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Der Orient · 1844-04-30 · 18 (30.4.1844) · p. Spalte 287-288

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
18 (30.4.1844)
Date
1844-04-30
Page
Spalte 287-288 (sequence 8)
Language
German
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287 Literarische Ankündigungen. 288 tesackers zu einer Stadt, die durch Mittelalterttche Gelehrsamkeit und theologisch-philosophische Schriftsteller so berühmt geworden ist, aufmerksam. Man erkennt in dieser Arbeit R's. wieder den Scharfsinn, die Tiefe der Anschauung, Sicherheit der Darstellung, die alle seine literarischen Arbeiten charakterisiren. Ec bringt durch ein einziges Wort, ja einen Buchstaben nicht selten Acht in so manches tiefe Dünkel der Literä'rgeschichte jener Zeit. — Der letzte Beitrag, wieder von Dr. Sachs, enthält eine Erklärung des Spruches: „no^nn w bm p ftnv 'n nmn“, (Mischna Sota 16, 89). Zn diesem Aufsatze ist ein sichtliches Streben und Ringen zu bemerken, auch Etwas in jenem Felde anzubauen, aus welchem Zunz und Rapaport so viel Fruchtbringendes gesammelt. „Wenn die Reichen bauen, haben die Ka'rner zu thun" wäre auch hier anzuwenden. Jedoch ist das Streben löblich, und was jetzt nur zum Theil gelungen zu nennen, kann es noch, bei Hrn. Sachs bekanntem Eifer, mit der Zeit noch ganz werden. Nur der Styl, der Styl! der ist oft gar zu schülerhaft. Die Leser des im tTO sind auch, hierin nur an Gediegenes gewöhnt. — Aus manchen Anmerkungen zu den verschiedensten Aufsätzen in diesem Thema wie in den vorhergehenden, ist zu ersehen, daß Rap. als der eigentliche Redakteur des Jahrbuchs zu betrachten sei, wenn auch nur Goldenberg, der Sammler, als Herausgeber genannt ist. Wir brauchen nicht erst die Leser aufmerksam zu machen, wie das Unternehmen durch eine solche Leitung nur gewinnen muß. — Der Herausgeber G. verspricht uns bald einen neuen Theil zu liefern, worin unter Anderm auch fünf Dichtungen (wir lesen nämlichen seiner Vorrede, statt „nvw AM" [6 Zeilen], nrp&y Ml) von R. Jehuda Ha-Lewi und R. M. Jbn-Esra, und eine Biographie Reggio's (des Vaters) von Girondi, Rabbiner zu Padua, Vorkommen werden. L —s. Literarische Ankündigungen. Zn diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [44.} Im Verlag der Frank'schen Buchdruckerei in Sulzbach ist erschienen, und durch alle Buchhandlungen von C. L. Fritzsche in Leipzig zu beziehen: ints^ nun n^sn , Audachtsbuch für fromme Israelitinnen, mit deutscher Uebersetzung nebst neuen Gebeten von Dr. W. Schlesinger, Rabbiner, gr. 12. broch. Preis 20 Ngr. . [45.] So eben erschienen Snlamith, eine Zeitschrift, herausgegeben von Dr. David Frankel, Herzog!. Anhalt- Dessau'schem Direktor der israel. Schulen. (1s Heft 9. Jahrgangs, oder das 97. Heft im Ganzen.) Dessau, im Berlage des Herausgebers und in Leipzig in Komm, bei C. G. Schmidt. Preis eines Jahrganges, aus 12 Heften oder 2 Bänden bestehend, 5 Thlr. Berichtigung. In dem Briefe des Dr. Aub über die Beschneidung sind da, wo von dem Einträgen in die Geburtslisten die Rede ist, die Worte ausgelassen: „Indessen bin ich gar nicht der Meinung, daß wirklich der unbeschnittene Knabe in die Geburtsliste nicht eingetragen werden soll, da diese Art der Exkommunikation das noch unschuldige Kind träfe (didn HJ’npn D\D UPI IöD tett) und es auch gar nicht im Sinne unserer Religion zu sein scheint". [47.] In Commission bei C. L. Fritzsche ist erschienen: -HD n d s b w n Ta n Fpu an vnnü rwn Q'Tl?n *VtS' WD&b .rmtb n'Sn'n rw Preis 4 Ngr. Briefkasten. 1. Hrn.Dr. ........ in Meklenb.-Schwerin: Der Jahresbericht ganz oder im Auszuge wird .mir erwünscht sein. Das Verlangte kann ich in diesem Augenblicke nicht herausfinden; über dasUebrige werde ich nach der Buchhändler-Messe zusehen. 2. Hrn. Rabb. und Dr. A—r in K—n: Das Gutachten kommt zu spät und ist auch für mein Blatt zu groß. Es ist dem Sa bbath-Blatte rnitgerheilt worden. Direkte Zusendungen nur in dringenden , seltenen Fällen, aber dann bitte ich auf der Kehrseite den Namen zu schreiben. Die Zusammenstellungen der Verordnungen wären mir sehr lieb, aber ich wünschte sie nur durch erwähnte Buchhandlung erhalten. Verlag von C. L. Fritzsche. Druck von I. H. Nagel.

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