Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 30 (23.7.1842)
- Date
- 1842-07-23
- Page
- Spalte 479-480 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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479 Literarische Ankündigungen. 489 hü?: f p. S. 221.)" Cs wird nämlich geschlossen, wenn diese Gesetzbestimmung ohne die Eigentümlichkeiten, Eigenschaften oder Bedingungen, die sie zu veranlassen berechtigt wären, ihre Anwendung hat, um so viel eher müßte sie dort, wo dieselben sich vorfinden, statt habem" (S. 117). Derjenige der beiden Gegenstände, dem die Schrift eine'Ge'etzbestimmung beigelegt, heißt der andere, dem sie vindicirt werden soll, Von einer andern Seite betrachtet, heißt derjenige, an welchem sie die berechtigende Eigenthümlichkeit vorfindet, (also der 'irityr “Wl, der andern im Gegensätze *?p (daher der Name dieser Formel sp, über den so viel gestritten worden, und den auch der Vers, nicht ganz richtig erklärt S. 219). Daß die zu deducirende Gesetzbestimmung p heiße, ist nicht richtig; sie heißt vielmehr, wie der Vers, selbst in der folgenden Zeile sagt, da, wo sie sich vorsindet (am '-fähte) pl, da wohin sie übertragen werden soll (am sv sN ist die Bezeichnung für dergleichen Akte überhaupt, .nicht blos für fp. Nun werden noch die Gesetzbestimmungen angegeben, die nach gewissen Grundansichten des Talmuds nicht durch einen sp übertragen'werden können (pn P pVTO ]\S‘, ps' pn p pcyjlj;). Auch kann nur von einem in der Bibel ausdrücklich verzeichneten Gesetze in p geschlossen werden (p^ py n^HD '"p) Sabb. 132 a. nicht 14 d., wie es Seite 224 heißt; eben so ist S., 222. A. M. Sanh. 7, 4 in 6, 2 zu corrigiren). In gewisser Beziehung gehört auch hierher der Grundsatz p;o rpn1? pH p h), vermöge dessen dem lüh die am befindliche Eigenschaft nicht, wie man etwa meinen sollte, in erhöhtem Mäße, sondern nur in dem Maße, wie sie sich am findet, zugetheilt wird. (Reduktion des Schluffes. Num. 12, 14). — Eine Widerlegung, des f'p ist nun von zwei Seiten möglich. Man kann nämlich erstens Nachweisen, daß der nicht so geeignet sei für die Gesetzbestimmung, als der daß sie durch etwas Besonderes an denselben gebunden sei, welches sich nicht am findet . 3 -iDNn ....... Pi7 HD), mit dem tcchnischen Ausdrucke ^ppr^; oder zweitens, man beweist anderswoherdaß. die berechtigende Eigenthümlichkeit des (von der man glaubt , daß sie die Gesetzbestimmung des nach sich ziehen mußte) nicht diese Gesetzbestimmung nach sich ziehen muß, da sie sich irgendwo auch ohne dieselbe befinde (rrai' 6s), WTI ffiDN — (Fortsetzung folgt.) Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, besonders m so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen 1^- Sgr. für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [102.] Von C. L. Fritz sch e ist durch alle Buchhandlungen zu haben: . cn'D'wS' b'bb oder bie JPessiCll-Äagada, travestirt fürs Purimfest, von Dr. H. Somerhausen, Verfasser der Epigram, hebraica etc. Brüssel, 1842. Sehr compact und correct aUtographirt. 16 S. gr. 8. Netto 10 Ngr. [103.] So eben sino erschienen und durch C. L. F r i tz s ch e in Leipzig zu beziehen: nV? Kalender der jüdischen Gemeinde zu Berlin auf das Jahr 5603, bearbeitet von Dr. Heinemann. Dieser seit einem Jahrhundert erscheinende Kalender ist der reichhaltigste unter allen seiner Art, und in Beziehung aus den Kultus der reichhaltigst e für Berlin und alle Gemeinden, die denselben Ritus haben, wie solches die vorgedruckte Approbation des Rabbinats ausdrücklich erklärt. Preis 5 Sgr. Kalender der Juden auf 5603 (deutsche Schrift) für Frauen, von demselben Herausgeber. Preis 5 Sgr. Wandkalender, hebräischer, auf 5603 zum Gebrauch in den Synagogen und in den Geschäftszimmern, von demselben. Preis 6| Sgr. [104.] c"n'“iipD ll’fioi’ clialjim von M. H. Selr'gsberg, Rabbiner in Fellheim. 8. br. Preis 2 fl. 24 kr. oder iz Thlr. Vorzüglich für Brüderschaften zur Erbauung. Ulm im Juni 1842. Stettittssche Buchhandlung. Verlag von C. L. Fritz s ch e. Druck von I. H. Nagel.