniß dieser Arbeiten für die Wissenschaft nur gering anschlagen können, so müssen wir doch eingestehen, daß die Form der Abfassung jenen italienischen Mustern sich anschließt, die immer sehr anregend ist. Die äußere Ausstattung ist wie man es aus der Schmid'schen Ofsicin erwartet. >prp Tysn vrontp , nm idd (20 di mw rwnn ‘»n^p 'n p^n : D'WDtswn 'ji; wn D; p«n nra 'n “idnd , ddend p'y hd non : wom ndd rn 'n; nibyon mn "y 8> .i'Ä iSnn nstm , nddYi nnn : $2 'ino d^didh .dt tjinö!?n my phw Dieses ist das zweite Produkt der Presse zu Jerusalem, welches uns zugekommen, und zwar ein Geisteserzeugniß des bekannten Josef Schwarz uns bringend, worauf wir schon lange gewartet. Der Inhalt dieses Buches läßt sich mit kurzen Worten angeben. Der Verf. sucht in den drei ersten Abschnitten die sphärische Astronomie, d. h. von der täglichen Bewegung des Himmels, der astronomischen Strahlenbrechung 19) TH H3& Historisch-kritischer Versuch, die Psalmen auf David's Zeiten zurückzuführen. Nebst einem Anhänge über einige biblische poetische Stücke von Mayer Randegger. Wien, 1841. 8. v. Schmid und I. I. Wusch. Hr. M. Rand egg er, Rabbiner inFiorenzola im Herzogthum Parma und Schwiegervater des Rabbiner Leopold Schott in Randegg (Großh. Baden), ist uns von den italienischen israelitischen Gelehrten oft so rühmlich erwähnt worden, daß wir, obgleich uns noch keine Schrift dieses Mannes bekannt ist, mit einer gewissen Vorliebe zum Lesen seiner hier anzuzeigenden Schrift gegangen. Die Schrift, welche durch eine hebräische Abhandlung über die Echtheit der Psal-

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