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Der Orient · 1842-01-08 · 2 (8.1.1842) · p. Spalte 17-18

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Journal
Der Orient
Volume
1842
Issue
2 (8.1.1842)
Date
1842-01-08
Page
Spalte 17-18 (sequence 1)
Language
German
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MeratnMatt -es Orients. Berichte, Studien und Kritiken für ’ ■ Jüdische Geschichte und Literatur. «MH« Leipzig, den 8. Januar _1842a Studien und Kritiken. Hebräische Lexicographi e. Schreiben des Iehuda ben Qarisch an die Judengemeinde zu Fez zur Belebung des Targumstudiums. Aus dem Arabischen von Dr. Wetzstein. Einleitung des Sendschreibens mit Übersetzung und Cornnrentar. — PH il o nische Literatur. Dr. Großmann's Abhandlung über die Reihenfolge und die chronol. Ordnung der Schriften des Juden Philo. — Lit. Anzeigen. Hebräische Lexicographie. S ch r ei ben des Iehuda den Daeisch an die Judengememde zu Fez zur^ Belebung des > Largumstudiums. Aus dem Arabischen durch Dr. Ioh. Gottfr. Wetzstein. Bei meinet: Anwesenheit in Oxford, wo ich mich zur Vergleichung mehrerer Handschriften der ego<jL&o des Machmud ben Omar es-Samacliscliari zum Behufs der Herausgabe dieses Werkes längere Zeit ausgehalten, wollte ich-die günstige Gelegenheit, welche die bodleyamsche Bibliothek dem Gelehrten jeden Fachs und besonders auch dem Orientalisten zur Vermehrung seiner Kenntnisse in so reichem Maaße darbietet, so gut als immer möglich benutzen, weshalb ich mir, nachdem ich die Hauptzwecke-meiner Reise auf das Vollständigste erreicht hatte, Abschriften und Excerpte aus einigen wichtigen Werken machte. So habe ich es mir auch angelegen sein lassen, eine genaue Abschrift von jener oft genannten aber noch wenig bekannten, so viel man bis jetzt weiß nur noch in dem einzigen oxforder Codex vorhandenen arabischen Schrift des Iehuda ben Qarisch zu nehmen, aus welcher uns zuerst Schnurr er in Eichhorns allgemeiner Bibliothek der biblischen Literatur 3 Bd. Leipz. 1790 unter dem Titel: „Proben aus R. Iehuda Ben Kansch Anweisung das Hebräische aus dem. Arabischen zu erläutern", einiges Wenige mitgetheilt hatdas eben genug ist, um eine Vorstellung von dem Inhalte des Buches und der Behandlungsweise der Materie zu machen. Seit der Zeit versuchte es Niemand, so hoch man auch die Mittheitungen Schnurrers achtete, und so häufig man dieselben citicte, entweder das ganze Buch oder auch nur Theile desselben oder einzelne Notizen daraus mitzutheilen. Iehuda ben Qarisch, welcher, wenn es auch nicht von Einzelnen ausdrücklich erwähnt.^würde, nach der Überschrift seines Buches (-yim 7Mw D^D) und dem mauritanischen Colorit seines Styls für einen Afrikaner zu halten ist, lebte zu Ende des 9. und Anfang des 10. Jahrhunderts: also gerade in jener Zeit, wo die Wissenschaft auch unter den Juden Eingang und Pflege zu finden begann, in jener Zeit, von der der große Kenner jüdischer Literaturgeschichte Dr. Fr. Delitzsch (in-|VW nöBrlsagoge in grammaticam et lexicographiam linguae hebraicae. Grlmmae 1838. pag. 9 t.) Folgendes sagt: Judaei., qui geonaea aetate Arabnm aeinulatione coinpulsi ad sludia artium liberalissima doctrinasque sese retulerant, graminaticae quoque artis studia, quae effioruerant saeculo mono, exercebant. Qua in re multum praeslHerunt grammaticis Arabum eo quotl Iiebraicam linguam non solitäriam nee ab aramaica ärabicaque disjunctam tractabant sed totum semitismnm eornpleetabantur; worauf er, übergehend zu den Begründern und Trägern dieses echt wissenschaftlichen Strebens, mit unserm Autor also beginnt: „Duclmn Juda ben Qarisli Africanus (c. 880) studia targumica, quae arabica lingua percrebrescente obtorpuerant, exsuscilarat et linguae tum arainaicae tum arabicae ad hebraicam inciagandam iisum exemplis ingeniöse delectis deinonstrayenü.“, 2

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