Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 11 (12.3.1842)
- Date
- 1842-03-12
- Page
- Spalte 175-176 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Literarische Ankündigungen. 176 175 und sogar bei Eusebius und Suidas ausgelassen sind,-so können sie zum Beweis dienen, wie wenig benfclbcn Vertrauen zu schenken sei, da ihre Berichte mehr auf Uebertteferung als auf der eignen Lectüre der Schriften Philo's beruhen, sie mithin auf innere Gründe gar nicht eingegangen sind. 5) IIsqI Q'ta&ri%(3v itgageig-ß' (586, 13. Arm«. 2, 493), aufgeführt in den drei vorhandeneren Verzeichnissen. Wahrscheinlich ist in dieser Schrift die Auslegung von Genes. 17, 4 enthalten (587, 7. 13.). 6) De somniis, erstes Buch (620, 1), wo, wie Gfrörer S. 43 klar dargethan hat, von dem Traume die Rede ist, den Gott über Abimelech kommen ließ, nach Genes. 20, 3. 7) Ueber das Leben Isaaks; 8) Ueber das Leben Jacobs (2, 41, 4. 5. 2, 8, 36. vergl. 2, 10, 15 , von denen der Eine das Bild angeborner, der Andere das Bild durch Uebung erworbener Weisheit war (580, 5. 6), worüber schon Gfrörer das Richtige hat. 9) 'O tibqI tov dov 'i\ov zlvai tvccvtoc cp av- Xov (2, 145, 2), in dessen Echtheit alle drei Verzeichnisse übereinstiwmen, und womit das bis auf unsere Zeit erhaltene Buch: Quod omnis probus über gleichen Inhalts ist. 10) '0 issqI ■ g'd Q%ijg rov oocpov Zoyog. Obgleich diese Abhandlung alle Verzeichnisse mit Stillschweigen übergangen haben, so hat sich doch Philo selbst darüber geäußert, bei paffender Gelegenheit über diesen Gegenstand schreiben zu wollen, wahrscheinlich da, wo er zu Genes. 23, 6. (2, 38, 1) das Paradoxon behandelte: ßctGLlza puovov xqv bTUGripbova (2, 657, 32. 42) , und wo er über die Freiheit des Weisen schrieb (2, 148, 21). 11) Von den Fragen und Lösungen zur Genesis ist aus Johannes Damascenus in seinen heiligen Parallelen bekannt, daß ein erstes und fünftes Buch davon früher noch vorhanden gewesen war. (2, 656, 11. 2, 657, 29. 2, 659, 29. 2, 659, 39. 2, 662, 24. 2, 669, 2. — und über das fünfte 2, 656, 1.) 12) Von einem Isten und 5tenBuch der Untersuchungen zum Exodus spricht derselbe Gewährsmann (über das erste Buch s. 2, 660, 2. 2. 662, 17 und über das fünfte 2, 656, 42). 13) Von den Fragen und Lösungen zu den Numeris haben wir einige Andeutungen 2, 253, 6. Num. 19, 2 und im Verzeichniß des Suidas. Aus diesem Commenrar scheint Theodoret zu den Numeris XXXV (Ausgabe von Schulz Bd. I. S. 243) geschöpft zu haben. Daher ist die Vermuthung sehr leicht. (Beschluß folgt.) Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum ausgenommen. [34.] Bekanntmachung. An der hiesigen israelitischen Schullehrer-Bildungs¬ und Schul-Anstalt ist eine Lehrerstelle mit 300 Rrhlcn. jährlichen Gehaltes erledigt, bei deren Besetzung namentlich auf die Befähigung zu einem gründlichen israelitischen Religionsunterricht in Verbindung mit den bezüglichen linguistischen und moralwissenschastlichen Kenntnissen , so wie auf theoretische und praktische Schulmanns-Bildung, vorzugsweise mit Beziehung auf die Unterweisung der zu künftigen Religionslehrern bestimmten Zöglinge, Rücksicht genommen wird. Competenten werden ersucht, ihre Gesuche, Zeugnisse und andere Beglaubigungen der Unterzeichneten Stelle einzusenden. Kassel, am 16. Februar 1842. Der Schul - Borstand. Roman». [35.] Berichtigung. In Nr» 5 des Orients lies auf Seite 36 erste Spalte Zeile 11 von oben, statt: von dieser amtlichen Wirklich!eit — Wirksamkeit» [36.] Durch 5. C. Fritz s ch e in Leipzig zu beziehen: ] 1 ’ 2 S “1 “ oder Briefe eines jüdischen Gelehrten und Rabbinen über das Werk: Versuche über Jissroels Pflichten in der Zerstreuung, von S. R. Hirsch. Nebst einer Abhandlung über die Möglichkeit einer Abschaffung bestehender Gebräuche im Judenthume vom orthodoxen Standpunkte. Hecausgegebe» von M. S. Charbonah» 8. Preis 8 Ngr. Verlag von C. L. Fritz sch c. Druck von I. H. Nagel.