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Jüdische Rundschau · 1925-10-09 · Heft 79-80 (9.10.1925) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 79-80 (9.10.1925)
Date
1925-10-09
Page
– (sequence 1)
Language
German
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^rp-jiir-JC ^T? rc3./^T7i r~i r~3 f—\ f-~~3 rj M H h v 1 i I E_3 C—IZ ä? «L IÜJ «lL^" c'O [ Ei72Zclnz2rnrncT 0,40 Goldmarh i—1i—i s~\ c—i i~i ^^Soa und Verlag W 15. Mcinelccstraße 10. Erscheint * Tr lA v Dienstag und Freitag. Bczußiprcb bei der Espedition 1 Anzeigen-Verwaltung tlich 1,85 Goldmark. Vierteljährlich 5,25 Goldmark. U Jüdische Rundschau G.m.b.H., Berlin W15. Meinckestr. 10 \;fla»' iboM«aa«Bt« w«rd«a ut d*r Wibnuas^du ciniabeo Ubdtr bcr*chn*L '^ffSS* Bcriin, 9. X. 1925 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. AnxalgcnprcUi 8 £e«p«lt.Nonp»r«ilUi«Ue O.SO G.-M. SiclUngatacU 0.25G.-M. Anzeigenschluß: Dien»t*ß and Freit»ö n*ehmitt«g «Uhr. Telephon: Bismark7165-70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oe«terr«Ich: Poilir>ark»i<icnnnt Wien. Konto Nr. ISA 030. FürTeehecboiiow.ltci» PosUparkaitentrai l'r*f. Kcato Nr. VM10. Für Polen; PoeUparkajscnwat Warichaa. Konto Nr. 190TO3. Redalction»8chluß Sonntag und Mittwoch nachmittag vom simn XXX. Jah: •■■jttpxmcr 79/80 ^______________ _ „„. _™_ f^^nl*mu»/or5trebl für das" Jüdische Volk dio Schätzung cSncr öffcntüeh»rechlich geäscherten Heimstätte in Palästina. „Baseler Prosramr».«* Deutsche Juden bei TsccMfcäkerlii Erklärungen über den Zionismus in Ünfjl&nd Montag, den 5. Oktober, empfing der russische l,!;s!conimissär für Auswärtige Angelegenheiten, Herr |;chitscherin, eine Delegation bestehend aus den Irren Dt. Baeck, Präsident des deutschen Rabbiner-' lindes, Dr. Brodnitz, Vorsitzender des Ccntral- Ärcins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Dr. ■fd Nathan, Vorsitzender des Hiifsvercins der deuti/!;cn Juden, Kurt Blumenfcld, Vorsitzender der juristischen Vereinigung für Deutschland, sowie Pro- 1-or Albert Einstein.;j £s wurde die Frage der jüdischen Kolonisation ,j Rußland besprochen, die in allen jüdischen Kreisen % großem Interesse verfolgt wird. Herr Tschitschcrin auf die ihm gestellten Fragen eingehende Auffing über die Haltung der Sowjctregicrung zu dem l\i ihr geförderten Projekte der landwirtschaftlichen -Siedlung von Juden. Er zeigte, in welcher Form die |i der Regierung getroffenen Maßnahmen dazu führen :y;cn, daß den Juden dieselbe Möglichkeit für iirtschaftlichc und nationale Entwickng gegeben wird wie den anderen Nationalitäten; crhalb der Sowjet-Union.; Der Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung für j;scbland, Herr Kurt Blumenfeld, halte im Verlauf :s Gespräches mit dem russischen Volkskommissär für! bärtige Angelegenheiten, Herrn Tschitschcrin, das andere i\:die Fragen behandelte und an dem auch andere jüdische J^ünlichlceiton teilnahmen, Gelegenheit, den Volkskommissar ß:t die Stellung der zionistischen Kreise außerhalb RutUands; den Problemen des russischen Judentums zu informieren. ' Blumcnfcld betonte, daß die Zionistcn in Dcutschi i die Plane, einen Teil der russischen Juden mit staatf -r Hilfe zur Landwirtschaft übcr/.ufiihrcn, mit Sympathie räßen und Jarin einen Schritt zur wirtschaftlichen Gc- -dung des pauperisierten städtischen Judentums und zu; 'u physischen Regeneration erblicken. Gleichzeitig bc- ' :-rkte Herr Blumcnfcld, daß eine positive Anerkennung dieses : vrkes erschwert werde durch die Nachrichten über die 'l'am^ der Sowjet-Regierung gegenüber den zionistischen ( ppen in Rußland sowie über die Behinderung des Studiums -jir hebräischen Sprache und des jüdischen religiösen Lebens^'?:;;sc Nachrichten haben bei den Zionistcn,. die das Schicksale . :-:r Freunde in Rußland mit Interesse verfolgen, Bcun- _;''i?ung hervorgerufen, und durch diese Stimmung wird auch oooooo b CGÜ3 fi jcacn, g :r, M ipsinp 5 iüe 55 ooooo :l!unc fi'-f nadschan. I. I iL Fi j i Die neue Krcis-Einteilnng Palästinas Durch eine Pakstinc Order in Council 1022, veröffentlicht der „Official Gazette" vom 1. Juni 1924, teilte der dajeHigh Commissioncr das Land Paliistina in drei Distrikte: 3 Nord-, den Jerusalem-Jaffa- und den Südstrikt. Nunmehr hat es sich als notwendig herausgestellt, 'Jerusalem-Jaffa - mit dem Süddistrikt zu ver- \'cn. Lord Plumer gibt deshalb in der „U.'ii:ia: Gazette" 16- September 1925 bekannt, daß Palästina nunmehr aus;..;'-"dcn der Verwaltung in folgende zwei Distrikte zerfällt: 1 a) Norddistrikt, einschließlich die Subdistriktc Haifa, Nazarcth, Tibcrias, Safcd, Nablus, Jenin, Tulkcrcm; Bcisan. mit Hauptbchörde in Haifa. .; M Jerusalem-SQddistrikt mit Hauptbchörde in ^''^Icm, einschließend die Subdistriktc Jerusalem, Ramallah, jjv:Mchem, Jericho, Jaffa, Ramich, Gaza, Hebron und Bcrscba. | Der zionistische Bericht ai die Mandatskommission |j. Laut dem „Jcwish Chronide" hat CobncI Kisch den; "«bericht der Zionistischen Palästina-Exekutive an die Per- ~nfntc Mandatskommission des Völkerbundes Lord Plumer •' ,cr^bcn mit dem Ersuchen, den Bericht nach Genf weitcr- :;Ci.!cn, wo er der nächsten Sitzung der Mandatskom- ^ion vorgelegt werden soll. Wie erinnerlich, war im ver- '?cncn Jahr der zionistische Bericht auf der Sitzung der 'Ijatskommission nicht zur Erörterung gelangt, -.;hn die Exekutive nicht dem High Commissioner, sondern; .:<t dem Generalsekretariat des Völkerbundes in Genf über- ,Chatte. ' t - Mosnl und Palästina J-ondon O.T.A.) Der gegenwärtig in England weilende "'S Feisul vom Irak empfing den Vertreter der Jü-;>>icn Tclcgrafcn-Agcntur und gab diesem gegenüber seiner ' ^cufjung Ausdruck, daß die Zukunft von Mosul mit der *üa« Palästinas verknüpft ist. Sollte Mosul der Türkei (rJcbcn werden, so entsteht für Palästina eine große '•'»nr. ' Uic nächste Nummer der Rundschau" erscheint ^2» am, 16. Oktober. Die Dienstag-Nummer fällt die Beurteilung der neuen Projekte beeinflußt. Herr Blumcnfcld erklärte, er wolle Herrn Tschitschcrin ein Expos6 übergeben, damit er diese Fragen von den zuständigen Stellen prüfen lassen könne. Herr Tschitschcrin bemerkte, er kenne das Verhältnis der Regierung zur zionistischen Bewegung und habe auch die Akten verschiedener Prozesse, die mit dieser Sache im Zusammenhang stehen, gesehen. Er erklärte, der Zionismus als solch ersei durchaus legal und gegen ihn werde von der Regierung nicht eingeschritten. Es müsse jedoch darauf verwiesen werden, daß sich leider sehr viele Zionistcn an verschiedenen anti-sowjetistischen Bewegungen beteiligt haben. Es sei nur das Beispiel Dr. Pasmaniks erwähnt, der sogar von seinen eigenen Freunden fallen gelassen wurde. Immer sei jedoch nur gegen einzelne Personen eingeschritten worden, nicht gegen die Bewegung. Vielmehr habe das zuständige Kommissariat Direktiven ausgegeben, daß man gegen die zionistische Bewegung als solche nicht vorgehen soll. Der Volkskommissar fügte hinzu, es sei möglich, daß unter den früheren ß midisten, die jetzt bei Sowjet- Behörden tätig sind, manche Zionistenfeinde sind. Es handle sicli hier um einen historischen Rest alter Streitigkeiten zwischen ehemaligen innerjüdischen Parteigegnern, die jetzt noch ausgetragen werden. Aber das seien durchaus Ausnahmsfällc. Demgegenüber sei zu betonen, daß viele hervorragende Zionistcn, die sicli sowjetfreundlich verhalten, auch in russischen Körperschaften, wichtige Stellungen einnehmen. Auch an dem Komitee für die Ansicdlung der Juden nehmen Zionistcn einen aktiven Anteil. Dieses Komitee trägt einen parteilosen Charakter und es. Ist die Politik der Regierung, auch Zionistcn heranzuziehen. Was die Beschwerden bezüglich der hebräische n Sprache betrifft, so erklärt Tschitschcrin, daß nach den allgemeinen Sowjet-Gesetzen die Sprache der Mehrzahl der Bcvülkenmc: auch für die Verwaltung und für das Gericht maßgebend ist. Wenn die Bevölkerung jiddisch spricht, so ist auch die Amtssprache jiddisch. Es gebe jedoch keine Verfolgungen der althcbräischcn Sprache, vielmehr habe die Regierung z. B. dem Theater „llabimah" in Moskau einen staatlichen Zuschuß gegeben. Dem Studium der hebräischen' .Sprache und der Entwicklung seiner Literatur würden keine llindeniissc in den Weg gelegt. \ Herr Blumcnfcld hat Herrn Tschitschcrin ein Mcmoranidum überreicht, in welchem die berührten Fragen noch eingehender erörtert werden. Das Echo des Keren ilajessod-Aufrufes P r c s s e s t i m m c n. Der Neujahrs-Aufruf der zionistischen Führer und des Kcrcn Hajcssod-Dircktoriums zur Sammlung von einer Million Pfund im Jahre 56SG hat in der zionistischen Presse .eine äußerst günstige A'.-fii.iiiiii.' gefunden. Die „W icn er Morgenzeitung" vom 4. Oktober veröffentlicht an leitender Stelle einen Aufruf an die Zionistcn, der in ähnlicher Weise wie die vor einigen Wochen in Deutschland veröffentlichte Kundgebung zur Leistung der Kcrcn Hajcssod-Verpflichtung aufruft und von dui zionistischen Funktionären sämtlicher zionistischer Gruppen sowie von einer ganzen Reihe führender zionistischer Persönlichkeiten und den Leitern der Bezirks- und Ortsgruppen gezeichnet ist. Gleichzeitig bringt das Hlatt einen Leitartikel unter der Uebcrschrift „Zahlet den Maasscr". Der Londoner „Jcwish Chroniclc", der bekanntlich zum extremsten Flügel der oppositionellen Presse gehört, und vor kurzem auch die Ausweise des Kcrcn Haicssod angegriffen hat, erklärt, er habe dies nur getan, um alle Fragen klarzustellen und dadurch zu verhindern, <JaQ irgendeinem selbstbewußten Juden noch ein Vorwand bleibt, sich seiner Pflicht zu entziehen. „Kcrcn Hajcssod ist die materielle Basis, der Fels, auf dem die zionistische Arbeit in Palästina ruht. Der Appell, den die zionistischen Führer gemacht haben, wendet sich nicht an das Wohliätigkcitsgcfühl des jüdischen Volkes, sondern an seine Ehre. Jeder Jude, der den Kut nicht hört, wird, wenn noch ein Funken jüdischen Gefühls in ihm ist, den schwersten Gewissensbissen ausgesetzt sein/4 Die Prager „Sclbstwchr" schreibt am Ende eines „Der Generalnenner" betitelten Leitartikels: „Wir haben auf dem 14. Kongresse hinreichend untereinander gekämpft. Es ist gerade ein Monat vergangen, und es ist anzunehmen, daß die Delegierten — auch wenn sie sich Kongrcßurlaubc vergönnt haben — wieder zu Hause sind. Die Arbeit muß nun ernstlich beginnen. Der Worte sind genug gewechselt .... Man hat geling gezankt; es war ein bißchen wie in armen Häusern, wo die Not zanksüchtig macht. A h c r die Not vcrmagauch anderes. Sic weist gebieterisch auf die gemeinsame Aufgabe. Die deutsche Zionistische Organisation hat den Weg gezeigt; ausnahmslos haben sich alle zionistischen Führer aller Parteirichtungen zu gemeinsamer Kcrcn Hajcssod-Arbcit vereint Wir müssen zeigen, daß wir uns nicht nur streiten können, sondern auch, daß wir einig sein können, wo es um die große Sache geht, derzu Liebe wir uns ja nur gestritten haben. Gemeinsame Not hat uns entzweit, gemeinsame Not soll uns auch wieder einen." Rundschau RW., Berlin, 7. Okiober. Die neuen Elnwandcrun^scrschwerunjicn - Die russische Judcnfrajjc - NaiionaliiäicnpolIlL'r In der letzten Nummer der „Jüdischen Rundschau" hat das Berliner Palästinaamt mitgeteilt, daß die neuen Durchführungsbestimmungen zum Einwanderungsgesetz, die bisher nur für Warschau Geltung hatten, nunmehr auch für Deutschland in Kraft gesetzt wurden. Es handelt sich hier natürlich nicht um eine spezielle Maßnahme für Deutschland, sondern offenbar ist jetzt die strengere Bestimmung auf alle Länder ausgedehnt worden. Wurde früher die neue Praxis damit motiviert, daß beim Palästinaamt Warschau in einzelnen Fällen Umgehungen der geltenden Vorschriften vorgekommen sind — was wir nicht kontrollieren können —, so fällt eine solche Begründung sicherlich für die meisten andern Länder weg. Wenn nun ganz allgemein gefordert wird, daß Einreisebewilligungen für Personen der Kategorie B, die über ein Vermögen von mindestens 500 £ verfügen, nur nach vorheriger Anfrage in Jerusalem erteilt werden dürfen, so ist das eine Härte, für die sich schwer eine Rechtfertigung finden läßt. Wir haben an dieser Stelle bereits betont, daß eine Beurteilung des Einwandcrungsproblcms lediglich vom bürokratischen Gesichtspunkt das Wesen der jüdischen Einwanderung nach Palästina völlig verkennt. Wir wünschen gewiß, daß die bestehenden Vorschriften von den Einwanderern auf das genaueste befolgt werden. Aber niemals darf man die Hauptsache aus dem Auge verlieren, nämlich die Gewähr für eine ungestörte und zunehmende Einwanderung der Elemente, die nach den geltenden Gesetzen dazu berechtigt sind. Die Einwanderer kommen in das Land, um das beste ihrer Kraft und auch ihr Geld der wirtschaftlichen Erschließung und dem Aufbau Palästinas zu widmen. Sic sind auf Grund des Mandates und aller feierlichen Erklärungen berechtigt, anzunehmen, daß diese ihre Tätigkeit im Sinne der von allen maßgebenden Stellen beabsichtigten Palästina-Politik liegt. Sic riskieren dabei ihre eigene Existenz und wenn ein Teil von ihnen im Lande keinen Erfolg haben wird, so wird er selbst die Folgen zu tragen haben. Noch niemals wurde ein Kolonialland so aufgebaut, daß man nur die Menschen hereinließ, die die hundertprozentige Garantie für den wirtschaftlichen Erfolg mit sich bringen. Durch die neuen Vorschriften wird den kleinen Kapitalbesitzern die Einwanderung außerordentlich erschwert, da sie es mit den Unsicherheiten und Unbcrcchenbarkeitcn eines bürokratischen Prozesses zu tun bekommen, der die schnelle Liquidierung ihrer hiesigen Geschäfte behindert. Am schlimmsten ist es, daß diese Bestimmungen plötzlich und fristlos erlassen werden, so daß Menschen, die sich bereits zur Abreise vorbereitet haben, davon betroffen werden und großen materiellen Schaden erleiden. Dies erzeugt natürlich eine Mißstimmung, die sich zum Teil auch gegen die unschuldige Vermittlungsstelle, nämlich das Palästinaamt oder die Zionistische Organisation, richtet. Das Publikum bekommt den Eindruck, daß es zum Spiclball einer Willkür von Beamten geworden ist. Wir verstehen nicht, in wessen Interesse es liegt, durch ein solches System von Schikanen die jüdische Ocffcntlichkcit zu reizen. Dies kann nicht in der Absicht der englischen Regierung liegen. Die englische Regierung hat stets gezeigt, daß sie für die Bedeutung der öffentlichen Meinung als Faktor der Politik Verständnis hat. Die jüdischen Sympathien und die jüdische Dankbarkeit haben sich vor nunmehr bereits acht Jahren der Verkünderin der Balfour-Dckiaration zugewandt. D'.s jüdische Volk weiß es zu schätzen, daß England durch alle Wcchsclfällc dieser Zeit hindurch der von ihm begonnenen Politik treu geblieben ist. Aber im alltäglichen Leben wirken die kleinen Dinge oft verstimmender als die großen. Die Häufung von kleinen Ungeschicklichkeiten, Uebcrgritfcn untergeordneter Organe, Verletzung von Empfindlichkeiten beeinträchtigt die Stimmung der im Alltagsleben stellenden und unter diesen Momenten leidenden Massen. Die englische Regierung sollte diesen Momenten mehr Rechnung tragen und nicht durch unzweckmäßige Verordnungen Enttäuschung und Verbitterung erzeugen. Wir sind überzeugt, daß England für diese Imponderabilien Verständnis hat. Wir hoffen, daß die von einem Warschauer Blatte aus Jerusalem gemeldete Nachricht, daß die Einwanderungserkiärungen demnächst wieder beseitigt werden sollen, sich als richtig erweist. Welche Bedeutung die jüdische öffentliche Meinung der Welt als Faktor der Poiitik gewonnen hat, ersehen wir.auch aus den Bemühungen der russischen Rc-

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