Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 3 (1842)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1842)
- Date
- 1842-01-01
- Page
- Seite 1 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Dritter Jahrgang. Berichte, StirHien und Kritiken rü r Mische Geschichte und Literatur. Man abonmrt bei allen . löbl. Postämtern und ' Herausaegeben . ' allen solid. Buchhand- " Urngen aus ein Jahr. . von Nr. Julius Fürst. Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentliche das Literaturblatt mitgerechnet, zwei Bogen/ und zwar an jedem Samstag regelmäßig. 1» . Leipzig, den 1. Januar s 184T. An das Publikum. Orient. Hebron (Rabbiner und Synagoge). — G r o ß br i ta nni e n lL-o nd o n. Charakteristik der jüdischen Bestrebungen daselbst, den französischen und deutschen Luden gegenüber). — Frankreich (Straßburg. Die Gesellschaft zur Aufmunterung).—Deutscb lan d. (F r an kfu r t a. M>, Fortschritte und Kampfe. München. Der Rabb. Dr. Aub. Stuttgart, Amts-Instruktion für-Vorsänger.) —.Galizien (Lemberg. Das neue Rabbinat in Aussicht)..— Personalchronik und Miscellen. Nachweisungen. Vermachtniß. — LB. d. Or. - , Mn das Publikum. Für den Beginn des dritten Jahrganges d-reser Zeitschrift richtet die Unterzeichnete Redaktion an ein geehrtes Publikum die ergebene Bitte, sich recht frühzeitig darauf abonniren zu wollen, da nach dem Verhältniß der Abonnentenzahl die ganze Auflage bestimmt wird. Außer allen B u ch-- Handlungen Deutschlands nehmen auch alle Postämter und Zeitungs-Expeditionen Bestellungen an; die Königl. Sachs. Wohll. Zeitungs-Expedition zu Leipzig hat die- Hauptspedition übernommen. Da von Seiten der Redaktion weder Mühe noch Kosten gespart werden, um-das Beste und Gediegenste recht schnell herberzubringen, — denn solche länge Expektorationen «Derer Journale über das Zugebende, wovon kaum der hundertste Theil halb erfüllt wird, oder überMckerte Versprechungen, um zu Anfang des Jahres die Abonnenten zu locken, oder auch zur guten Letzt des Jahres 1^ Bogen zu 2-s anwachsen zu lassen, alles das halten wir für unangemessen der Würde unseres Blattes —so vertraut sie den Freunden und Förderern des Guten, daß sie für Berbreikung dieses Blattes in ihren Kreisen, namentlich bei Gemeinde-Borständen und angesehenen Gemeindegliedern, recht chätig sein werden/ ' Die Redaktion. Orient. -Hebvvn. Aus dem schon oft erwähnten Pracht? werke von Robinson und. Smith möge noch Folgendes einen Platz finden: „Wir machten uns früh auf, um den. Haupt-Rabbi der , Juden zu besuchen. Ein junger Jude, den wir vor unserm Zelte trafen, sagte uns auf unsere Frage nach dem Wege, daß der Rabbi sein Herr sei, und ging mit uns. Die jüdischen Wohnungen liegen in dem N. W. Theile des Hauptviertels der Stadt. Wir wurden am Eingänge von einem spanischen Juden Mittlern" Alters mit einem' merkwürdigen klaren Auge und guter Gesichts bildung empfangen, und.von ihm durch eine lange Reihe von Gängen in. ein kleines, aber sehr reinliches Zimmer geführt, mit einem Diwan längs den Wänden und nach den westlichen Bergen hinausliegenden 'Fenstern. - Alles war hier vollkommen reinliche die? 1