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Der Orient · 1844-02-20 · 8 (20.2.1844) · p. Spalte 127-128

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
8 (20.2.1844)
Date
1844-02-20
Page
Spalte 127-128 (sequence 8)
Language
German
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127 Literarische Ankündigungen. 128 Herren Lehrer zur Einführung aufmuntern: Lage von Kenaan im Allgemeinen. Egypten. Klima in Egypten. — Bei diesem § muß bemerkt werden, daß der egyptische Name des Nilus war. — Etwas von den Sitten der alten Egypter. . Kenaan insbesondere. Grenzen. Größe. Klima. Produkte. Landplagen. Gebirge. Ebenen. Thäler. Wüsten. Gewässer. Eintheilung. Städte. Städte der Leviten. Freistädte. Etwas über Jerusalem. Gedrängte Uebersicht der Geschichte Jerusalems. Wem gehört jetzt Palästina? Reise der Kinder Israel von Egypten nach Palästina. — Die beigefügte Karte von „Kenaan zur. Zeit der Richter und der ersten Könige Saul, David, Salomo" ist sehr schön entworfen. Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen 1* Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [20.3 So eben wurde versendet und ist durch alle Buchh. (Leipz. d. Wienbrack) zu haben: 'fi'n Die israelitische Bibel im Urtexte, mit Uebersetzung und Erklärung von Dr. Herxheimer, Landesrabbiner. II. Bd. 10. Lief. (Jesaja). Nicht blos der günstigsten Necensionen erfreut sich bereits dieses Bibelwerk, sondern es ist auch sowohl von den hochlöbl. Konsistorien zu Bernburg und Sondershausen für die Hrn. Pastoren des Landes angeschafft, als auch von der Würtemberg. israel. Oberkirchenbehörde allen Lehrern und Vorstehern empfohlen, und schon in vielen Schulen eingesührt. [21.[ Auch für 1844 erscheint wie bisher, bei C.L.Fritzsche in Leipzig, das Sabbat-Blatt, herausgegeben vo n Dr. Herrmann Sommerfeld, israelit. Prediger in Elbing. Unter Mitwirkung der DD. I. L. Saalschutz und Z. Fürst, wöchentlich ein halber Bogen. Preis vierteljährig 10 Ngr., wofür es durch alle Buchhandlungen und Postämter zu haben ist. Die.Redaktion wird sich bemühen, das bei der Gründung dieses Blattes vorgesteckte Ziel immer vollständiger zu erreichen, Belehrung mit angemessener Unterhaltung noch zweckmäßiger zu verbinden, und in den Inhalt mehr Mannigfaltigkeit zu bringen suchen. So daß der liebe Leser, wenn ihm bei dem ersten erbaulichen Aufsatze das Leben seiner innern Welt aufgegangen, in dem andern Theile des Blattes, von dem, was in der Außenwelt vorgeht, in kurzen Zügen, ein vollständiges Gemälde, und auch sonst noch mancherlei erhalten soll, woran ec sicherfreue. Zur Nachricht. Den Besitzern der ersten Lieferung des von den HH. Cassel und Jolowicz edirten Kusari wird hiermit angezeigt, daß typographische Schwierigkeiten, die bereits besiegt sind, an der bisherigen Zögerung Schuld gewesen, und gehen die übrigen Lieferungen ihrer Vollendung rasch entgegen. Briefkasten. 1) Hr. L. S. U—n in Seckendorf: Mttheilungen aus Baiern und woher Sie solche bringen, werde ich willig aufnehmen und Sie in die Reihe der über hundert Korrespondenten mir Vergnügen aufnehmen. Jedoch kann mein Blatt nicht dahin, aus Gründen, besorgt werden. Das Bestellen desselben in einer Buchhandlung oder bei der Post ist der einzige Weg, was in Verbindung mit Andern auch nicht kostspielig sein kann. Die Zusendungen von Korrespondenzen kann durch die Z—n'sche Buchh. in Bamberg geschehen. — 2) Hrn. K—m in Ff.: Das Eingesandte habe ich erhalten. Die 2. Lieferung des Kusari kann für jetzt nicht ausgegeben werden.- Aus Alzey nehmen Sie gef. 1 fl. für mich in Empfang. 3) Hrn. Reifmann in Zolkiew: Die trefflichen literarischen Mittheilungen, sowie die frühern, sollen gelegentlich nach und nach mitgetheilt werden. Durch die Post werden Sie nächstens einen Brief von mir erhalten. 4) Hrn. G—z in Breslau : Ich bitte um Fortsetzung u. Schluß, sonst kann der Abdruck nicht einmal beginnen. Korrespondenzmittheilungen werden mir sehr willkommen sein. — 5) Hrn. Dr. I. A—b in B—-th: Die Arbeit habe ich erhalten und die Fortsetzung in dieser Weise wird mir sehr erwünscht sein. Unmittelbare Mittheilungen aus der Gegenwart (Korrespondenzen) würden eine Lücke ausfüllen und auf demselben Wege, wie die jetzige Sendung, würden sie auch schnell an mich gelangen. Ich bitte, diese Bemerkungen hier vorläufig anstatt eines Briefes zu nehmen. 6) Hrn. Dr. Theumann in Böhmen: Den zugesandten Aufsatz kann ich nicht aufnehmen, da das LB. nur streng Wissenschaftliches zur Mittheilung bringen soll. Uebrigens muß ich noch bemerken, daß nach der neuen Postordnung von Oesterreich aus nach Leipzig ganz frankirt werden kann. — 7) Hrn. Dr. und Rabb. Mayer in Hechingen: Die übersandte Geschichte richtig erhalten; dergleichen historische Skizzen sind mir vorzüglich willkommen. — 8) Hrn. -Emanuel Silberste in in Krakau: Das mir zugesandte, 25 Strophen starke hebräische Gedicht, kann in dem Literaturblatte keinen Platz finden , da dasselbe wohl der Geschichte und Kritik, aber nicht der Belletristik gewidmet ist. Ein Zeitblatt für dergleichen Produktionen giebts nicht; die neuhebr. Poesie kann nur in eigenen Werken austreten, und da auch nur mit Verzichtung auf jeden andern Lohn, als den der Anerkennung von Seiten der Kritik. Ihr Drama Zedek wa-Rescha werde ich, so ich es durch Ihre Güte erhalte, in diesem Blatte reeensiren. 9) Hrn. L. L—n in Berlin: Die Mittheilungen werden mir genehm sein, wie jede authentische Relation. Verlag von C. L. Fritz sch e. Druck von I. H. Nage l.

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