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Der Orient · 1842-01-01 · 1 (1.1.1842) · p. Spalte 15-16

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Journal
Der Orient
Volume
1842
Issue
1 (1.1.1842)
Date
1842-01-01
Page
Spalte 15-16 (sequence 8)
Language
German
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15 Bemerkungen zu dem „rattonalen Judenchum" von Francolm. Lit. Anzeigen. itz w..bis zu den Worten „der-du die Jahre segnest" (Mebarach Haschanim) fort, hieran knüpft sich Schema kolenu u. f. w." Auch hier eine eben so grundlose als willkührliche Abkürzung, denn wenn die Meinung des Vers. ist, daß alle jene Gebete, die sich auf Erlösung beziehen, wegbleiben sollen, warum gestattet er die Formeln Neeh-ua beonjenu, welche mit Goel Israel schließt, sowie die Formel Rezeh, welche mit Hamachsir schechinato lezion schließt? Wie. ließe sich aber überhaupt, nach des Verft Meinung, der Name Schemone esre rechtfertigen, wenn deren nur dreizehn gebetet werden sollen?'— S. 216. „Der Bläser, der einen Ornat wie der Cantor haben muß, tritt an den Lesealtar, spricht die beiden üblichen Segensprüche Al TekiatSchofar und Schehechianu". Unrichtig, al Tekiat Schofar ist weder üblich noch mit dem Gesetze übereinstimmend, sondern es lautet die Segenformel „lischmoa kol Schofar". — S. 2v6. „Dann spricht man über einzelne Speisen, Getränke oder Früchte u. s. w. keinen Segen, es sei denn, man tränke Wein oder genösse eine Frucht zum Erstenmale". Ist unrichtig, man muß über Wein oder Früchten einen besondern Segen sprechen, es sei denn, man genösse die Früchte-blos um des- Brodes willen, um nämlich -das Brod geschmackvoller zu Machen (nDH ritt orn nD55) oder man hat kurz vor dem Tische den Segen über Wein gesprochen (Vergl. Codex Orach Chajim C. 174. 177). S. 265 „Das.Ausbleiben aus der Schule bringt einen Nachtheil, der nicht leicht gehoben wird, und beim Besuch der Schule wird der Sabbat wenigstensnach rabbinischer Ansicht verletzt". Wie ist Hr. Vers, auf diese Gedanken gekommen, daß der Sabbat durch Besuchen dyr'Schule, wenn die Kinder nicht schreiben, verletzt wirb? Unterricht erhalten ist im allergeringsten keine Verletzung oder Entweihung des Sabbats , und das Schreiben kann * fCtu diesen eine Tag recht füglich entbehrt werden. — S. 273 „Gelobt seiest.du u. s. w. der du uns durch Heine Gesetze geheiligt hast, du hast uns aus Liebe diesen Tag des Angedenkens gegeben". Hier übergeht Vers, die Formel „der du uns aus allrn Völkern erkohren, erhoben über alle' Nationen" und doch bebält er diese eigene Formel bei, in der Schemone'esre der Festtage „Ata bcchartanu" sowie bei dem Vorlesen der Tora „Ascher bachar banu". Uebrigcns möge Vers, die Stelle in 5.131 C. 7, v. 6 zur Hand nehmen, wo es doch ausdrücklich heißt: „Dich hat der Ewige dein Gott erwählt u. s. w. so auch Unck. C. 26, f. 19. — Sind. „Hierzu kommt noch am ersten Abend des Ueberschreittmgs. und des Laubhüttenfestes wie am Wochenfesie der Segenspruch „der du uns am Leben erhalten^'. Wo bleibt denn das Schtußfest (Schemmi azeret), an welchem doch auch das .Schehechianu gesagt werden muß (Vergl. Codex Orach Chajim C. 668)? L., Horwitz, Rabb. in Wien. (Aus einem Briefe.) Literarische Ankündigungen. In diesen Ankündigungen werden literarische Anzeigen aller Art, so weit sie jüdische und orientalische Geschichte und Literatur betreffen, gegen Einen Groschen für die gespaltene Petit-Zeile.oder deren Raum ausgenommen. [1.3 Bei M. Ion bau in Prag ist erschienen und durch C, L. Fritzsche in Leipzig zu haben: ''8m 'TO^n Del babylonische Talmud mit den alten Commentarien, Randglossen und Zugaben, nebst Spracliberichtigung (\wh ndib) und Erklärung aller in den alten Commentarien Tor kommenden veralteten occidentalisclien Fremdwörter, von M. I. Landau. 12 Bände gr. Folio Druck päp. 48 Tlilr. Gross fein Sclireibpap., 67 Thlr. „ „ Post Sclireibpap. 84 Tlilr. „ extra, fein Yelinpap, 109 Tlilr. Einzelne Traclate. nD*D Beracliot 13jNgr. Megila TD^Sabbat TM. 2.— „ Kelubot: püTTj; Eirubin 21 „ pj&rpp Kidusclün 15 CPllDD Pesachim 25J „ nDo'Makot, 8£ 7^-Ngr. 254- „ hsoBeza nttin Cliagiga 7 „ pp ipttD Moed Kalan ^7 >, jwn bw Ros cli liaschana 8| „ ttvp Joma 15 ,, Suka 12 „ Taanit 74 „ . Scliebnot 12 MDp ttü^ Balia kama 254 „ xy'zn -raa Baba mezia mr map Abo da sara 20 {’bin Clnilin 1 TIil. 21 Gitin 27 25-| ,, Verlag von C. L. Fritzsche. *>TID rmr. Die Mi sch na mit den alten Commen tarier Randglossen und neuen Zugaben, nebst Sprachberichügung (p^i? NHnö) und Erklärung aller in den Commentarien vorkommenden veralteten occidentalisclien Fremdwörter. v.M.I. Landau. 6 Bände gr. Quart. •Druckpap. 8. TMr. Schreibpap. 10 Tlilr. 25 Ngr. Velinpap. 15 Tlilr. 274 Ngr. ' ^33'IDbn Der babylonische Talmud (in gross Octav-Format), enthält alles, was in der erwähnten Folio-Auflage dieses Gegenstandes sich findet, und die Zugaben des ^VyiD, des xunnü und des neuen, noch nie im Drucke erschienenen rro von dem-berühmten Rabbi Jm^Ti 31 Bände. Fein Druckpap. 37 Tlilr. 15 Ngr. Sclireibpap. 50 Tlilr. Yelinpap. 75 Tlilr. . ■ Die davon bis jetzt fertigen Theile. sind : Beza, mytrsa? Scliebuot, ttp'W n:d Baba mezia, nimm nro Makot und Horiot, nwn Rösch häschana, nnDD Bechorot, NDP/Joma, HDiD Suka, oral Sebachim, nWo Megila, pp “ipiD ru^Pi Clmgiga und Moed Kalan. Druck von 3v H. Nage tt

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