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Der Orient · 1844-01-02 · 1 (2.1.1844) · p. Spalte 15-16

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Journal
Der Orient
Volume
1844
Issue
1 (2.1.1844)
Date
1844-01-02
Page
Spalte 15-16 (sequence 8)
Language
German
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15 Literarische Ankündigungen. sich davon gemacht und lagen in Bet Schemesch verborgen. Auch hierher begab er sich, führte die Schüler der Weisen gefangen nach Jerusalem und knüpfte sie an Bäumen auf. Ein Einziger entkam von allen Weisen, nämlich Simeon der Sohn Schetach's, ein Bruder der Gemalin des Iannai, den diese verborgen hielt, und nachher, als sie Gnade für ihn erlangt hatte, aus Alexandrien in Egypten, wo er zur Zeit der Vcr- Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden Anzeigen aller Art, besonders in so weit sie jüdische und orientalische Geschjchli und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. folgung geblieben war, zurückkehren ließ. Dieser Lehrer Simeon ben Schetach rühmte sich nun. öffentlich, daß er eineFchbala oder ein mündliches Gesetz habe, von dem auch die kleinste Andeutung in dem geschriebenen Gesetz steht, M lehrte so Vieles, was über das geschriebene Gesetz hinausgehl (Fortsetzung folgt.) .. j [1.] In der P a lm 'schen Verlagsbuchhandlung in Erlangen ist so eben erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: LOOL^VierLeLsLunöe. Enthaltend: Tartarische Origimilcrzählimgen, vorgerragcn von dem Arzte Ben Eriduin zur Unterhaltung des blinden Königs Scheins-Eddirr. Herausgegeben von Dr. I. H. Dessauer. 1. bis 6. Lieferung. Das Ganze wird vollständig in zwei Wänden oder zwölf Lieferungen zu dem Preise von 4 gGr. ob* 18 kr. für jede Lief., wovon, um die Anschaffung zu erleichtern, monatlich nur eine erscheinen soll. Eine ausführliche Anzeige ist in allen Buchhandlungen gratis zu haben, und sind dieselben von uns in den Stand gesetzt, den Subskribentensammlern auf 12 Exempl. das 13. frei zu liefern. in Groß-Folio von M. I. Benlevi, erstem Lehrer der Israelitischen Volksschule zu Hildes heim. Bei dem regen Streben unserer Zeit, das Studium der hebräischen Sprache immer mehr zu beleben und auszubreiten, kann es nur höchst angenehm erscheinen, wenn Gelehrte weder Mühe noch Zeit sparen, um Mittel und Wege aufzufinden, durch welche das Erlernen dieser Sprache leichter und angenehmer gemacht wird. Einen nicht geringen Beitrag dazu liefert der Verfasser des vorstehend angezeigten Wörterbuchs, auf dessen Ausarbeitung er mehre Jahre den angestrengtesten Fleiß verwandt^!, und welches wegen d e r 9t e u h e i t seiner E i n r i ch t un g, w e g e n der Vollständigkeit und des höchst l c i ch te schnellen A u f f i n d e n s jedes Wortes, nach dem Urtheile mehrer großer Gelehrten, deren Beifall es sich wegen seiner besondern Nützlichkeit und Brauchbarkeit erworben |.it, sich vortheilhaft auszeichnet *)♦ Da bekanntlich in der hebräischen Sprache alle Wurzelwörter, einige wenige ausgenommen, aus nicht mehr als 3 Buchstaben bestehen, oft M nur einer dieser Radical-Buchstaben vorhanden ist, so km der nicht geübte Schüler selten die Radix wissen, um 5)ic Übersetzung derselben in jedem andern Wörter buche ausichiden; hier aber wird ihm dies ungemein erleichtert. Ganze besteht in Tabellen, nach der Zahl der Buchstabe» des hebr. Alfabets. Jede dieser Tabellen begreift in mehr ckr weniger Quadraten die Wurzelduchftaben sämmtlicher Mm der hebr. Sprache, welche sich' mit dem einen BuäMlü, z.. B. des n, des 3 u. s. w., anfangen und mit einem ackni Buchstaben, schließen. So findet der Schülermnit einem SSfidr auf jeder Tabelle, was er in andern Wörterbüchern nur mühsam aufsinden kann. Andere Vortheile, welche diese Eimch tung noch darbietet, werden in der Vorrede erläutert. Des mühsamen und schwierigen Drucks dieses Buchs mgeachtet, hofft der Verfasser dennoch den Preis desselben, wich eine lebhafte Theilnahme unterstützt, so billig als nur ima möglich zu stellen; um es auch unbemittelten Schüler» p gänglich zu machen, schlägt er den Weg der Subskription«'«. Das Buch wird auf weißes Groß-Median-Druckvelmpapia in Folio gedruckt und geheftet versandt werden. Werl'ir zum Schluffe dieses Jahrs durch Subskription seineLheilnahmr daran erklärt, erhält das Exemplar zu dem Preise von IM. 8 Gr. Preuß. Courant; Sammler von 6 Exemplaren erhalten das siebente frei. Nach Beendigung des Drucks wird der Preis bedeutend erhöhet. Sämmtliche. Buchhandlungen werden ersucht, sich derAbnahme von Subskriptionen gefälligst zu unterziehen. *) Herr Dr. Petri Direktor des Collegii Carolini tn Braunschweig, schrieb unter Mderm: „Ich finde den Plan die mir vorgelegte Probe, des von Hrn. Benlevi auszuarlmtenden He räisch-Deutschen Wörterbuchs aller Aufmerksame würdig u." und Herr Dr. Sch r ö d e r, Subrektor am Gh>^ nasio-Andreano hieselbst, der bekannte Verfasser einiger hebräischer Wörterbücher, erklärte sich folgendermaaßen darüba'.' „Mit Vergnügen bezeuge ich hierdurch, daß mich die M des Hkbräisch-Deutschen Wörterbuchs., von welchem mir öM Benlevi eine Probe mitgetheilt hat, schon wegen ihrer dttnheit sehr angesprochen habe tc." [2.] Bei C. L. Fritz sch e in Leipzig und in allen Buchhandlungen ist zu baden: Tabebarisch-Hebräisch-Deutsches Wörterbuch, oder Hebräischer Wurzelzeiger Verlag von C. L. Fritz sch e. Druck von I. H. Ra g e l.

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