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Jüdische Rundschau · 1925-09-15 · Heft 73 (15.9.1925) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 73 (15.9.1925)
Date
1925-09-15
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 626 JUEDISCHE RUNDSCHAU _Nr_7ä | •I m ffl&mtM Hilles iTÄä« „ICIMll »Iw.lalers§®l€si in den letzten 11 Jahren durchlebte und was es trotz der widrigen Umstände leistete, soll unseren Freunden vor Augen geführt werden, damit sie uns helfen, weiter dieses einzigartige Werk reinster Menschenliebe am Leben zu erhalten. Wir äehen uns nun jetzt im Jahre 1925 einem außerordentlichen Notstand ausgesetzt! Jj Die Wohltaten des Schaare Zedek-Hospitals, der bestgeführten und modern geleiteten Anstalt Jerusalems kommen unterschiedslos allen Kranken der heiligen Stadt und des heiligen Landes zugute. Helfen Sie un s, spenden Sie uns reichlich. Die Zeit ist für alle eine schwere — wir wissen es wohl — aber für arme Kranke ist sie doppelt hart. / Der Segen für die Guttat bleibt nicht aus' Der Vorstand ßcs Allgemeinen jfidlsAcn Kranlsenbauses „Schaare Zedtif in Jerusalem Sitz Frankfurt a. M. Geldsendungen an unser Postscheckkonto Nr. 7785 Frankfurt a. M. oder an den Kassierer Herrn Carl Mosbf eher (i. Fa. Vogclsbcrgstraßc 32, Frankfurt a. M. erbeten. / Briefsendungen: An Herrn Emil Goldschmidt, Frankfurt a. M., Carl Pcsscl & Co.) Rödcrbcrgwcg 63zanmsrie zur! 1914 1915 1916 1917 1918 1919 Der Krieg bricht aus. Wir sind vom Krankenhaus abgeschnitten, sind zu erheblichen Einschränkungen gctwunßcn. Da telegraphiert der deutsche Generalkonsul, flehentlich bittend, die Beschränkung aufzuheben, damit keine Schwerkranken abgewiesen werden müssen. Krankheit und Tod kennen keine Schranken der Politik oder des Krieges. Das Schaare Zedck ein Rettungsanker in der heiligen Stadt' Zunehmende Not und Teuerung und Mangel an Lebens« millcln. Epidemien herrschen. 22000 Behandlungen in der Poliklinik! Allgemeine Entkräftigung und Unterernährung. Hunger in den breiten Schichten der Bevölkerung. Der Botschafter in Kon- •tantinopel telegraphiert um Heilmittel und befördert sie durch eigen« Kuriere, d.nnlt dna Schaare Zedck-Ilo«pllal helfen könne I Truppcnverpflegung. Flecktyphus bricht aus j Brot ist von 30 cts. bei Kriegsausbruch ...... auf Frs. 1.40 gestiegen I Kartoffel . von 15 ets.....auf Frs. 0.70 Potrolcum von 30 cts. . ... auf Frs* 5,80 Chinin . . von 52.— Frs. . . .auf Frs. 300,— Heizmaterial kein AngebotI 1600 Flecktyphuskrankc verpflegt, während die Epidemie wütete! Unter anderem: 144 Fälle Genickstarre, 232 Fälle Flcckficbcr. 1161 Personen verpflegt in 16909 Tagen. Die Teuerung hält an. — 22500 Fälle in der Poliklinik! Die Epidemien nehmen ab. In den zurückliegenden 3 Jahren wurden 2000 Personen mehr verpflegt als in der vorhergehenden Epoche. Die Poliklinik leistet durch Gratisausgabe von Heilmitteln, durch Schutzimpfungen und prophylaktische Maßnahmen Außerordentliches! Zunehmende Geldentwertung! \ZߣSJ Monatsbedarf 550 Millionen Mark! 100*9 Besucher, die aus aller Welt wieder nach ■ & ■/ Jerusalem kommen, sind begeistert von der Größe des Liebeswirkens, das das Schaare Zedck ausübt' Nur durch die Unterstützung, die diese uns an Geld und Materialien gewähren, ist es möglich, den Betrieb durch die Schwere der Zeiten zu steuern! <QQ9 Die Geldentwertung wird katastrophal. Hätten wir * nicht rechtzeitig den Weg eingeschlagen, die verfügbaren Gelder sofort in Materialien und Medikamenten anzulegen, wir hätten stillegen müssen! Die Stabilisierung und einsetzende wirtschaftliche Depression üben auf den Spendeneingang unheilvolle Wirkung aus. Die Gaben aus Amerika fliessen durch die dort herrschende Tendenz der Zentralisierung der Untcrstützungsaktionen sehr spärlich. Dabei wächst die Bevölkerung Palästina« und damit auch die Inanspruchnahme des Hospital». ",ic* l 5onatl .5,:»od»» ' Nuß: :r II« ■,ord •■raü 1924 fcSEEKZäSSGEIE K&3KSE. LcklQrekum: Ht»Kinn 1. Oktobor 1026. „Visionen clor rrophoton" Einmal wöohentLlJ^Std. — Honorari mon&tL M.6.— Einzolnnterrlobt, <ä#ci4gtw /yv,t(&ytwAitcixyM4/ xn^TLnXv, iinltvmvatQ. ffl A$t0*{**l, Jk*w%it&tyw.t <$UKXCyXW'"ti$Zv J \^1MHIV„ ofan 7Uv?52i (W^mfn'i« rl^D. ta~*W-. Elegante Privat-Äulo* für Hnnrriifruna:, Iloolizoit.Stnrit und Holden rormiot ot DAHME, frSoastclncr Ufer 10 'J'ol. Hanau X7*i-K> Qoprü/to hobrliinoho Kindcrg Sri nerlin wird untor gateu Boilin«unp;on aofort in Miolako (Poln.-3c.bloi.) auf^onommon. Boborrnrhung Act dotitirlicn. ovtl. poln. tSnrnoho nnbmlin^t notwnn<li£. Z"»chrifton und Zuugn. Bind zu inndon an Efrolm Keller, Hiolnko, (llownckioRO H, Polan. Wofrnung siausch! Geboten t 3-Zimmorwohnunsr, hoohpfvrtorr«, NMio Wittcnborgplatz. Getucht: *—5-Zimmorwohuunß im Worten Berlins odor wofctliobom Vorort. Otforton untor C. 901 an di« Erpoditinn dor Jtldiachon Ilundschfiu, Berlin VV 16, Mainokoatr. 10 Dipl. MonicssorJ- Lehrerin Studwntln dor Berliner Uni- ▼omitftt, mit 6 jähr. 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Die Versichcrungsabteilung des Keren Kajcmcth befindet sich bei der ßircMSon ßcs PftSabt för fias Deaische Seien fin KiiKCto, G!seia5Sraf?c 21, iiiiiii/iiiiiiiiiitiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiii Verirefer aas zfi®SBisfiS€laen Sfireisen weröen allerorts $mM. iiilillilllllllllliiillllllllillllill^ liililffiliiiliiiiiiiliän^ Vs'ai :! der ,i Ha r sich : r Pala ::;cr m i •et als ra dci ■ ■ neue | - keine •rct. A ■ ■inten I, sie : :::ichk( mit . schel ■:,r. an ' üihl ( .::i2t. ■litik i ■TMg :;cn R< .= Man; ,f;:-t enncr f : keit l :u>tcrn. < crcchtci :;runr/ ,| ..:;:cuc . •hc zu :hii- '■jsammt : ':!» bis) eiche A '.andatc; Viel ' ■;er zu . da : 'eben 'itisclu -rften s ■:;Sir kc ''^tcllu •"icr n :bt fü Vor;:hc.T - Balfo ■'•"»lest a;-c zus •^h un: •" dara :;":n;nc :;ti^n, r--r.Td •r. anc; M;;ru. Alln-C "■■•.-eil F }y Die "n:c t i 5^ e: ■^hinkl '"•er T.;r niusi< nid Vt'clt;e wir -f- Frc c'to:i A, ^>ic . :i:nf':sma •-rpau d ▼•natworU. Redaktour: Dt. Emu Blooh, Borlin-tfmkSlin. Jadkoh« Rnjad«oh»u Q. ra. b, H«, Borlin W 15. V«rantwortHoh Wr doa Ina.ratonUUi £L S«gal. Am,-V«nr. Jüdlach« aunlacliÄU G. m. b. H. SerUa W Ii, U*u>i*,'~ ■ . "cn ihr Druck ton SiogfrUd SohoUm, B«riia-8oh0n»b«rßv i: '^'Hen (

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