Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 74-75 (18.9.1925)
- Date
- 1925-09-18
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 638 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 74/74 Nr." 5! Ein interessanter Brietwechsel . Wir sind in der Lage eine Abschrift zweier Briefe zu veröffentlichen, die wir glauben, unseren Lesern nicht vorenthalten zu sollen. Der erste Brief lautet: Berlin, den 8. September 1923. Herrn Ministerialrat Dr. H. Badt, Berlin NW Hclgoländcrufcr 1. Nach dem uns vorliegenden, von der Korrespondenz Roscnblüth herausgegebenen Protokoll über die Sitzungen des Verbandstages preußischer jüdischer Gemeinden haben Sic in einer Diskussionsrede wörtlich gesagt, der unserem Verbände angehörige Herr Lehrer Qcrson habe die Ziouistcn des Landesverrats denunziert, indem er geschrieben habe: „Sic haben im geheimen Einverständnis mit landfremden Männern und Regierungen auf staatlichen Umsturz und Bürgerkrieg hingearbeitet." Wir ersuchen um unverzügliche Erklärung, wo sich diese nach Ihrer Behauptung von Herrn Gcrson geschriebenen Sätze finden sollen. Ein freigemachter Briefumschlag liegt bei. v Hochachtungsvoll Verband nationaldcutschcr Juden e. V. I. A.: gez. Dr. Naumann. 1 Frciumschlag. Die Antwort lautet: Berlin, 9. September 1925. An den Verband Nationaldeutscher Juden Berlin W 35, Blumeshof 9. Auf das Schreiben vom 8. September 1925 erwidere ich: 1. Mit Genugtuung glaube ich Ihrem Schreiben entnehmen zu sollen, daß Sic jetzt selbst von der Acußcrung Ihres Vcrbandsmitglicdcs mit hörbarem Entsetzen abrücken. Diesem Entsetzen will ich auch die nicht eben höfliche Form Ihres Briefes zugute halten. Ich bin zwar im allgemeinen nicht gewöhnt, auf Briefe, die in diesem Ton gehalten sind, zu antworten; bei Ihnen aber mache ich natürlich eine Ausnahme. 2. Bisher glaubte ich, die Kenntnis Ihrer Publikationen wenigstens bei Ihnen voraussetzen zu dürfen; mit Bedauern stelle ich fest, daß ich mich in dieser Annahme getäuscht habe. Hochachtungsvoll Dr. Hermann Badt. PS. Wenn ich Ihrem Wunsche nach „unverzüglicher' Erklärung nicht vollständig entspreche und das vorstehende Antwortschreibenzunächst noch einige Tage ablagern lasse, so wollen Sic darin keine Unfreundlichkeit cr-; blicken. Ich wollte Ihnen nur noch einige Zeit Gelegenheit geben, selbst die Stelle in Ihren Publikationen zu finden, die ich zitiert habe, wodurch sich ja dann eine Antwort meinerseits erübrigt hätte. Wir möchten hierzu folgendes bemerken: . Herr Dr. B ad t möge es uns nicht verübeln, daß wir uns mit seiner Antwort nicht einverstanden erklären können. Was auch Herr Naumann in den letzten Jahren an Verhetzungen und Verdächtigungen geleistet hat — die Strafe, die ihm auferlegt wurde, erscheint uns denn doch zu hart! Vier Jahrgänge der Zeitschrift des Verbandes nationaldcutschcr Juden ' durchblättern zu müssen, ist kein Vergnügen. Wir können Dr. Naumann helfen. Die Stelle, um die es sich bei dem Zitat handelt, ist auch uns seinerzeit als besonders üble Verunglimpfung der Zionistcn aufgefallen. Sic lautet wörtlich: „Wer die Vergangenheit der katholischen und der evangelischen Kirche kennt, der weiß, daß deren Führer in Zeiten der Not und vielleicht auch, um verwerflicher kirchcnpolitischcr Ziele willen nicht selten den Weg gegangen sind, den w i r nationaldcutschcn Juden den Zionistcn verübeln. Sie haben sich mit ihrenGlau- . bensbrüdern im Ausland zu gegenseitiger Hilfeleistung verbunden, sie haben um die Sympathien fremder Regierungen geworben, sie h a h e n im geheimen Einverständnis mit landfremden Männern und Regierungen auf .staatlichen Umsturz, auf Bürgerkrieg h i n g c a r b c i t c t." Es ist wohl unnötig, etwas hinzuzufügen. nationaldcutschcn Juden abstamme, geistig aber ist der Typus eines sein Judentum verheimlichenden oder als völlig belanglos behandelnden Juden wie Kindcrmann, (er könnte ebenso gut Naumann oder Lcwi heißen), ein Nachkomme einer das Judentum, verwässernden Richtung. Es freut uns, zur Kenntnis nehmen zu können, daß die leiblichen Verwandten und Angehörigen Kiiulermanus jun. dem Judentum treu anhängen und keineswegs damit einverstanden sind, daß man als Jude Gemeinschaft mit judenhasscrischen Elementen habe. Kindcrmann jun. hat leider diese Gemeinschaft gehabt. Beweis: Seine Rciscgcnosscn nach Rußland. Noch einmal sei es hervorgehoben: Es handelt sich nicht um den einzelnen Fall Kiudcrmann, der zweifellos in der Öffentlichkeit entstellt wurde, es handelt sich tun den, Gott sei Dank, nicht allzu häutig verbreiteten Tvpus von Juden, die seelisch dem Judentum entfremdet sind und auf der Flucht vor ihm sich Richtungen und Bestrebungen anschließen, die nicht nur vom jüdischen, sondern auch vom menschlichen Standpunkte verächtlich sind. M. W. KongreKbericbt in Berlin Die Gruppe West der B. Z.V. veranstaltete am 14. d. M. im Logensaale. Kleiststraße, eine sehr gut besuchte Versammlung, in der Kongreß-Delegierte aller Richtungen über die Ergebnisse des Kongresses sprachen. Dr. Alfred Klee gab einen Ucbcrblick des gesamten Kongreßvcrlaufcs und schilderte die hervorstechendsten Probleme und Phasen der Wiener Tagung. Dr. Georg 1.a iidaucr (1 litnehduth) beschränkte sich aut die Schilderung der sozialen Gegensätze, von denen der Kongreß beeinflußt worden sei. Dr. Nahum Gold manu (Radikaler) übte an der Methode der Wcizmaunsehcu Politik sowie an der Leitung der Organisation eine im Wesen scharfe, in der Form maßvolle Kritik. Schließlich hob Dr. Hantkc die positiven Ergebnisse des Kongresses hervor und zeichnete die .Möglichkeiten der kommenden Entwicklung. Aus den Reden aller Delegierten ging die unerschütterliche Ucbcrzeugung hervor, daß di^ organisatorischen und gedanklichen Gegensätze gegenüber den realen Erfordernissen des Aufbaus in Palästina weder auf dem Kongresse noch nach diesem irgendwie in besonderer Weise ins Gewicht fallen. 7. Ausweis der Zionlsleasleuer- Eingänge lür das 1.Quartal 13v vom 1. bis 31. AoBnst 1925 f Ort. .. K.n.«nSe„t f^il* Dresden 250,— 19— 210,— Gotha " 50,— ■ 3,75 i,75 Hamburg 1500,— 800,— 1350,— '«*lb«tu, | 10i ">.2j f 150.— i- Zum dritten Male Kindermann . Herr Herrmann Kind ermann aus Durlach, Vater des in Moskau zum Tode verurteilten Dr. Karl Kindermann (nicht Dr. Herrmann Kindermann, wie in der Zeitungen fälschlich angegeben war), richtet an uns ein Schreiben, in dem es heißt: „Es ist nicht wahr, daß" der Angeklagte enge Beziehungen zu dcutschvölkibchen Studentenkreisen unterhielt. Es ist nicht wahr, daß er quasi Mitglied der Organisation Konsul war. Es ist nicht wahr, daß er bis zur Moskauer Verhandlung ängstlich das Geheimnis wahrte, daß er Jude ist. Wahr ist, daß sowohl sein Barackenmitbewohner Fcibclsohn, wie auch seine Freunde und ein großer Teil der Berliner Studenten wußten, daß er Jude ist. Wahr ist auch, daß die Sowjctkommissarc in Berlin, sowie Dr. Cohn, der ihn der Botschaft empfahl, wußten, daß Dr. Kindcrmann Jude sei. Es ist nicht wahr, daß der Vater jahrelang damit einverstanden war, seinen Sohn in Gesellschaft verbohrter Rassenantisemiten zu -wissen, denn in dieser Gesellschaft war er nie. Es ist nicht wahr, daß der Vater erst, als die gegen seinen Sohn erhobene Anklage dessen Verurteilung befürchten ließ, als entlastendes Argument angab, daß sein Sahn Jude sei. Das „Berliner Tageblatt" und der „Vorwärtr,", die diese Argumente anführten, haben das nicht vom Vater erfahren. Es Ist nicht wahr, daß mein Sohn unter Verleugnung seiner Zugehörigkeit zum Judentum Tisch- und Gesinnungsgenosse von Elementen war, deren blindwütiger Haß gegen alles Jüdische jedem Mensrhen mit Geschmack und Gerechtigkeitsgefühl, auch wenn er Nichtjudc ist, die Genossenschaft mit ihnen verleiden müßte. Es ist nicht wahr, daß Kindcrmann ein Enkel des dcutschltbcralen und ein Sohn eines deutschnationalen Juden ist. Wahr ist, daß die Großväter, die Mutter und die gesamten Verwandten Kindcrmanns streng orthodox sind. Der Vater KindcrmiMin* ist nie deutschnational gewesen. Er war dreißig Inhre lang eingeschriebenes Mitglied der sozialdemokratischen Partei." Wir bringen die Zuschrift des gramgebeugten Vaters vollinhaltlich zum Abdruck. Aus dem Prozcßbcrichtc ging leider hervor, daß Kindcrmann jun. gegenüber Nichtjtidcn sein Judentum verheimlichte. Auf den darauf bezüglichen Vorwurf des Anklagevertreter« Krylcnko in Moskau wußte er mir an/tigeben, daß von seinen zahl reichen nicht jüdischen Bekannten nur eine Dame gewußt hat, daß <r Jude sei. Es ist möglich, daß Kindermann Juden gegenüber wie Dr. Cohn und anderen,, sein Judentum nicht verheimlicht hat. Gegenüber Nientjudcir tat er es sicherlich. - Wir haben niemals behauptet, daß Kindcrmann jun. leiblich von Sprcchsaal Herr Dr. Alfred Lehmann, Berlin, schreibt uns: „In Nr. 36 der C. V.-Zeitung vom 4. September wird unter der Ucbcrschrift: „Wieviel Anhänger hat der Zionismus?" mitgeteilt, daß bei den Kongrcßwahlen in Deutschland im ganzen nur 5026 Stimmen abgegeben sind. Mit Rücksicht auf den sprichwörtlichen Fifcr der Ziouistcn wird, ohne zu erwähnen, daß die Sclickclzahier der Sondervcrbändc nicht mitgewählt haben, angenommen, daß mindestens dreiviertel der organisierten deutschen Zionistcn gewählt haben, daß deren Zahl also allcrhöchstcns 7000 beträgt. Es wird dann die Zahl der über IS Jahre alten Juden in Deutschland mit -100000 veranschlagt und im Fettdruck festgestellt, daß die Zionistcn etwa 2fto ausmachen. Unmittelbar unter dieser Feststellung wird aber ein Hinweis von „sehr geschätzter Seite" gebracht, wonach die Zahl der Schckelz.ahlcr in Deutschland im Jahre 1025 21 150 beträgt. Was soll also die Veranschlagung von 7000 und die im Fettdruck hervorgehobenen 2°,o, wenn einige Zeilen später genau angegeben wird, daß mehr als 5fl.o der deutschen Juden den Schckcl bezahlt haben. Glaubt die C. V.-Zeitung, daß ihre Leser über die errechneten 2no so entzückt sind, daß sie das Blatt befriedigt ans der Hand legen und den Hinweis „von sehr geschätzter Seite" nicht mehr lesen werden?" Jüdische Fragen auf dem Konpreß Ifir Kiaderifirsarge Genf (J. T. A.) Auf dem Internationalen Kongreß für Kinderfürsorge, der vor kurzem in Genf abgehalten worden ist, wurden auch jüdische Fragen diskutiert und entsprechende Beschlüsse gefaßt. Die jüdischen Delegierten stellten Anträge, die die Frage der Fürsorge für ausländische Kinder und die Erziehung der Kinder im Sinne der l>cmokratic betrafen. Frau Rosa Aberso n hielt ein Referat über „Antisemit wnus unter der Jugend und seine Gefahr für den Frieden". Der Kongreß nahm eine von der Rcdncrin vorgeschlagene Entschließung an, die besagt: In Anbetracht dessen, daß die in einigen Ländern von Ost- und Mitteleuropa die von der Schul- und Universitätsjugeud inszenierten antisemitischen Exzesse den Charakter einer chronischen sozialen Krankheit annehmen, welche den I laß gegen die Juden in Familie, Schule und aut der Straße erregt, wodurch die Kinder im allgemeinen demoralisiert werden und für das jüdische Kind eine unerträgliche Atmosphäre geschaffen wird. In Anbetracht ferner, daß der Antisemitismus alle sozialen Schichten demoralisiert und ein Hindernis für die moralische Abrüstung bildet, spricht der Kongreß im Interesse des jüdischen Kindes wie auch im Interesse des Friedens den Wunsch aus, daß in allen Landern eine energische Propaganda gegen den Einfluß der antisemitischen Internationale unternommen w e rd c." /ioaistiscber Grnppeovfrband lür lViedcriehlesicn Am Sonntag, den 6. September, fand in Breslau eine Tagung des Zionistischen Gruppenvcrb.indcs für Nicdcrschlesicn statt, an der erfreulicherweise außer einer größeren Anzahl von Breslaucr Gesinnungsgenossen auch Vertreter der Ortsgruppen Liegnitz, Görlitz, Ocls und Schweidnitz teilnahmen. Nach einer Begrüßung durch Herrn Dr. Marcus, dem Leiter des Gruppenverbandes für Nieder- Schlesien wurde die Sitzung durch ein Referat von Herrn Dr. Schachtel über den 14. Zionistenkougrcß eingeleitet. Seine äußerst fesselnden Ausführungen wurden durch 1 Imu Dr. Samuel ergänzt, der über die landwirtschaftlichen Probleme Soskins und das Budget in höchst interessanter Weise referierte. Wie den beiden ersten Rednern, so folgte man auch dem nächsten Redner, Herrn Dr. Oclsncr, der über die Chaluzbewegung sprach, mit größter Aufmerksamkeit. Am Schluß forderte Dr. Oclsncr die Anwesenden auf, dem Verein „Chaluzhilf c" beizutreten, der es sich zur Aufgabe macht, für <hc Hachscharah und Aliiah der Chaluzim zu sorgen, einer Aufforderung, der auch mehrere Teilnehmer Folge leisteten. In der Diskussion wurden noch einige Kongrcfifragcn erörtert, sowie hauptsächlich Fragen der praktischen Arbeit in der Provinz behandelt. Es wurde beschlossen, zur Belebung des Zionismus, in jeder Ortsgruppe des Gruppenverbandes für Niederschießen jeden Monat etwa einmal einen Vortrag zu veranstalten. 5. Ausweis derZionistcostener-Eingänge för das 2. Quartal 1&2: vom 1. bis 31. August 1925 Ball der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Jüd. Nationajfonds. Der Ball, den die B. Z. V. gemeinsam mit dem J. N.-F. am Sonntag, den 11. Oktober, abends 0 Uhr in den Gescllschaftsräumcn des Hotels Esplanadc, Bellcvuestraße 17/18 veranstaltet, verspricht ein gesellschaftliches Freignis zu werden. Nachdcih es gelungen i«t, die Kapelle Fric Borchart für den Abend zu gewinnen, hat eine sehr starke Nachfrage nach Karten eingesetzt. Vorzugskarten zum Preise von Mk. 5.— sind noch in beschränkter Anzahl in der B. Z. V., Meinckestr. 10, zu haben. Nach Ausverkauf dieser Karten gelangen nur Karten zum Preise von 10.— Mk. zum Verkauf. Ort Berlin Breslau Cottbus Dresden Düsseldorf Frankfurt a. M, 1500[— Gotha 50,- Halle 150,- Köln 1000- Einzcl. Zionistcn 1800,- Kontingtnt SOOO,— 1250,— 50,- 250,— 750in»c«-!."8?b.M.i« P'h't'*r,, 3- 7600- 400^ 50,-*) 1250,— 1 50- . 50 ~ 57— 1S2,— 23— 27a,- 47V 25- 023,- j?V- •3.75 'J.75 100— iOO,_ 200- 220 - 780- 3— 1718,- $V„ Ort Kontingent F«b>bctr 2. Ausweis derZIOBisleaslener-Eingäifle für das 3,Quarta! 192; vom 1. bis 31. August 1925 K»K vom b. 81.8.56 f.5.0u24 23 — 34,- 727,— 5338,- 6,- 30,- 3- 95,- 3,- 6,- 50,-') 530,- 100- 100 — 48,— 43,— 15,— 31,- 3,- 9,- 3— 19,— Aschaffenburg Berlin Bielefeld Bonn Braunschweig Breslau Cassel Drcso.cn Evdtkuhnen Forst Fulda Gelsenkirchcn Gießen Gotha Ha pcii Halbcrstadt Hamm Heilbronn Karlsruhe Osnabrück- Ben; k^gr. Pfalz Plauen Stolp Stuttgart Wanne Worms Würzburg Einzel. Zionistcn o,— 8000,— 50,— 200 — 50,— 1250,— 300,— 250.- 50,- 50,- 150,- .50,— 150,— .50,- 50,— 350,— 50,— 100,— 250,- 160,— 150,- 150,- 100,- 100,- 50,— 100,- 50,- 1800,- 5,— 6— 2S.75 5,—- 185- 3 — s!— 160 — 1b,— 11,— 23,— 5,— 5,— 6- 33 — 122 — 133- 23,75 13- 305,- 33.- 47,50 137,50 160 — 87,- 112 — 73 — 06 — 30 — 47 — 48 — I534,rtu, 'V 26! 2,- 11,- 105- H,- 700,-. 200,- 202 — llV- 131,- 38,- IV 21.25 37-!3- IV 52,50 112,50 63,- 2S,- ~v 20- 33- 2 _ 266,- Zentr" den » Städte . Außerdem gingen ein für 4. Quartal 1925: Berlin 6.-; Gotha 3,75; Worms 3—; Einzelne Zionistcn: Rcgcnsburg Suhl 5,—; Wolfershausen: 5,—; Sonderspende: N. N. 250,- Hebräische LehraasUit der JQäiscbei Gemeinde zn Bertis 1^123 emrsr, rorp r.nr;? vrrfo zvs XV. Semester. 1. Am Anfang des Wintersemesters eröffnen wir neue A 11 fä n gerk lassen für Erwachsene und Schüler. Der Unterricht kann gemäß den persönlichen Wünschen der Beteiligten in den frühen Morgenstunden oder nachmittag, resp. abends abgehalten werden. Wir erbitten umgehend schriftliche Anmeldung. 2. Die Vorbesprechung zwecks Festsetzung des Stundenplans in sämtlichen Anfängcrklasscn findet Montag den 12. Oktober 7 Uhr abends in der Knabcnmittclschuic de: Jüdischen Gemeinde, Große Hamburger Su.?. statt. 3. In den Klassen für Fortgeschrittene knnnrr nach Rücksprache mit dem Unterzeichneten Ncuaufnah^ erfolgen. Sprechzeit bis auf weiteres: Dienste? wi Donnerstag, \'s*) Uhr abends in der Hochschule für d;t Wissenschaft des Judentums, Artillcricstr. 14, I. Treppe. Zimmer 4. 4. Wir beabsichtigen, auch neue Lehrerkurse zu eröffnen und bitten pädagogisch vorgebildete Damen und Herrer.. Lehrer, Studenten und Seminaristen, die dafür Interesse haber, sich umgehend an uns zu wenden. Der Leiter der Hebräischen Lehranstalt. N. Berggrün, W 35, Genthincr Straße 37 (Kurfürst 205). Soeben erschien im Verlag der „Ewcr^-Buchhandiunj. Hans Werner, Berlin W 15, ein interessantes Buch von D" Max .Kollcnscher, Jüdisches aus der dcutsch-polmsehen Ucbcrgangszeit, Posen 1918—1920, auf das wir unsc't Leser aufmerksam machen möchten. A 1: kleine r gch3b sich l große. | werde; za tu trauen Aktior.; Wj denjen ,< keine ( mache |, Spcndi W:' hend 1 zuteile; dem d wiesen ( könnci ', es fen Vertrat;. runden Sy;emüß;ung ( trafen. At hin, d Zionist Ar.rjab seines der G Die Redaktion der „Jüdischen Rundschau" ist h der La£c, für Berlin einen erfahrenen akademisch -jebiidete* hobräischcn Lehrer (Schriftsteller'» nachzuweisen.^ Anfängern und Fortgeschrittenen praktischen hebräischen Sprachunterricht zu erteilen vermag (auch Literatur und K'crvcrsationl. Anfragen an die Redaktion. Bcruff>rc*8ort dts K. J. V. ,.Wir können einen c*"* gebildeten Masseur (der auch Arzt ist] empfehlen und ^"^ die zionistischen Aerzte, von dieser Empfehlung ücbrsücn zu machen. Angebote sind zu richten an: das Bcrufsrcsso' des K. J. V., Berlin W35, Kurfürstenstr. 150." Breslau. Am Sonnabend, den 12. September, spra'h Finlcitung der Roschhaschanah-Aktion Herr Dr. Oswa-f Locbl in einer Ju£cndvcrsammlun£. Ucbcr 100 Jugendliche folgten den Ausführungen des Referenten mit Intere«'- Der Aufforderung de* Referenten an di<* lugend, nach M*1" K.ihe ihrer Kräftr mitzuwirken au der KrloMiiig dr> B'^rn'• entsprach eine große Anz.ihl der anwesenden Jugcndhn1^ Den Abend leitete Herr Dr. Schachtel. Nach dem Vortra. sammelten sich ganz besonders interessierte Menschen Dr. Loebl, der in diesem Kreise sein Referat ergänzte unfl die vielen Fragen, die an ihn über das Leben in Palästina gestellt wurden, beantwortete. Mannheim. Während des Kongresses fand im Badeort Hcrrcn.iltc eine Versammlung von Zionistcn statt, in der Ur- Julius Rose n,f cid aus Karlsruhe, der bei der Einweihte der Universität in Jerusalem zugegen war, einen Vortrag über Palästina hielt. An der Versammlung nahmen etwa 70 Badegäste teil. •) MisrachL Spc f»v.Tlin: Aacher Au^bt ßeuthe lüdefc Hotin: Brcslai Chcnir TiJ LH