Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 35 (27.8.1842)
- Date
- 1842-08-27
- Page
- Spalte 559-560 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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559 Zur jüdisch - philosophischen Literatur; von 5) Das Buch “lNfOD hebräisch! "rNsn -|fD!2 des Bedraschi aus dem Arabischen iüs Hebräische. 6) Das Buch aus dem Arabischen ins Hebräische. Dies ist ein Werk über Grammatik des Jona ben .G'annah, den Ibn-Esra in seiner Einleitung, zu Mosnajim mit den Worten anführt: nilDD: WW p NDnH Tß)\ h\ Dnpno tei ü'mm 'd 'V armuhm rprrnp« Wie wir nun bei dieser Aufzählung Alles dem Merkchen „Notice sur Saadia Gaon par Munk£< entlehnt haben; so mögen auch seine Worte über dieses Buch Aufklärung verschaffen. Wenn er auf Abulwalid Merwan Jbn-G"annah zu reden kommt, bemerkt er: cet auteur est le mdme qui est eite dans les ecrits rabbiniques sous le noiu de Rabbi Jona ben Gannach. Sa g^ammaire hebraique, ecrite en Arabe, fut traduite en hebreu par Rabbi Jehuda Ibn-Tibbon, sous le titre de riDpVl “)DD* Cette traduction se trouve a la biblioth&que royale. Wolf in seiner hebr. Bibliothek bemerkt: R.Jona ben HJ-t Grammatici Hebraeorum praestantissimi, pars utra que Grammaticae Hebraicae ex Arab. versa. Pars II quae radicum librum complectitur M. 8. exstat Romae in Bibi. Urbinat. ubi auctor testatur se iilius pards tres alias vidisse versiones, unam Isaaci bar Judae ßareinonensis, alteram Isaaci Levitae, tertiam R. Salo monis f. Parchom, quae omnes ipsi minus se probant. 7) Einige sind der Meinung, auch die Uebersetzung der Bodenheimer. Literarische Ankündigungen. 560 arabischen Schrift c>'npn N'Ntl oder ^DND des Maimonides habe ihn zum Verfasser, was aber keineswegs der Fall ist; sie gehört seinem.Sohne Samuel an, wie schon die Einleitung besagt: idn |nn pN mirp p . W uix pim WH jiqvid -o r\m ■ nnn .osnn "di pjy 8) Von Einigen wird er auch als Verfasser des rnJK “IDTO und des p anerkannt, das erstere bedarf aber noch eines-Beweises, und das letztere dürfte wohl füglicher dem Samuel Ha-Nagid zugeeignet werden. Dieser gelehrte Jehuda Ibn-Tibbon, dessen Uebersetzungen im Allgemeinen durch Treue sich charakterisi'ren, obschon sie auch hier und da noch manches zu wünschen übrig lassen, und sich nicht allzu ängstlich an das Wort binden,' worin Munk einen Unterschied zwischen Vater und Sohn finden will (La traduction hebrai'que de l’ouvrage de Saadia, quoiqu’elle laisse encore beaucoup <1 desirer, est pourtant gene'ralement fidele, comme toutes celles que nous devons a Rabbi Jehouda Ibn-Tibbon, sans que l’on y trouve toujours cette fidelite servile qu’on peut remarquer dans les traductions de son fils Samuel, et qui fait que souvent eiles ne peuvent etre bien comprises que par ceux qui savent Parade), dieser Jehuda Ibn-Tibbon ist nun der Verfasser des zu besprechenden Schriftchens p rin. (Beschluß folgt.) LLtLMrisOeMMkünd igu ng e n. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, besonders in so weit, sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [117.] Von E. L. Fritzsche ist zu beziehen: mp rw ’W! Poemata linguae sacrae hebraicae, pepigit A. B. Lebensolm Wilnensis 1842. br. 1 Rthlr. 10 Ngr. DW D'Wl D'DHDD: Epigrammala ac poemata yaria, adj. dissert. de epigrammaticae poeseos natura ac legibus. Auctore I. A. Benjacob Wilnensi. 1842. br. 25 Ngr. [ns.]- Briefkasten. Die Fortsetzung xgn Dr. Bergson habe ich richtig erhalten. — Hr. Dr. P. in B. möge mir vorzüglich die nöthigen Aktenstücke per Paketpostj schicken. — Von Hrn. E. C. in H. habe ich Alles richtig erhalten. — Hrn. P. dankeich für die Zusendung der Trierschen Zeitung; ich habe daraus ersehen, was ich schon früher vermuthet, daß der Magdeburger Geistliche die Erwähnung des Orients weggelassen. — [86.] Durch alle Buchhandlungen ist von L. E. Fritzsche in Leipzig zu haben: Vlolae, Sylloge hebraicorum carminum , : atque riarratipmim. Auctore Klatasko« 8. Velinpapier broch. Preis 15 Ngr. [95.] Durch C. L. Fritzsche in Leipzig ist zu beziehen: Ueber -Le Rabbinenwahl Ln . Breslau. 8. Preis 5 Sgr. Verlag von C. L. Fritzsche. ,Druck von I. H. Nagel.