Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1844
- Issue
- 8 (20.2.1844)
- Date
- 1844-02-20
- Page
- Spalte 117-118 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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118 117 Studien. Geschichte der Sarnson'schen Fm'schule zu Wolfenbüttel. in.gr. 4. und kostet jährlich 1 Lhlr. 20 Sgr.; mit 1844 wöchentl. 1 Bog. u. kostet jährl. 3 Lhl. F. Schuster in Hersfeld. He Voice of Jacob, an fortnightly publication. For the promotion of the spiritual and general'welfare of the Jews, by the dissemination of intellige.nce on subjects affecting those Interests, and by the advocacy and defence of their religious institutions. London seit 16. Septbr. 1841, alle 14 Lage 1 Bogen gr. 4. Red. von Hrn. Franklin. Preis des Iahrg. 1 Lhlr. 16 Gr. *")DD. The Jewish Chronicle. Ein theologisches Wochenblatt, herausgegeben v. Dav. Meldola (Rabb. der Sefardim in London) und Hrn. Angel. London seit dem 16. Septbr. 184l. gr. 4. (Wöchentlich 1 Bogen). JlDä.Tnö. Eine hebräische Zeitschrift in zwanglosen Heften für die hebräische schönwiffenschaftliche und theologische Literatur, im Verein mehrerer Gelehrter herausgegeben von El. Lippm. Hurwitz. 1. Heft, Wilna, 1841. 8. llevue Orientale, pubiiee par* ßljakim Carmoly — (Eine 4 — 6 Bogen starke Monatsschrift für jüdische und orientalische Wissenschaft) 1. Iahrg. aus 12 Heften, Brüssel, 184h 8. C. Muquardt. 14 Fr. 2. Iahrg. 1842. das. Preßbürg, 2. Febr. Einige wenige sehr unbedeutende Broschüren x) ausgenommen, brachte die letzte Zeit für uns hier keine Novität. Ein Werk aber, das auf das Interesse eines jeden Liebhabers der jüdischen Literatur, besonders auf das eines jeden Freundes der hebräischen Philologie, die gerechtesten Ansprüche hat, ist das hebräische Lexikon von Salomo Parchon, welches gegenwärtig hier unter der Presse größtenteils schon abgedruckt ist und bald vollendet sein wird-), ein Werk, das allenfalls eine Bereicherung der tzebr. Lexikographie sein wird, besonders da der Verfasser den als klassisch berühmten, und von den Adlermännern der neuern hebräischen Lexikographie wieder vielfach gepriesenen hebr.-arab. Lexikographen Abulwalid sehr fleißig benutzt, ohne darum seine Selbstständigkeit ganz aufzugeben. Auch für die Bibelkritik wird es nicht ohne Interesse sein, da sich in demselben manche von den unsrigen sehr variirende, dah. bemerkenswerte Lesarten der als Belege citirten Bibelstellen sinken. —- Das Werk wird jetzt zum ersten Male aus alten Manuskripten durch Herrn S. Stern, der dasselbe mit interessanten Noten bereicherte, herausgegeben z ein demselben vorgedruckter hebr. Aufsatz, ein gelehrter Beitrag zur Geschichte der hebr. Sprache, von S. L. Rapaport, erhöht den Werth desselben um ein nicht Geringes. — Auch erschien so eben ein Bild des großen Maimonides, das — einer tabula antiqua entnommen — treu nach dem Leben sein 1) Wir hätten eine genaue bibliographische Angabe dieser Broschüren gewünscht; eben so was seit 1840 in der talmudischen Literatur (von Rechtsgutachten, Kommentaren und Poskim) erschienen, da wir viel zu wenig von dorther erfahren. Red. 2) Das Mistrauen gegen die ungarischen Herausgeber alter Werke ist gerechterwesse so groß, daß ich gewünscht hätte, der Korr, hätte die Aushängebogen jenes Werkes beigeschlossen. Red. soll. Herr Stern, der Herausgeber desselben verdankt es der Güte des rühmlichst bekannten Herrn I. S. Reggio in Görz, der das Bild aus dem Thesaurus des Ugolino kopirte, welch' letzterer dieses — seiner Angabe gemäß — der genannten tab. ant. entnommen, ohne daß er aber hierüber die nähern Umstände angiebt. — Ein schon seit längerer Zeit hier unter dem Namen Lit. Zirkel bestehender Verein junger, gebildeter Israeliten, gehet mit dem Plane um, eine Zeit- oder richtiger Monatsschrift für die Juden der österreichijchen Provinz, besonders aber für die des ungarischen Vaterlandes, herauszugeben, was sehr zweckmäßig und dienlich wäre, wenn anders auch die Juden an den mächtigen Fortschritten der Literatur und Aufklärung in Ungarn Lheil nehmen , und sich der angeregten allgemeinen Emancipation — die wahrscheinlich dm gegenwärtigen Landtage durchgehen wird— würdig bezeigen sollen. Den vorhandenen, bereits gesammelten Materialien nach könnte die Zeitschrift bald das Licht der Welt erblicken, nur wäre den HH. Unternehmern etwas mehr Geist und Eifer für die Sache zu wünschen *). - I. E. Die S'amsoillsche /reischule;u Wolfenbüttel. In ihrer Vergangenheit und Gegenwart geschildert von Dr. Philipp Ehrenberg, zweitem orderül. Lehrer an der Sarnson'schen Freischule. (Schluß.) d, Feste, Schulfeierlichkeiten und Ferien. Daß es der S. iFr. Sch. bisher an eigentlichen Schulfesten101) gefehlt hat, ist ein nicht wegzuleugnender Mangel, dessen Ursache hier auseinanderzusetzen, nicht wohl möglich ist; indessen bleiben noch manche Lage übrig, die vortrefflich sich eignen, gerade das Gemüth der Kinder anzuregcn, das bei ihnen in der Fremde so leicht erkaltet. Die 3) Wir ersuchen Hrn. Stern, uns auch das Bild zukommen zu lassen. , e d. 4) Ich habe ein erstes Heft von Hrn. Low rn Groß- Kanischa vor mir, daß, wie mir scheint, eine Art Monatsschrift werden soll; aber ich glaube nicht, daß der Verf., der alles Mögliche darinnen gesammelt und zwar was großenteils schon in der A. Z. d. I. oder anderswo gedruckt war, sich eines bestimmten Plans bewußt ist. Red. 101) Der passendste Lag zu solchem Feste wäre der SLiftungstag, entweder des ersten Bet Ha-Midrasch (4. Juni), oder der S. Fr. Sch. (5. April). 8*