Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1925-09-04 · Heft 70 (4.9.1925) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 70 (4.9.1925)
Date
1925-09-04
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2651273-2652691-2652757--17679-3528579
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Seite 600 JUEDI5CHE RUNDSCHAU ein großer Teil davon in fremde Hände, weil die Frucht zu einem großen Prorentsatz an Araber Im Lande verkauft wird, die sie dann weiter verhandeln. Tabak wird bekanntlich in diesem Jahre um ein beträcht- . liches weniger gebaut als im Vorjahre. Lubliner hat bisher Käufe über die Produkte von Obergaliläa abgeschlossen. In Untcrgaliläa sind die Verhandlungen noch nicht beendet. Die jwlälschc Ernte des Vorjahres ist noch nicht abgesetzt worden. Dennoch ist an besonders günstigen Plätzen das Aroal für die Pflanzungen vergrößert worden, z. B. in Gederah. An anderen Orten hat man es stark reduziert. Man hört von verschiedenen Seiten die Meinung, daß es falsch wäre, nach einem einjährigen Versuch die Produktion so stark einzudämmen. Nur durch weitgehende Versuche und großzügige. Handhabung sei es möglich, dem palästinensischen Tabak eine Marke zu schaffen. Jedoch scheint es, daß weder die Pflanzer, noch unsere leitenden Instanzen größeren Unternehmungen zugänglich sind. Es fehlen auch hier vermutlich die Mittel für ein Unternehmen auf lange Sicht, das allein fähig wäre, Schwankungen auszuhalten. Parallel mit dem Fortschreiten der alten Kolonien geht die Gründung und Entwicklung der neuen privaten Kolonisationspunktc. Zu Judäa arbeitet man an dem Ausbau der Punkte um und bei Tel-Awiw, die durch die Nähn und den Ausbau der Stadt viel für ihre ökonomische Lage gewinnen können und gewinnen. Von ganz besonderem Interesse aber ist die private Kolonisation im Emek Jesreel- Da sind vor allem die neuen Dörfer der Chassidim zwischen Jadjur 1 Nahalal und in letzter Zeit die Versuche der „Agi:'.i-.,i Jisrael" in der Nähe von Tel Adas. Was an dieser Erscheinung so besonders auffallend berührt und von den verschiedensten Seiten dementsprechend gewertet und gewürdigt wird, ist das neuartige Menschenmaterial, das wir bisher unter unseren Kolonisten nicht besaßen. Von der Siedlung der „Agudah" kann man in diesem Sinne noch nicht sprechen, weil noch nicht viele am Orte sind und es sich zum Teil um zufällig zusammengesetzte Arbeiter handelt. Dagegen bilden die chassidischen Siedlungen durchaus eine Einheit und weisen auf den ersten Blick ein ganz genau bestimmtes Gepräge. Als die ersten Chassidim nach „Nachlath Jaakow" kamen, hat der Gegensatz zwischen diesen frommen Juden mit ihren Familien und den Burschen der umliegenden Siedlungen sonderbar berührt. Man konnte nicht recht daran glauben, daß sich ohne große Schwierigkeiten ein Zusammenleben dieser so verschiedenen Elemente würde erreichen lassen. Außerdem , war diese Ansiedlung ein unerhörtes Wagnis. Ganze Familien, zum Teil der Landwirtschaft völlig unkundig, siedelten sich hier an der Chaussee von Haifa an und begannen zu arbeiten. Die Bedingungen waren dazu nicht allzu leichte. Wenn auch einiges Kapital vorhanden war, so mußte doch von vornherein mit großen Entbehrungen gerechnet werden. Die angrenzenden Sümpfe bedeuteten schwere Arbeit und eventuell Fieber. Man sah es der -Entwicklung am Anfang geradezu auf den ersten Blick an, daß keine Erfahrung die Siedler unterstützte. Dennoch ging die Arbeit nicht so schwierig vonstatten, als man glauben mochte. Freilich soll man sich hüten, heute auch nur ein annäherndes Urteil fällen zu wollen. Denn alles steckt in den Anfängen und man kann heute über den Ausgang dieses Versuch* durchaus nichts aussagen. Vor längerer^ Zeit auf der Ein Wandererkonferenz wurde neben anderen Kommissionen eine Körperschaft geschaffen, die es sich zur Aufgabe machte, Mitglieder der „Mittelklasse" d. h. also Einwanderer mit einem gewissen Kapital in den Fragen der Ansiedlung zu beraten, sie zu registrieren und zu organisieren. Die Tendenz war wichtig und richtig wie jede, die darauf hinzielt, das Gleichgewicht von Stadt und Land zugunsten des Landes zu beeinflussen. Die Bemühungen der Kommission blieben nicht ohne Erfolg. In Athlith arbeitet heute auf Boden der „Pica" eine Gruppe, die von der genannten landwirtschaftlichen Kommission organisiert und mit ihrer Hilfe installiert ist. Andere Arbeiten in diesem Sinne sind in Vorbereitung. So gibt uns das letzte Halbjahr auch in der Landwirtschaft eine Reihe von zum Teil weitausgreifenden Versuchen neuer privater Kolonisation. Wir finden eine Intensivierung und Ausbreitung der bestehenden Pflanzungskolonicn, die zum Teil dazu führt, daß diese Punkte einen halb dörflichen, halb kleinstädtischen Charakter bekommen. Petach-Tikwah machte schon seit langem mit seinem Marktplatz, wo die vielen Automobile hielten, -eher den Eindruck eines Städtchcns-ols eines Dorfes. Und diese Wesensart wird noch deutlicher werden, sobald man beginnt Kleinindustrie in die Kolonien zu verlegen. Alle diese Siedlungen wie Petach, Rechowoth, Rischon, Sichron usw. sind heute bereits wirtschaftliche Einheiten von größter Bedeutung mit » einer beträchtlichen Produktion und beträchtlichen Budgets, die einer noch ungünstigen Entwicklung entgegengehen, seitdem sie sich mit Tel- Awiw zu der Förderation der Stadtverwaltungen zusammengeschlossen haben. — Die neugegründeten Kolonien wie die der Chassidim tragen heute einen Charakter, als wollten sie sich in einer anderen Richtung entwickeln und zwar mehr im Sinne unserer nationalen Kolonien. Das Prinzip der Selbstarbcit, das sie beobachten und zu dem sie sich in ihren Verträgen , mit dem Nationalfonds verpflichtet haben, die gemischte Wirtschaft, die sie treiben,, und noch so manches andere, und — last not least — der ganz besonders geartete Menschcntypi», der sie baut, gibt ihnen einen eigenartigen . Stempel und hebt sie sowohl von den. alten Pflanzungskolonien, wie von den Betrieben der zweiten und dritten Alijah ab. Für das nächste Jahr ist eine weitere große Ausbreitung der landwirtschaftlichen privaten Sicdlungstätigkcit zu erwarten, wenn sie vermutlich mit der städtischen auch nicht bei weitem Schritt halten wird. Jedenfalls hört man in den verschiedensten Gegenden von ländlichen Bodenkäufen, freilich nicht immer im Zusammenhang damit zugleich von Siedlungsplänen. Um dieser Bewegung, eine Richtung zu geh-n und sie nicht ratlos sich selbst zu überlassen, ist eingehende Beratung und Hilfe notwendig, die schon I i Auslände einsetzen muß und hier Im Lande weiterzu- 'ülircn ist Die Bautätigkeit in Tel-Awiw hatte im Monat Juni einen neuen Rekord aufzuweisen. Es wurden im Laufe dieses Monats 288 neue Baulizenzen, also liglich 9, erteilt, wihrend bisher die monatliche Höchstzahl der Baubewilligungen 130 betragen hatte. Eorfaaer Kalcsader Bütoj B«lin«r ZionUUwA« VwInlKonK, B«rtlo W 16, M«tn«k*«tr«ß« 10. T«l»j>honi Biraurck 7NV5-70 » Po.U*h«olckonto N<x 19000 B»rlin NW 7. £Ma«irr«rwaltaiic d*r B> Z. V. Di«a«t»ff, d«o a S*ptmsh«r . »b«n<Ji 8 Uhr MUracbl-Ortagmpp* D«rU» Im V«rw»lluncig«biia.l« d«r Jü<li«chon G«m»«tn<K Ilo»*>nitr.2/4, Zlmm«r23 rtode* •ia» M(t.RH«<J«rri.r«»n)mlnnff «Ult. Di« U*rr«n Dr. Aron B»rH>, L«»nu B»rth und Dr. Wolf«b*r« w«idon üh«r dl« Wi<ra« T*gwaft>n do« Mi»r»olii.W«ltkoaf«ren» widtm ZionUt«nkoagr«M«ab«>rtoht«a S«kr»Uri»t d»9 Z»lf MUr*oM In D»uUoM««d. SpMchitondoa tUplioh von 7-10 Uhr »hond« im m»raehi-Z«ntr«lbllTO, MonbljonpUtzl ««««ar^3Söa»a»siKK5SßH«asttaöß«HM I P.o^n^r'l'^r^nf1 I ^j^üUL^i-J^Jü^LiiJLjUi 'pn der Bsriioop ZttfiStt Mia Die Berliner Zionistische Verflinipruntr varanstaltot jre. S Z Die Berliner Zionistische Vercinlpruntr varanstaitot jre. £ jg m«in?am mit dorn Misracfai einem SWiT ENH- und UVg & Gottesdienst im grossen Seal drr Zionistischem Vereinigung & 2 für Pent*chland, 3feineke«tr. 10. | Hartcnbesieöni&en .(Mfc lfc-. Mir. io,~, Mk. 5 -) g g im Büro der B.Z.V., Meinekoitr. 10 und im l£i*r*ebiaentr»lg j| bürox Monbijonplatr 1. g MÄ^^^Ä^3SJf^^^i£HSt^SHßSHOH8Mai^S*9ÖÄ Sitzung des aeaen A.-C Das A.-C. hat am 31. August seine erste Sitzung abgehalten. Zum Präsidenten wurde Motzkin gewählt, zu Vizepräsidenten Stefan Wise, Kaplan, Lcvlte, Farbstein. Die Sitzung befaßte sich mit einer Reihe organisatorischer Fragen. Weltkongreß der zloalslischea Studenten Wien. (J.T.A.) Der dritte Weltkongreß der zionUtisehen Studentenschaft ist dieser Tage in Wien geschlossen worden. Es wurden die folgenden Resolutionen einstimmig angenommen: 1 Der Kongreß stellt mit Bedauern fest, daß der Numerus clausus in verschiedenen Formen in einigen europäischen Staaten noch besteht und erhebt gegen diese durch nichts zu rechtfertigende Schmach einstimmigen Protest. 2. Der dritte Weltkongreß zionistischer Hochschüler protestiert feierlich gegen die Verfolgungen, denen die zionistische Bewegung, und insbesondere die zionistische Jugend, in Rußland ausgeset/t sind. Cr lenkt die Aufmerksamkeit des 14. ZionistrnkongrtNsc«; auf die Zustände in Rußland und fordert ihn ..uf, die Solidarität der Zionisten der ganzen Welt mit den unterdrückten Gesinnungsgenossen in Rußland zu verkünden. 3. Der dritte Weltkongreß zionistischer Hochschüler fordert die Exekutive auf, im Verein mit den Landesverbänden mit allen in Betracht kommenden Mitteln für eine umfassende Hilfstätigkeit zugunsten der verbannten und verhafteten Zionisten Rußlands energisch einzutreten. 4. Der dritte Weltkongreß zionistischer Hochschülcr begrüßt wärmstens die Eröffnung der Hebräischen Universität am Skopusbergc und erneuert das Bekenntnis, an deren Ausbau werktätig mitzuwirken. Gleichzeitig gibt er aber der bestimmten Erwartung Ausdruck, daß sie in kürzester Zeit zu einer tatsächlichen Lehr- und Lernstättc ausgebaut werde. Das' Mlnorltälcngesetz der SowJeire0leru.Bg Moskau (J.T.A.) In Moskau wurde soeben ein Gesetz veröffentlicht, welche« dicSicherhcitder Rechte nationalen Minderheiten in Rußland betrifft. Laut dem neuen Gesetz hat jeder Bürger der Sowjet-Union das Recht, sich in allen zentralen und lokalen Rcgicrungsinstitutionen, während der Sitzungen des zentralen und der lokalen Sowjets, sowohl auf politischem, als auch auf sozialem und kulturellem Gebiete seiner Muttersprache zu bedienen. Wo eine nationale Minderheit die Mehrheit der Ortsbevölkerung bildet, erhält sie das Recht, eigene Vervaltungskörpersehaften zu gründen, in denen die Muttersprache der Minorität die offizielle Sprache ist. Aniiscmitiseber Terror in Lettlaad Riga. (I.T.A.) Die jüdischen Sejmdeputierten Du bin und M eiset überreichten dem Justizminister ein Memorandum, in welchem die Geschehnisse in V a r k 1 i a n geschildert und um Abhilfe ersucht wird. Dort haben fascistische Studenten eine Hetzjagd auf jüdische Bürger veranstaltet, sie schwer mißhandelt und beschimpft. Die Behörden sahen dem untätig zu, und der Untersuchungsrichter stieß im betrunkenen Zustand in Rufe wie „Tötet die Juden!" aus und drohte, jeden ihm entgegentretenden Juden zu erschießen. Der Justizminister ordnete tclegraphisch Untersuchung an. New York. (J.T.A.) Dr. Borris Bogen, der gewesene europäische Direktor des Joint Distribution Committee, wurde zum Generalsekretär der Weltorganisation Bnei Brith erwählt. ET~ UnSOPG übOEIBSGSäSGSl! ' Die Post verlangt von uns die Anmeldung der vom 1. Oktober 1925 ab zu liefernden Exemplare bis zum 15. September. Wir sind daher gezwungen, dieyAbonnementsgebühren von denjenigen Abonnenten, die die Judische Rundschau" direkt bei uns abonnieren, jetzt zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu diesem Zweck Nachnahmen zugchen lassen. Wir bitten darum, dafür Sorge zu tragen, daB die Nachnehmen prompt eingelöst werden. Berlin, im September 1925. Vertag M3öd!s€he Rundschau" Berlin W15. MclnckestraBe 10 Ein Beitrag lOr die PrtaRhcb-Jfidjsdiea Cectb^ t Berlin. (J. T. A.) Der Preußische Landesverband jü<i,.;? Gemeinden hat aus Anlaß der diesjährigen Etatberahjn>r% den Hauptausschuß des Preußischen Landtages den gestellt, für leistungsschwache Synagogengemeinden t"l 'Ausschluß einer rechtlichen Verpflichtung des Staate y( - Mark zur Verfügung zu stellen. j Der Antrag des Preußischen Landesverbandes wurde ,.f den folgenden Parteien unterschrieben: Demokratische Zentrum, Sozialdemokratische Partei und Deutsche Volks - im Namen der Volkspartei unterschrieb der frühere Kj'. ' minister Dr. Boclitz. Die Angelegenheit kam in den Sir^-.,": des Hauptausschusses vom 31. August und 1. Scv^(; zur Behandlung. ' ""'i Nach einer Rede des Kultusministers Dr. B e c k e r wa:v* sich die Vertreter der Deutschnationalen und der ko-r'' nistischen Partei in scharfer Weise gegen die Anna-* dieses Antrags. Ihnen trat der Abgeordnete Dr. Herr--; Badt (Sozialdemokratische Partei) entgegen, der beto-'* obgleich seine politischen Freunde grundsätzlich gegen 2 finanziellen Leistungen des Staates an die Re]igionsges. schatten sind, so werden sie jedoch aus Gründen der Q. rechtigkeit solange für diese Position stimmen, als ihren Willen mehr als- 100 Millionen für die geistliche6^ sorgung und den Religionsunterricht der anderen Kirch, bewilligt werden. Der Redner schilderte die große Not!;- der jüdischen Gemeinden, die dadurch entstanden war, <;' der im Jahre 1023 bewilligte Betrag infolge der Infe" nicht zur Auszahlung gelangt sei und daß im Jahre r,; ein bei der dritten Lesung gestellter Antrag auf Bewilligvon 500000 Mark beim ordentlichen Etat lediglich ink' der vorzeitigen Auflösung des Landtags nicht zur Veri schiedung gelangt sei. Die Vorlage des Preußischen Landesverbandes v:i hernach gegen die Stimmen der Deutschnationalen - Kommunisten angenommen. Nene* Jüdisches SiedliuigslaBd in der likraise Moskau. (J.T.A-) Offiziell wird mitgeteilt, daß rj Ministerium für Landwirtschaft in der Ukra-*_ am 21. August beschlossen hat, eine weitere Landflarhe k der Größe von 60 000 Desjatin für die jüdischen hndv.I, schaftlichc Kolonisation bereit zu stellen. Diese Flache vent.i• sich auf die Distrikte wie folgt: Chcrson 25 000 Desj«:-| Zaporoschyi 10 000 Desjatin, Gornostaeff-Di«:! 25 000 Desjatin. Das neue Land wird von der Ozet (Ji.; sehen Kolonisationsgescllschaft) spätestens am 1. Olcic'r übernommen werden. Moskau. (J.T.A.] Im Herbst d. J. wird ins Mins". der Hauptstadt Weißrußlands, eine Konferenz derjü:! schenGelehrten in Weißrußland stattfinden. Einladungzur Teilnahme wurden an einige bekannte jüdische Gelthin Polen und Amerika versandt. Zen 100000 Binde (1 der Jüdisch« Nilbaal-Bibliothek Gemäß dem am 1. Elul abgeschlossenen Ausweis d» katalogisierten Bände zählte die jüdische Nationalu- Universitätsbibliothek an diesem Tage 100 241 Bände. Tignig des Komitees für das Judaisiisdie IastllBl Basel (J.T.A.) Am 2. September begann in Bast eine Sitzung des Komitees für das Judaistische Institut er hebräischen Universität zu Jerusalem. An der Beratung nchr./ Delegierte der Länder-Komitees aus Amerika, England, Fra: reich und Deutschland teil. Aus Deutschland sind zu den E' ratungen eingetroffen die Herren Dr. Martin Bubcr, U biner Dr. Leo Baeck, Prof. Dr. Horowitz, Prof. Freimann^und Prof. Dr. Elbogen. Die Tagung bri\' eine Fortsetzung der Londoner Besprechung des Komi"' im Sommer d. Js Sinai und Garlztm. Von Micha Josef bin Gorio* nachgelassenem Werke „Sinai und Garizim" ist jetzt, ' dem Datum des 60. Geburtstages des Verfassers, die vir Lieferung erschienen. Mit dieser ist der erste Abschnitt i' Werkes, der die vormosaischc Zeit umfaßt, beendet. D- Inhalt der Lieferung, die den Namen führt „Die Genesi? Jhora", ist folgender: Das Gesetz von der Spanr.ader - Der Zehnte und der Fünfte — Beerben, Stammeschc Leviratsehe — Trauer- und Hochzeittage — Genesis XXX (lakobs Kampf mit dem Engel). Der Lieferung ist Verzeichnis sämtlicher Schriften bin Gorions beigegehr Prospekte über das Werk an jeden durch den Morgenlas: Verlag, Berlin-Friedenau, Laubachcr Str. 16. Berlin. Am Mittwoch, den 9. September, SV» Uhr aber.* findet im Logenhaus, Kleiststr. 10, ein Arien-, Lieder und Duettenabend statt. Mitwirkende: Sonja Gqri kaja, Mczzo-Sopran, Leonard Braun, Tenor, am rj.^ Ernst J. Petuchowski. Aus dem Programm: m;" rnaninow, Gliere, Verdi, Engel, Milncr usw. Der Kar«- verkauf findet täglich, nachmittags 5—7 Uhr, \ri-cv haus, Kleiststr. 10, statt. Schalom-AIeichcm-Verein- Am Sonnabend, der. 5. i;: tember d. I., findet um 8Vt Uhr im Lokal Schalem-AleK\f' Verein, Kleiststr. 0, ein Vortrag des Dr. M- Lai:*' Bertholdy über das Thema „Die Geschichte des renalen jüdischen Gedankens" statt. t Bar Kochba Wanderbund, Leipzig. Mitte Oktobtr eine Treffahrt sämtlicher jüdischer nationaler J'-'g«".^'. eine Mittel-Deutschlands insbesondere der Städte Ujp; Magdeburg, Halle und Plauen statt. Auf dieser Trei wird Herr Dr. S. J u d e 1 o w i c z über das Tlicma: Bedeutung der Jugend für die Keren Kajemeth-Arb«^. Deutschland" referieren. Ort und Zeit der Treffahrt wc>-k demnächst bekannt gegeben. Halle a. S. Am 24. August fand als Auftakt für £ Winterarbeit eine verhältnismäßig gut besuchte f'0!;l5;!'Vci Jugcndversammiung statt, in der der Bczirkssckreta. J.N.-F. für• Mitteldeutschland, Herr Dr. Judclowitz .eipzig, über das Thema referierte: „Der N-tionalfon» •- ' '...... Anschluß ' die Aufgaben der zionistischen lugend". Im die Ausführungen setzte eine lebhafte Diskussion ««■ wurde beschlossen, häufigere Zusammenkünfte abr«"* ZEine von Redner gegebene Anregung, die mittetdeuuzionistische Jugend auf Treff-Fahrten zusammenzuführen.'* Anklang.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.