Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1842
- Issue
- 6 (5.2.1842)
- Date
- 1842-02-05
- Page
- Spalte 93-94 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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93 Jüdische Alterchumskunde. Analekten. Literarische Ankündigungen. 64 Reihenfolge. Todesjahr. Todestag. Nummer im Buche. Namen und Stand der Verstorbenen. 46 1349 12. Tammus 70 Jakob ben Jizchak Jbn-Alsackostan (pDp-iND^N). 47 1349 14. Tammus 15 Jehuda ben Mmr Ha-Lewi, genannt: Abulefia. 48 1349 17. Tammus 5 Jehuda b. Ascher (Rösch) b. Jechiel b. Uri b. Eljakim b. Jehuda. 49 1349 Ab 43 Dina har R. Salomo b. Wk&n, Gemahlin des Abraham b. Mose b. Sason. 50 1349 Ab ■ 57 Meir ben Abraham ben Sason. 51 1349 15. Ab 42 Salomo ben Jehuda ben Ascher (Rosch). 52 1350 Marchesch. 20 Möir cha-Lewi Abulefia b. Samuel Ha-Lewi b. Al-Lawi 53 . 1350 Marchesch. 21 Samuel Ha-Lewi ben Samuel Ha-Lewi Abulefia. 64 , 1350 Marchesch. 22 Josef Ha-Lewi b. Salomo Ha-Lewi ben Al-Lawi Abulefia. 55 1354 Tammus 34 Abraham den Samuel (Jbn-Schoschan). 56 1359 — 61 Satbonta (Mlov) bat R. Siwa (nw) ben Schoschan. 57 1359 9. Tischri 28 Abraham ben Samuel ben 58 1361 Kislew . 37 1 Joses Ha-Rofe ben Abraham Ha-Rofe ben Machir. 59 1366 Thebet 38 Jizchak Navarro (n2^). 60 1369 Marchesch. 13 Samuel Ha-Lewi ben Meie Ha-Lewi, genannt: Abulefia. 61 1385 Ab 10 Menachem den Serach ben Ahron. 62 1385 Marchesch. 31 Samuel ben Josef ben Alnakua (mpN^N). 63 1415 Ab 54 Möir Ha-Rofe ben Josef ben Schoschan. Analekten. Berichtigungen. LebutzrdeeK lez-Bruxellcs, 1. Decbr. 1841. Geehrter Herr Redacteur. Mehr als einmal hatte ich im Verlaufe der letzten Monate Grund zu bedauern, baß zahlreiche Hindernisse die Wiederaufnahme unserer alten Be- . ziehungen und die Erwiederung Ihrer geehrten Anfragen stets verschoben. In der That war meine Zeit durch die Redaktion meiner noch jugendlichen Revue in nicht geringem Maaße in Anspruch genommen. Rechnen Sie dazu eine mehr als zweimonatliche Reise im Innern Frankreichs und in der Schweiz, wobei ich so glücklich war, manche wichtige Dokumente zu entdecken, 'die ich nach vorläufiger Vergleichung der Oxfordischen Schätze zu veröffentlichen gedenke, so begreift es sich leicht, wie es Mt, daß die in Ihrer Zeitschrift (LB. Nr. LP. 25 u. Nr. 21 p. 3l2) an mich ergangenen Anfragen bis jetzt unerwiedert geblieben sind. Den ersten Punkt betreffend habe ich die Ehre, Ihnen zu bemerken, daß mir die Kiste nie zu Gesichte gekommen ist, daß aber die mitgetheilte Inftription wörtlich über dem Gedichte steht, das sich sowohl in der königlichen Bibliothek als auch in einer meiner handschriftlichen Anthologien befindet. Ueber Ibn-Eknin werde ich Ihnen bald einiges Historische senden. Was die Quelle der Gedichte überhaupt betrifft, so sind sie theils aus dem Manuskripte der königl. Bibliothek in Paris, theils aus meinen sechs in meiner Zeitschrift bereits analysirten Anthologien entnommen.. Die von Herrn Dr. Beer in Dresden gerügte Fehlerhaftigkeit mußte ich mit Dank anerkennen, und bemerke blos, daß dies Versehen dem Umstande lediglich beizumessen ist, daß ich nicht das ursprüngliche Manuscript sondern nur eine von Herrn ZLnsheim besorgte Abschrift consultirt habe, wie an der gedachten Stelle erwähnt ist. In -er Erwartung, daß diese Erklärung Ihren Wünschen entsprechen möge, habe ich die Ehre, zu verbleiben Ihr Ergebenster E. Carmoly. Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen mller Art, so weitste jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile oder deren Raum 'ausgenommen. N2.z Neue Penfionsanstatt» Unterzeichneter eröffnet Ostern . 1842 eine Pensionsanstalt für israelitische Knaben, und erbietet sich zugleich den Pfleglingen in ihren Unterrichtsgegenständen zur Hand zu gehen. Da Dresden durch so viele vortreffliche Bildungsanstalten, als: das Gymnasium, die technische Anstalt, die Akademien rc. so wie durch eine gute israelitische Schule, wo unter Leitung des rühmlichst bekannten Oberrabbiners Dr. Z. Franckel außer den allgemeinen Schulkennrnissen besonders auf gründlichen und umfassenden Religionsunterricht Zeit und Fleiß verwendet wird, sich auszeichnet, so hofft derselbe, daß israelitische Eltern auf obiges Anerbieten reflectiren werden. Dr. W. Landau, Lehrer an der Schulanstalt für Israeliten in Dresden.