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Der Orient · 1844-01-23 · 4 (23.1.1844) · p. Spalte 55-56

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
4 (23.1.1844)
Date
1844-01-23
Page
Spalte 55-56 (sequence 4)
Language
German
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55 Kritiken. Kurze Anzeigen. Der Pentateuch rc. von H. Arnheim. rum wn! -di fjiD—Dsm 121 bwn nw? njn djj—w 'jwn na'iD niste nucnn cjJDm , mm innfatnNn pN twi -ijii 'p.n fpo ote , t2\x"-in “ly ^2 n1?.» tu! jiN nrns nun ytcn nnnm n’iN ’yss , mnn n (Foctsctzung folgt.) Kurze Anzeigen. 4) totoni r>i-vsn cj> rn'irv won ns^on. Der Pentateuch nebst den Haftarot, hebräisch und deutsch ' und mit. erläuternden Anmerkungen versehen von H. Arnheim. Glogau, 1841. 8. Prausnitz. (Schluß.) Die Städte nebst ihren Bezirken waren bekanntlich der einzige Besitz der Leviten und dursten sie sich keine Felder und Weinberge aneignen. „Der Sinn wäre also: Was ein Levite als Blutsverwandter für einen anderen einlöst, das wird im Iobel frei und kommt wieder an seinen ursprünglichen Eigenthümer. Die Beliebigkeiten und Deuteleien anderer Kommentatoren über diese schwierige Stelle sieht man am besten bei ihnen selbst. — Num. 11, 8 wird wie Ps. 32, 4 das Mark des Oels übersetzt d. h. das von aller Beimischung gereinigte, rafsinirte Oel. — Num. 15, 21 soll in dem dem ]1i;l nE-Vlf) entsprechenden Ausdrucke TiDnj) das Behältniß und nicht „Teig" bezeichnen, welchem kongruent man in der Parallele pH erwartet hätte. Begründet wird diese Auffassung durch Vergleichung mit t£Hy und dem talmudischen pp bu? nöny , wonach also hbny jedes völlige Gesäß bedeuten dürfte. — Num. 16, 32 wird mit DDp und "ftp spalten, kleinmachen, kombinirt, so daß die Todesstrafe, die den WU/pfä dort 'traf, nach talmudischen Prineipien motivirt erschien. — Nach der Erläuterung zu Num. 21, 15 bedeutet Tb\X Abschuß von aram. schieß—en, plattd. schet-en to shoot, jede heftige, sluthende, dann auch jede gewaltsame, zerstörende Bewegung ausdrückend z eine Metapher, die sich auch in dem Worte findet. Davon: 1) “it£/ das Milchergießende, die Brust. 2) d das Verderben, vielleicht der Wassersturz. 3) die Allgewalt. — Sehr treffend wird Num. 23, 3 von dem tctlm. HDttf (verw. mit ) in der Bedeutung ae^ui animl esse wie in der SJ^eb avi HDfM DDlty abgeleitet. Analog dem Hp heißt demnach ptä : besonnen, andächtigen Gemüthes wandeln. Die dem Worte an dieser Stelle von Vielen beigelegte Bedeutung: Hügel verwirft A. sehr richtig, weil, ganz abgesehen von der dann anzunehmenden harten Ellipse eines das Steigen auf den Hügel durch rby und nicht durch aus gedrückt werden sollte. — Num. 24, 7 ist das Susfixum in aus Gott bezogen, dem Bilde getreu , das im vorigen Verse den Ewigen als Gärtner vorstellt. Jur Sache vergl. Zes. 27, 3. — Num. 24, 23 wird iötyp==-infc OW] 1^*0 erklärt und dVP hier in der speciellen Bedeutung wie Habak. 1, 12 gefaßt: sobald Gott ihn eingesetzt (ins Strafamt). — Sehr beachtungswerty ist die Uebersetzung und Erläuterung der si schwierigen Stelle Deut. 18, 8 riÜNH über welche frühere Ausleger viel gemeint und geratherOhaben, um sie endlich doch nicht zu verstehen. Cahen, wahr.-! scheinlich von der Unhaltbarkeit seiner Uebersetzung überzeugt und an der Möglichkeit, eine bessere zu geben, verzweifelnd,! faßt sich -kurz und sagt mit der Kritik bei der Hand: ce passage a l’air d’une glosst» marginale entree dans le texte. Hören wir unfern Verfasser. Er nimmt in der ursprünglichen, allgemeinern Bedeutung des verbi “)D"D rrSD "in"D einschneiden, theilen, zumessen. (Im Syrischen der Meßkünstler), also das Zugej messene, nämlich die Städte der Leviten, die nie veräußert! werden dursten, cf. Lenit. 25, 34. Diese letztere Bestimmung j wird hier durch den Satz bv (mit verstandenem j Hss?) ausgedrückt, vergl. Num. 36, 12. Der ganze Setz j “12^ ist aber nicht auf p^pO p^)p rc. sondern auf die jj erste Hälfte des ersten Verses pi p'fp üb g« beziehen, I wie oben 15, 17 der Zusatz p ppyp ^£10^6?]N1 auf f p^yp pjyij V. 14 zurückweist. Der Sinn also: sie sollten keinen andern als eben den unveräußerlichen Besitz der ihnen zuertheilten Städte mit deren Bezirken haben. Deut. 19, 5 wird riiTt3 als die 3. p, sing. fern, vom intensim | b]3B ♦ stark fassen, zu fahren, genommen, so daß das OM l pyp ^y zu ergänzen wäre, vgl. 20, 10. Für die M i schiedene Konstruktion Jjpjt Um)) und jnü£ pRJ wird als j Analogon PitSi&p □‘lll und Pit^öPffKN DPP angeführt.; — Deut. 29, 18 gehört zu denjenigen Bibelstellen, über Mlj che von den Interpreten viel Ungereimtes und Vages zu Tage gefördert worden ist. Wir geben die Erläuterung A's. j „Alle Erklärungen, sagt derselbe, die ,-]DD hier in der Bedeutung vermehren auffassen, scheitern an dem konfiMn Sprachgebrauche, der dann bv verlangt. Ich nehme also t POO transitive (vergl. Ps. 40, 14), hier aber in der tropischen Bedeutung stillen, gleichsam den Durst vertilgen. Hl“] vom aram. pp — PPi^’ (ein Abstraktum nach der Form pjjjp) tropisch: das Schwelgen im Sinnengcnuß, (ebenfalls abstrakt nach der Form p^ul) der Durst, tropisch: Wollust, Begierde. rVTPY£’’ (von ppp fest) Festigkeit, lw erschütterlichkeit des Sinnes und des Gemüths. Drr Sinn des Verses ist: obgleich er jenen Fluch und die angedrohtcn ( Strafen hören wird, so wird er sich doch in ftinem boien Treiben nicht irre machen lassen, sondern ohne alle Skrupel — sie würden den Genuß nur stören — wird er forlfahmr in allen Lüsten zu schwelgen." — .Das von Gosen ins, Flick und Andern für fufc. Hif. c. suif. gehaltene cmac, Zsyo^v0' Deut. 32, 26, mit welchem von manchen Grainmatikern mannigfache Sektionen vorgenommen worden hält A. für den Plural von Ojon "7^ das Gare, Geendigte, der Garaus, und nimmt £^>7^ Tul einen Ausruf des Affekts, wie und. irn Arainällckcn

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