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Der Orient · 1844-03-05 · 10 (5.3.1844) · p. Spalte 145-146

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
10 (5.3.1844)
Date
1844-03-05
Page
Spalte 145-146 (sequence 1)
Language
German
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Meratrrrblatt -es Orients. Berichte, Studien und Kritiken für Jüdische Geschichte und Literatur. W IO Leipzig, den 5. März 1844. Inhalt. Beitrage zur Entlarvung der Lehren'schen Betrügereien, Unterschleife und Schandlichkeiten. (Schluß.) — Studien. Zur Geographie des Talmuds. Von Dr. Hirschfeld. — Literarische Analekten. Biographisches über Serachja ha-Lewi Ba'al Ha-Maor. Von B. Mauksch. — Kritiken. Kurz e Anzeigen. Die Beschneidung rc. von Dr. Josef Bergson. Predigt-Skizzen von Dr. Eduard Kley — Lit. Ankündigungen. Beiträge zur Entlarvung der Lehren'schm Betrügereien, Unterschleife und' Schandlichkeiten. .p«ö noft DliDJIp (Schluß.) II. Hinter dem königlichen Zepter, der Krone unseres Hauptes, der runden Schale, ziehen wir Dajanim und Weisen, die wir aus Roth auf der Herbst brühe sitzen (??) “T>D ^y UrDKQ T»änn / gewappnet zu Felde. Eine wehmüthige Stimme erschallt in der Wüste, ob des Leids, das uns und unsere Kinder und alle, die mit Reinheit und Heiligkeit das Gesetz festhalten, welche sich von den Spenden ernähren, die von unserem Gaon vertheilt und von dem Durchlauchtigen Fürsten unseres Landes, Herrn Hirschel Lehren gesammelt werden, traf. Nicht genug an unserer gewöhnlichen Armuth und Noth, die wir als eine Pflicht als Landesbewohner mit Freude ertragen, wie unsere Weisen lehren: Der Besitz des h. Landes wird durch Leiden erworben nmD'Q rvüp'O 'V (?), f° mußten auch noch aus unserer Mitte Gegner auftreten, welche die Bäume fällen, die Mauern einreißen, um des Segens Quellen, die den Lalmudisten so reichlich Zuströmen, abzuleiten. Eine verläumderische Stimme (bnn np3N ^p) erhob sich gegen unfern Rabbi Hirschel, die ihm verbietet, Spenden zu erheben und dergl., und dies schrieben sogar zwei R a bbinen, R. Jehuda und R. Benjamin Nabon, denen sich ihre Freunde zugesellten und etwelche Knaben, die ihre Rechte von ihrer Linken noch nicht zu unterscheiden wissen (sie!), im Ganzen vielleicht 12 Unterschriften. Wir stimmen daher freiwillig dem obigen Beschlüsse hei, daß, wie früher, auch ferner Herr Hirschel und seine Beisitzer unsere einzigen rechtmäßigen Bevollmächtigten sind, und unser Wunsch und Wille ist, daß nur unser Rabbi, Herr Gagin, die Spenden vertheilen soll, und wie er auch, sowohl diese wie andere Einkünfte vertheilen mag, so geben wir unsere vollkommene Zufriedenheit dazu. Wir erklären zugleich, weder über diesen.Gegenstand noch über andere Dinge je wieder öffentlich schreiben zu wollen; denn wir besitzen einen großen Rabbiner, der wie ein Löwe auf den Israeliten und Rabbinen hockt (n^ao pm ‘py’l ‘w-itsn by y»:n); dieser mag schreiben und besiegeln, was ihm beliebt — wir aber wollen nur unserm Schöpfer dienen, lehren und lernen, beobachten und ausüben die Lora und die Gebote. Jerusalem, 8. Kislew 5604. .psb nin dito unrr6 DD'.I b u1? Folgen 86 Unterschriften. III. Schreiben des Rabb. Gagin an Herr Lehren. Mir inniger Liebe und Zuneigung mich nach Ihrem Wohlbefinden erkundigend, bete ich für Ihren Ruhm und für Ihren Reichthum und daß die Raben das Auge, welches Sie b ö s w i l l i g a n b l i ck t, a u s h a ck e it mögen. Solchen möge Gott kein Glück verleihen wollen; wie den Spreu aus der Lenne und den Rauch aus der Lucke, so möge der Wind sie zerstäuben und zerstreuen. (O! Sie Schmeichler!) Nur die Frommen mögen sich freuen vor Gott und frohlocken ihres Wohlergehens; so sei Gottes Wille! Amen! — Ich setze Sie hiermit von dem Empfang Ihrer beiden Briefe in Kenntniß. Als ich deren Inhalt wahrnahm, erstaunte ich über die Erscheinung; der Schmerz des Höchsten 10

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